Unsere Veranstaltungen


Podiumsdiskussion zur Rolle von Machtkritik in der Beratung gegen Rechtsextremismus


Online-Fachtag des Kompetenznetzwerkes „Selbst.verständlich Vielfalt“ in Kooperation mit dem IDZ Jena

Institut Gesellschaftlicher Zusammenhalt Standort-Jena gefördert vom BMBF

BMBF-Projekt Institut Gesellschaftlicher Zusammenhalt

Link


 

Aktueller Band der IDZ-Schriftenreihe "Wissen schafft Demokratie" mit dem Schwerpunkt: Netzkulturen und Plattformpolitiken


 

Wir unterstützen das thüringenweite Bündnis

Neuigkeiten

In dieser Kurzanalyse werten wir die Ergebnisse der Stichwahlen der Thüringer Kommunalwahlen und der Europaparlamentswahlen vom 9. Juni 2024 aus – mit Fokus auf die AfD und andere rechtsextreme Akteur*innen sowie mit ersten Schlussfolgerungen für die Landtagswahlen in Thüringen am 1. September 2024. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Auswirkungen der Wahlen auf die Thüringer Zivilgesellschaft.

Die Klimabewegung hat – wie wir in früheren Beiträgen bereits gezeigt haben – maßgeblich zur Sensibilisierung und Politisierung der Gesellschaft in Bezug auf die Klimakrise beigetragen. Der aktuelle Deutschlandtrend zeigt jedoch, dass Klima- und Umweltschutz nur noch das viertwichtigste Thema für die Wähler*innen bei der Europawahl dargestellt hat – ein Rückgang von 9 % im Vergleich zu 2019. Angesichts der weltweiten Krisenlagen ein nachvollziehbares, aber zugleich fatales Signal.

Im Mittelpunkt des Podcastes steht die Arbeit des Verbundprojektes NEOVEX: Jede Woche wird eine neue Folge veröffentlicht, in denen Mitarbeiter*innen der jeweiligen Teilprojekte zu Gast sind und über ihre Arbeit in den Themenfeldern rechtsextreme Ideologien, Verschwörungstheorien oder der Politik digitaler Plattformen sprechen.

Vom 6. bis 9. Juni 2024 wird in den Mitgliedstaaten der EU ein neues europäisches Parlament gewählt. Inmitten der wachsenden Dringlichkeit der Klimakrise haben die Wähler*innen die Möglichkeit, die Richtung der EU-Politik für die nächsten fünf Jahre maßgeblich zu beeinflussen. Im aktuellen Beitrag stellen wir uns daher die Frage: Welche Rolle spielt die Klimapolitik als zentrale Zukunftsherausforderung im Europawahlkampf der größten Parteien in Deutschland auf Social-Media-Plattformen?

Die Kommunalwahlen in Thüringen am 26.05.2024 wurden schon seit längerem als Stimmungstest für das Wahljahr 2024 erwartet – gerade im Hinblick auf die Wahlergebnisse der AfD: In vorherigen Wahlen zogen Kandidaten der rechtsextremen Thüringer AfD in Stichwahlen ein. Es gab eine Reihe an Gerichtsverhandlungen, Enthüllungen und Skandale der AfD in den letzten Wochen. Wie rechtsextreme Parteien und Bündnisse abschnitten, wie die Ergebnisse zu interpretieren sind und welche Konsequenzen sich für die demokratische Zivilgesellschaft vor Ort ergibt, kann in der Kurzanalyse nachgelesen werden.

Nachricht vom

Wahlen 2024 in Thüringen

Ein Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Begleitung und Analyse der demokratischen Kultur in Thüringen. Hierzu gehört auch die analytische Auswertung der Wahlen in Thüringen. Wie bereits 2019 werten wir auch die Kommunalwahlen und Landtagswahl 2024 aus und zwar mit Schwerpunkt auf das Abschneiden rechtsextremer Parteien/Bündnissen sowie den Konsequenzen der Wahlen für die Zivilgesellschaft vor Ort. Wir veröffentlichen unsere Arbeit zu den Wahlen auf der Sonderseite "Wahlen 2024": Neben den Wahlanalysen veröffentlichen wir dort weitere Forschungsarbeiten und Einschätzungen zum Wahljahr.

Das Institut

Das Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) ist eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung mit dem Ziel, die demokratische Kultur und Zivilgesellschaft in Thüringen und darüber hinaus zu stärken.

Zentrale Aufgabe des Instituts ist es, Wissenslücken über demokratiefeindliche und -gefährdende Phänomene, Strukturen und Bewegungen zu identifizieren und durch wissenschaftliche Untersuchungen zu schließen. Das IDZ begreift sich als Ort der öffentlichen Sozialforschung, in dem der Erkenntnisgewinn und -transfer zwischen Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Politik einen zentralen Platz einnimmt.

