Unsere Veranstaltungen


Foyergespräch im Deutschen Nationaltheater Weimar


Zur Prävention von extrem rechten Entwicklungen und Mobilisierungen wurde und wird in der Öffentlichkeit – neben der Repression durch Polizei und…


Lesung und Diskussion im Deutschen Nationaltheater Weimar


 

NEU: IDZ-Schriftenreihe "Wissen schafft Demokratie" mit dem Schwerpunkt "Demokratie unter Druck"

Neuigkeiten

Wir suchen eine Person zur wissenschaftlichen Mitarbeit (TV-L 13) an einer Studie zur Auswertung der Ergebnisse der Parlamentarischen Untersuchungsausschüsse des Bundes und der Länder zum NSU-Komplex, die in Kooperation mit Akteur*innen aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Verwaltung durch das IDZ und die Amadeu Antonio Stiftung erstellt wird.

 

Der 12. Band der IDZ-Schriftenreihe „Wissen schafft Demokratie“ dokumentiert und reflektiert, in welchen Bereichen und in welcher Form demokratische Akteur*innen und Prinzipien aktuell unter Druck geraten, beispielsweise durch Anfeindungen und Angriffe. Über diese Zustandsbeschreibung hinausgehend nehmen die Beiträge Einordnungen in die jeweiligen gesellschaftlichen Kontexte vor und unterbreiten Handlungsempfehlungen.

Nachricht vom

RIAS Thüringen sucht Verstärkung

Für RIAS Thüringen suchen wir eine*n studentische*n Mitarbeiter*in mit einem Stundenumfang von voraussichtlich 12 Wochenstunden. Die Stelle ist zunächst befristet bis zum 31.12.2023. Der Arbeitsort ist Jena.

Nachricht vom

IDZ-Insights 1/2023

Der aktuelle Newsletter des IDZ ist ab sofort online verfügbar.

Der konsekutive Masterstudiengang "Civic Education. Demokratiearbeit in der digitalisierten Gesellschaft" an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena qualifiziert Sie zur Mulitplikator*in für Demokratiekompetenz. Demokratiekompetenz verstehen wir als umfassende Basis für Soziale Berufe, Demokratiearbeit und das gesellschaftliche Miteinander.

Das Schwerpunktheft soll aus wissenschaftlicher und praktischer Perspektive Ursprünge, Tendenzen und Auswirkungen des digitalen Hasses und des digitalen Empowerments mit den Moderationspraktiken der Social- Media-Plattformen und staatlichen Regulierungsversuchen zusammendenken. Insbesondere sollen in den Beiträgen praktische Handlungsspielräume und zivilgesellschaftliche Interventionen sowie Präventionsstrategien aufgezeigt werden, die den digitalen Raum politisieren und die demokratische Netzkultur stärken.

Das Institut

Das Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) ist eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung mit dem Ziel, die demokratische Kultur und Zivilgesellschaft in Thüringen und darüber hinaus zu stärken.

Zentrale Aufgabe des Instituts ist es, Wissenslücken über demokratiefeindliche und -gefährdende Phänomene, Strukturen und Bewegungen zu identifizieren und durch wissenschaftliche Untersuchungen zu schließen. Das IDZ begreift sich als Ort der öffentlichen Sozialforschung, in dem der Erkenntnisgewinn und -transfer zwischen Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Politik einen zentralen Platz einnimmt.

Das 2016 gegründete Institut befindet sich in Trägerschaft der Amadeu-Antonio-Stiftung und wird gefördert durch das Thüringer Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit. Seit dem 01. Juni 2020 ist das IDZ zudem einer von bundesweit elf Standorten des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ).

Medienmeldungen

Medienmeldung vom

AfD-Wähler haben Ressentiments oft »geerbt«

nd /mit Axel Salheiser

Studie erklärt, warum auch Spitzenverdiener für die Rechtsaußenpartei votieren

Medienmeldung vom

212 offene Haftbefehle gegen "Reichsbürger"

Tagesschau /mit Matthias Quent

212 offene Haftbefehle gegen 155 "Reichsbürger" gibt es derzeit in Deutschland. Doch nur ein Teil von ihnen wird der "Politisch motivierten Kriminalität rechts" zugeordnet. Daran gibt es Kritik.

Medienmeldung vom

Erneutes Spiel mit dem Dammbruch

taz /mit Axel Salheiser

Die CDU verweigert die Zustimmung zum Haushalt und will Kürzungen im Integrations- und Demokratiebereich. Die AfD hat sie auf ihrer Seite.

 

 

Publikationen und Schriftenreihe

Mit dieser Studie ziehen Johanna Treidl, Marc Blüml und Dr. Daniel Geschke erstmals nach Pandemiebeginn Bilanz über die Erfahrungen mit dem Aufbau und der Nutzung von Online-Beratungsangeboten im Kontext von Rassismus, rechter Gewalt und Diskriminierung. Der Bericht beleuchtet die Potenziale und Herausforderungen der Online-Kommunikation im Beratungsprozess und zeigt auf was es braucht, um das bestehende Online-Beratungsangebot zu verbessern und zu erweitern.

Publikation vom

IDZ-Insights 01/2023

Newsletter des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft

Im aktuellen Kontext der Aufnahme ukrainischer Geflüchteter und der medialen Kriegsberichterstattung erfahren viele antislawistische Vorurteile eine Re-Aktualisierung. Diese Vorurteile sind nicht neu, sondern haben eine jahrhundertealte Geschichte. Anhand von Beispielen aus der Popkultur sowie spezifisch aus der Politsatire im Kontext des Krieges wird in der Kurzanalyse aufgezeigt, wie und wo Antislawismus permanent reproduziert wird.

Im Beitrag zeigen Fabian Klinker, Noah Marschner, Janine Patz und Christoph Richter (Projekt IRÖK) auf, wie rechte, demokratiefeindliche Akteur*innen Desinformation, Verschwörungsideologien und demokratiefeindliche Inhalte verbreiten, um politische Entscheidungen, Regierungshandeln & Prozesse bzgl. ökologischer Transformation und Energiewende zu diskreditieren.

Die Thüringer Zustände informieren über die aktuelle Situation des Rechtsextremismus, des Antisemitismus und Rassismus, der Abwertung, Diskriminierung und Hassgewalt im Freistaat Thüringen im Jahr 2021. In elf Beiträgen werden wissenschaftliche Analysen sowie Einschätzungen auf Grundlage zivilgesellschaftlicher Expertise und aus der Perspektive von Betroffenen vorgelegt.