Zwischen Rechtsrock und Rechtsruck – sind Demokrat*innen ohnmächtig?

In den letzten Jahren ist eine zunehmende Professionalisierung und internationale Vernetzung innerhalb der extrem rechten Szene in Deutschland zu beobachten. Dabei spielt Thüringen eine besondere Rolle: Allein in Themar wurden in diesem Sommer zwei große Rechtsrock-Konzerte organisiert.

Diese Entwicklung ist nicht losgelöst zu betrachten von gesamtgesellschaftlichen Polarisierungsprozessen und der zunehmenden Salonfähigkeit rassistischer und völkischer Positionen im öffentlichen und parlamentarischen Raum.

 

Veranstaltungsbeginn: 18 Uhr

Veranstaltungsort: Schützenhaus Themar (Bahnhofstr. 37)

Eine Veranstaltung des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft

Eintritt frei

In den letzten Jahren ist eine zunehmende Professionalisierung und internationale Vernetzung innerhalb der extrem rechten Szene in Deutschland zu beobachten. Dabei spielt Thüringen eine besondere Rolle. In keinem anderen Bundesland finden so viele Veranstaltungen, insbesondere Konzerte der Szene statt. Allein in Themar wurden in diesem Sommer zwei große Rechtsrock-Konzerte organisiert. Zur ersten Veranstaltung kamen über 6.000 Neonazis aus ganz Europa, zur zweiten Veranstaltung fanden sich immer noch über 1.000 Teilnehmer*innen ein. Zahlreiche Einwohner*innen sowie überregionale Bündnisse haben in Themar ihre Haltung dagegen deutlich gezeigt.

Welche Netzwerke, Strategien und Ziele stehen hinter den rechten Strömungen? Welche Möglichkeiten und Grenzen haben Polizei und Behörden? Was kann getan werden, um demokratische Strukturen zu stärken und antidemokratische Kräfte einzudämmen? Wie können und sollten Politik und Zivilgesellschaft den Neonazis entgegentreten?

Der renommierte Rechtsextremismusforscher und Publizist Prof. Dr. Hajo Funke (FU Berlin) wird unter anderem diese Fragen mit interessierten Bürger*innen diskutieren.

 

Entsprechend § 6 Abs. 1 VersG sind Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, von der Versammlung ausgeschlossen.