25 Jahre NSU-Komplex: Aufklärung, Verantwortung, Erinnerung in Jena

Die Veranstaltung untersucht zunächst die Vorläufer, Ursachen und Folgen des in Jena entstandenen NSU-Terrors sowie den Umgang mit dem NSU-Komplex in Jena und in einigen der Städten, in denen das rassistische Netzwerk Menschen tötete und verletzte.

 

Im Rahmen einer renommiert besetzten Podiumsdiskussion wird darüber hinaus über den Stand der juristischen und parlamentarischen Aufklärung sowie die Schlussfolgerungen für aktuelle Herausforderungen debattiert.

Beginn 14 Uhr
Begrüßung, Ausstellungseröffnung "Nichts gesehen, nichts gehört, nichts gehört" der JG Stadtmitte

Ab 15:30 Uhr

Gesprächsrunden zu 25 Jahren NSU-Komplex in Jena und den Tatorten des NSU, unter anderem mit:

  • Mitat Özdemir (Köln, Initiative Keupstraße),
  • Ayse Gülec (Kassel, Initiative 6. April),
  • Lothar König (Jena, Stadtjugendpfarrer)

 

Im Anschluss: Gemeinsames Plenum und Vorführung der Kurzfilme "Sie kamen von hier"

 

Ab 19 Uhr

Podiumsdiskussion zur Aufklärung und Aufarbeitung in Justiz und Politik mit

  • Dr. Mehmet Daimagüler (Rechtsanwalt und Vertreter der Nebenklage im NSU-Prozess),
  • Uli Grötsch (Obmann der SPD im NSU-Untersuchungsausschuss
    des Bundestags),
  • Katharina König-Preuss (Obfrau DIE LINKE im NSU-Untersuchungsausschuss
    des Thüringer Landtages)
  • Julia Jüttner (Redakteurin SPIEGEL ONLINE, Moderation)

 

Veranstaltungsort: Historisches Rathaus Jena

 

Entsprechend § 6 Abs. 1 VersG sind Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, von der Versammlung ausgeschlossen.