Vorbehaltlich der Finanzierung suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Projektleitung für die „Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) Thüringen“. Der Stundenumfang liegt voraussichtlich bei 40 Wochenstunden. Die Stelle ist langfristig geplant, doch haushälterisch zunächst befristet bis 31.12.2026. Der Arbeitsort ist Jena. Bewerbungen können per E-Mail "bewerbung@idz-jena.de" bis einschließlich 4. Januar 2026 eingereicht werden.
Der zweite Zusammenhaltsbericht des FGZ analysiert umfassend, wie die deutsche Bevölkerung zur sozial-ökologischen Transformation steht. Die Ergebnisse zeigen deutliche Konfliktlinien, aber auch überraschende Konsenspotenziale zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen.
Die nunmehr zehnte Ausgabe der ZRex (Jg. 5, Heft 2) ist erschienen. Das Heft ist beim Verlag Barbara Budrich Open Access abrufbar sowie in gedruckter Form bestellbar. U.a. im Heft: Nikolas Dietze untersucht die soziostrukturellen Merkmale der AfD-Kandidat:innen. Die Ergebnisse zeigen: Die AfD stellt überproportional viele Kandidat:innen aus niedrigqualifizierter Produktions- und Dienstleistungsarbeit auf und ist damit wesentlich repräsentativer für die ostdeutsche Sozialstruktur ist als die drei Vergleichsparteien, die primär hochqualifizierte Berufs- und Statusgruppen vertreten.
In den Thüringer Zuständen werden jährlich aktuelle Entwicklungen des Rechtsextremismus, des Antisemitismus und Rassismus, der Abwertung, Diskriminierung und Hassgewalt im Freistaat Thüringen beleuchtet. Nach 5 Ausgaben wollen wir die Leser*innen um ein Feedback bitten, das in die Weiterentwicklung der nächsten Ausgaben einfließen wird. Die Beantwortung des Fragebogens nimmt in etwa 5 Minuten in Anspruch.
In der aktuellen Ausgabe des Online-Magazins für digitale Konfliktforschung wird das Konzept der Community Notes ausführlich beleuchtet: Die Analyse zeigt, wie dieses System der crowdbasierten Inhaltsprüfung auf Plattformen eingesetzt wird, welche Themen es betrifft und welchen Beitrag es zur Eindämmung von Desinformation und Hass im Netz leisten kann. Weitere Beiträge ziehen eine Bilanz aus drei Jahren Telegram-Monitoring zu rechtsextremen Kommunikationsnetzwerken, analysieren das gescheiterte Compact-Verbot und fassen zentrale Maßnahmen gegen digitale Hetze und Desinformation zusammen.
Das aktuelle Factsheet setzt sich mit dem Thema Diskriminierung auseinander: Es erklärt zentrale Begriffe, gibt Einblicke in die Antidiskriminierungsarbeit und zeigt, warum diese untrennbar mit demokratischen Werten verbunden ist.
Das Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) ist eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung mit dem Ziel, die demokratische Kultur und Zivilgesellschaft in Thüringen und darüber hinaus zu stärken.
Zentrale Aufgabe des Instituts ist es, Wissenslücken über demokratiefeindliche und -gefährdende Phänomene, Strukturen und Bewegungen zu identifizieren und durch wissenschaftliche Untersuchungen zu schließen. Das IDZ begreift sich als Ort der öffentlichen Sozialforschung, in dem der Erkenntnisgewinn und -transfer zwischen Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Politik einen zentralen Platz einnimmt.
Das 2016 gegründete Institut befindet sich in Trägerschaft der Amadeu-Antonio-Stiftung und wird gefördert durch das Thüringer Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit. Seit dem 01. Juni 2020 ist das IDZ zudem einer von bundesweit elf Standorten des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ).
THE GUARDIAN/mit Greta Jasser
Gemeinsam mit Dr. Katherine Kondor hat Dr. Greta Jasser ein Interview mit der britischen Tageszeitung Guardian geführt. Es geht um das Projekt „From the Radical to the Norm: The Construction of Normalcy Through Aesthetics in Far-Right Culture” und Jasser thematisiert insbesondere die Nutzung von KI durch die radikale Rechte. In dt. Übersetzung ist der Text beim FREITAG (Paywall) erschienen: www.freitag.de/autoren/the-guardian/tradwives-vegane-neonazis-wie-die-extreme-rechte-alltagskultur-infiltriert.
NRWISION /mit Matthias Heider
Die "Kreativfunk"-Redaktion war auf der größten Videospielmesse der Welt unterwegs und hat sich mitten ins Getümmel der "Gamescom" gestürzt. Dabei stellen sich die Redakteur*innen einige Fragen: Wie viel "Gamescom"-Erlebnis gibt es eigentlich remote? Welche Rolle spielt Rechtsextremismus im Gaming? Und welche Angebote gab es auf der "Gamescom" 2025 zu sehen? Außerdem sprechen sie über die Bedeutung von Videospielmusik und werfen einen kritischen Blick auf die Präsenz der Bundeswehr vor Ort.
Norddeutscher Rundfunk (ZAPP) /mit Holger Marcks
Was hat es mit dem Selbstdarsteller Erik Ahrens, seinem Wirken in der extremen Rechten und seinem Ausstieg aus dieser auf sich? Neben Christian Fuchs half auch Holger Marcks vom MATR-Team bei der Einordnung.
Das Erste /mit Wyn Brodersen
Rechtsextreme Gruppen nutzen Social Media, um Nähe aufzubauen, Weltbilder zu verschieben und Jugendliche schrittweise zu rekrutieren. Dabei spielen vermeintlich harmlose Memes und Witze eine wichtige Rolle. Robert möchte wissen, wie diese digitalen Strategien funktionieren, woran man sie erkennt und wie Gegenrede im Netz ihnen etwas entgegensetzen kann.