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Unsere Veranstaltungen


Die Summer School findet vom 21. bis 24. September 2022 an der Ernst-Abbe-Hochschule in Jena statt.


Fachtagung des FGZ-Teilinstituts Jena 10. und 11. November 2022


 

NEU: IDZ-Schriftenreihe "Wissen schafft Demokratie" mit dem Schwerpunkt "Gesellschaftlicher Zusammenhalt und Rassismus"

Neuigkeiten

Der vorliegende Band versammelt aktuelle Beiträge, die sich mit dem Verhältnis von gesellschaftlichen Zusammenhalt und Rassismus beschäftigen. Der Band dokumentiert die Fachtagung „Gesellschaftlicher Zusammenhalt und Rassismus“, die das IDZ als Teilinstitut Jena des Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt Ende letzten Jahres organisiert hat.

Zivilgesellschaftliche Akteur*innen und Vertreter*innen aus Justiz und Behörden gesucht, die ihre Praxisperspektive in eine der folgenden Sessions einbringen möchten: Session 1: Agitation gegen Gender, Session 2: Hasskriminalität und Gewalt gegen LGBTIQ+, Session 3: Antifeminismus und Rassismus, Session 4: Gewalt gegen Politiker*innen und Aktivist*innen oder Session 5: Antifeministische (Online-)Subkulturen. Einsendeschluss ist der 4. September 2022.

Im Beitrag "Rechte Instrumentalisierungen des Ukraine-Krieges gegen Klimapolitik und Energiewende bei Twitter" zeigen Fabian Klinker, Noah Marschner, Janine Patz und Christoph Richter (Projekt IRÖK) auf, wie rechte, demokratiefeindliche Akteur*innen Desinformation, Verschwörungsideologien und demokratiefeindliche Inhalte verbreiten, um politische Entscheidungen, Regierungshandeln & Prozesse bzgl. ökologischer Transformation und Energiewende zu diskreditieren.

Nachricht vom

IDZ-Insights 2/2022

Der aktuelle Newsletter des IDZ ist ab sofort online verfügbar.

Die "Thüringer Zustände" informieren über die aktuelle Situation des Rechtsextremismus, des Antisemitismus und Rassismus, der Abwertung, Diskriminierung und Hassgewalt im Freistaat Thüringen im Jahr 2021. In elf Beiträgen werden wissenschaftliche Analysen sowie Einschätzungen auf Grundlage zivilgesellschaftlicher Expertise und aus der Perspektive von Betroffenen vorgelegt.

In den ersten Kursanalysen beschäftigen wir uns mit den vielfältigen und langfristigen gesellschaftspolitischen Auswirkungen, die der russische Angriffskrieg auf die Ukraine hat. In der ersten Kurzanalyse „Krieg und Tech“ untersuchen Maik Fielitz und Marcel Jaspert (Projekt Neovex), wie digitale Plattformen auf den russischen Angriffskrieg reagieren. Hierbei stellen sie heraus, dass die getroffenen Maßnahmen eine Neuausrichtung der Moderationspraxis signalisieren, was sich auf zukünftige Konflikte auswirkt.

Das Institut

Das Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) ist eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung mit dem Ziel, die demokratische Kultur und Zivilgesellschaft in Thüringen und darüber hinaus zu stärken.

Zentrale Aufgabe des Instituts ist es, Wissenslücken über demokratiefeindliche und -gefährdende Phänomene, Strukturen und Bewegungen zu identifizieren und durch wissenschaftliche Untersuchungen zu schließen. Das IDZ begreift sich als Ort der öffentlichen Sozialforschung, in dem der Erkenntnisgewinn und -transfer zwischen Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Politik einen zentralen Platz einnimmt.

Das 2016 gegründete Institut befindet sich in Trägerschaft der Amadeu-Antonio-Stiftung und wird gefördert durch das Thüringer Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit. Seit dem 01. Juni 2020 ist das IDZ zudem einer von bundesweit elf Standorten des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ).

Medienmeldungen

Endstation Rechts/ mit Axel Salheiser und IDZ Jena^Rechtsextreme Gewalttaten sind 2021 in Thüringen angestiegen. Im Zuge der Corona-Pandemie wurde auch ein Anstieg bei den antisemitischen Vorfällen registriert. Als Bindeglied zwischen Parteienlandschaft und Bewegungsstrukturen hat sich unter anderem die AfD etabliert.

Zeit Online/ mit Axel Salheiser und IDZ Jena

Die Proteste gegen die staatlichen Corona-Maßnahmen und deren Vereinnahmung durch Rechtsextreme haben im vergangenen Jahr in Thüringen erheblich zu einem wachsenden demokratiefeindlichen Milieu beigetragen. Zu diesem Schluss kommen die Autoren der Studie «Thüringer Zustände 2021», die am 08. Juli im Landtag in Erfurt vorgestellt wurde.

taz/ mit Dr. Daniel Geschke

Dr. Daniel Geschke über die Onlinebefragung "Deine Erfahrung zählt", die aktuell im Rahmen des Forschungsprojektes „Sekundäre Viktimisierung von Betroffenen vorurteilsmotivierter Gewalt“ durchgeführt wird. Die Teilnahme an der Onlinebefragung ist bis zum 31.08.2022 möglich: www.idz-jena.de/umfrage.

NEU: IDZ-Kurzanalysen

Publikationen und Schriftenreihe

Im Beitrag zeigen Fabian Klinker, Noah Marschner, Janine Patz und Christoph Richter (Projekt IRÖK) auf, wie rechte, demokratiefeindliche Akteur*innen Desinformation, Verschwörungsideologien und demokratiefeindliche Inhalte verbreiten, um politische Entscheidungen, Regierungshandeln & Prozesse bzgl. ökologischer Transformation und Energiewende zu diskreditieren.

Die Thüringer Zustände informieren über die aktuelle Situation des Rechtsextremismus, des Antisemitismus und Rassismus, der Abwertung, Diskriminierung und Hassgewalt im Freistaat Thüringen im Jahr 2021. In elf Beiträgen werden wissenschaftliche Analysen sowie Einschätzungen auf Grundlage zivilgesellschaftlicher Expertise und aus der Perspektive von Betroffenen vorgelegt.

In der Kurzanalyse argumentieren die Autoren Maik Fieliz und Marcel Jaspert (Projekt NEOVEX), dass die getroffenen Maßnahmen eine Neuausrichtung der Moderationspraxis signalisieren, was sich auf zukünftige Konflikte auswirkt.

Dr. Janine Dieckmann, Markus Knospe und Marie Kaiser legen Situations- und Ressourcenanalyse für die Stadt Jena vor: Welche Gefährdungsquellen für die demokratische Kultur und Diskriminierungskontexte für gesellschaftlich marginalisierte Gruppen gibt es aktuell in Jena? Antworten und Handlungsempfehlungen gibt die Analyse, die als Grundlage für die Überarbeitung des „Jenaer Stadtprogramms gegen Fremdenfeindlichkeit, Rechtsextremismus, Antisemitismus und Intoleranz“ dienen soll.

Die Studie zeigt das bemerkenswerte Potenzial von Bürgergenossenschaften für die Sicherung demokratischer Teilhabe, Strukturen regionaler Wirtschaft und Daseinsvorsorge sowie des sozialen Zusammenhalts insbesondere im ländlichen Raum der Neuen Länder.