Das 2016 gegründete Institut befindet sich in Trägerschaft der Amadeu-Antonio-Stiftung und wird gefördert durch das Thüringer Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit. Seit dem 01. Juni 2020 ist das IDZ zudem einer von bundesweit elf Standorten des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ).

Medienmeldungen

Campus Radio Jena /mit Janine Dieckmann und Leon Reichle

Rassismus und Angriffe auf unsere Demokratie sind aktuell präsenter denn je. Damit der Protest nicht nur auf den Straßen stattfindet, setzt sich auch die Forschung mit rassistischen Strukturen auseinander. Dr. Janine Dieckmann und Dr. Leon Rosa Reichle erforschen innerhalb ihres angewandten Teilforschungsprojekts “Innerbehördliche Auseinandersetzung mit Rassismus” Strukturen in Polizei- und Sozialverwaltungsbehörden.

FR /mit Leon Reichle

Die UN-Wochen gegen Rassismus sind gestartet. Eröffnet werden sie im thüringischen Erfurt. Thüringen ist im Superwahljahr und kämpft zunehmend mit dem Erstarken rechter Gruppen.

NTV /mit Axel Salheiser

Das Oberverwaltungsgericht Münster entscheidet in Kürze, ob die AfD vom Bundesamt für Verfassungsschutz als rechtsextremistischer Verdachtsfall eingestuft werden darf. Rechtsextremismus-Experte Axel Salheiser hält es für wahrscheinlich, dass die Partei ihre Klage verliert. Ein Ende des juristischen Streits ist dennoch nicht zu erwarten: "Zunächst einmal würde die AfD das Urteil anfechten. Dann geht es in die nächste Instanz, ans Bundesverwaltungsgericht, und schließlich an das Bundesverfassungsgericht, bei dem die Verfahrensprüfung liegen würde."

Aktuelle IDZ-Kurzanalyse

 

 

 

 

Publikationen und Schriftenreihe

Vom 6. bis 9. Juni 2024 wird in den Mitgliedstaaten der EU ein neues europäisches Parlament gewählt. Inmitten der wachsenden Dringlichkeit der Klimakrise haben die Wähler*innen die Möglichkeit, die Richtung der EU-Politik für die nächsten fünf Jahre maßgeblich zu beeinflussen. Im aktuellen Beitrag stellen sich Fabian Klinker und Franziska Martini daher die Frage: Welche Rolle spielt die Klimapolitik als zentrale Zukunftsherausforderung im Europawahlkampf der größten Parteien in Deutschland auf Social-Media-Plattformen?

Die Kommunalwahlen in Thüringen am 26.05.2024 wurden schon seit längerem als Stimmungstest für das Wahljahr 2024 erwartet – gerade im Hinblick auf die Wahlergebnisse der AfD: In vorherigen Wahlen zogen Kandidaten der rechtsextremen Thüringer AfD in Stichwahlen ein. Es gab eine Reihe an Gerichtsverhandlungen, Enthüllungen und Skandale der AfD in den letzten Wochen. Wie rechtsextreme Parteien und Bündnisse abschnitten, wie die Ergebnisse zu interpretieren sind und welche Konsequenzen sich für die demokratische Zivilgesellschaft vor Ort ergibt, kann in der Kurzanalyse nachgelesen werden.

Publikation vom

POSITIONSPAPIER DES IDZ ZUM WAHLJAHR 2024

Das Positionspapier des IDZ Jena fasst die Herausforderungen zusammen, die sich für die demokratische Kultur in Thüringen ergeben, insbesondere in Hinblick auf die anstehenden Kommunal- und Landtagswahlen 2024 – perspektivisch aber weit darüber hinaus. Auf Basis sozialwissenschaftlicher Forschungsbefunde wird diskutiert, was in den nächsten Monaten und Jahren gegen die fortschreitende Demokratiegefährdung und für die Zukunft eines weltoffenen Thüringens getan werden kann.

Im Blogbeitrag wird das Workshopkonzept des Projektes "JUROP" näher vorgestellt und anhand eines von und mit Jugendlichen durchgeführter Workshop zum Thema "Faire und zukunftsfähige Bildung mitgestalten" diskutiert. Der Beitrag wurde auf dem Blog "Schule: Lernen | Bildung im 21. Jahrhundert der Berteslmann Stiftung veröffentlicht.

Durch die Digitalisierung hat sich auch der Rechtsextremismus stark verändert: Das Internet ermöglicht neue Formen der Organisierung und Verbreitung von rechtsextremen Ideologien. Maik Fielitz plädiert im Beitrag für eine Anpassung der Rechtsextremismusforschung an diese neuen Entwicklungen: Lange wurde das Internet nur als ein weiteres Betätigungsfeld der organisierten extremen Rechten verstanden. Dabei haben wir es mit einer Verflüssigung und Memefizierung des Problems zu tun, was neue Antworten erfordert. Der Beitrag erschien beim Blog des Wissensnetzwerkes Rechtsextremismusforschung.