Call for Papers: Herausforderungen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt

Call for Papers: Band 3 der Schriftenreihe „Wissen schafft Demokratie“ (1/2018) zum Schwerpunkt: Herausforderungen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt

Der gesellschaftliche Zusammenhalt in Thüringen und Deutschland wird u.a. durch die Folgen von
Modernisierungs- und Veränderungsprozessen infolge der Globalisierung herausgefordert.
Übergreifende globale Prozesse werden regional moderiert und entfalten oft vor Ort unterschiedliche
Auswirkungen. Modernisierungsprozesse bedürfen demokratischer Partizipation, sie könnenzivilgesellschaftliches Engagement aktivieren und produktiven gesellschaftlichen Streit hervorrufen.

Entwicklungs- und Veränderungsprozesse können jedoch auch die Form antimoderner „Backlash“-
Bewegungen (d.h. als organisierte Gegenreaktionen) annehmen, die die Grundpfeiler des
demokratischen Zusammenlebens infrage stellen.
Um soziale Veränderungsprozesse zu verstehen und menschenrechtsorientiert gestalten zu können,
bedarf es fundierter Analysen. Die Schwerpunktausgabe „Herausforderungen für den
gesellschaftlichen Zusammenhalt“ 1/2018 der WsD wird dazu einen Beitrag leisten. Interessierte
Autor_innen sind eingeladen, dafür wissenschaftliche Artikel sowie Praxis- und Recherchebeiträge
einzureichen, bspw. aus folgenden Themenfeldern:

  • Flucht und Asyl
  • Diversität/Vielfalt vs. Diskriminierung und Hass
  • Demokratie und Partizipation
  • Protest/Bewegungen
  • Rechtsextremismus und Grenzbereiche sowie deren gesellschaftliche Bedingungen

Empirische sowie vergleichende Analysen zum Freistaat Thüringen, Recherchen aus öffentlichen
Quellen sowie innovative Praxisbeiträge sind besonders gefragt. Zur Beitragseinreichung ermutigt
werden insbesondere Interessierte mit Migrations- oder Diskriminierungserfahrung, Frauen sowie
junge Wissenschaftler_innen.


Interessierte senden bitte bis zum 31.12.2017 ein Abstract zum geplanten Beitrag im Umfang von
max. 300 Wörtern an den verantwortlichen Herausgeber Dr. Matthias Quent (matthias.quent@idz-jena.
de
). Die Abstracts werden redaktionell gesichtet. Autor_innen ausgewählter Abstracts werden
bis zum 15.01.2018 eingeladen, bis zum 31.03.2018 ein Manuskript (max. 25.000 Zeichen)
einzureichen, welches durch die Redaktion sowie den wissenschaftlichen Beirat des IDZ begutachtet
wird. Ausgewählte Beiträge erscheinen voraussichtlich in Ausgabe 1/2018 der Schriftenreihe „Wissen
schafft Demokratie“ im Sommer 2018.