Expertise des IDZ in den Medien

Medienmeldung vom

Die Aufgehetzten

taz/ mit Matthias Quent

Mit einem Pkw versuchte ein 50-Jähriger in der Silvesternacht in Bottrop Migranten zu töten. Ähnliche Fälle gab es immer wieder.

BR24/ mit Matthias Quent

Bei dem tatverdächtigen Fahrer, der zu Silvester acht Menschen teils schwer verletzt hat, mischen sich rassistische Motive mit persönlichen Problemen. Die Unterscheidung zwischen Amok und Terrorismus ist deshalb häufig nicht eindeutig zu treffen.

Medienmeldung vom

Wir können von Terrorismus sprechen

Spiegel online/ mit Matthias Quent

Mit seinem Auto versuchte ein Mann in der Silvesternacht, Menschen in Bottrop und Essen zu überfahren. Wie ist die Tat einzuordnen? Ein Amoklauf? Terror? Antworten von dem Soziologen Matthias Quent.

Medienmeldung vom

Hass als Motiv – war es auch Terror?

taz/ mit Matthias Quent

Noch bleibt manches unklar. Nach der Attacke eines 50-Jährigen mit einem PKW auf mehrere Menschen in Bottrop spricht NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) von einer „klaren Absicht des Mannes, Ausländer zu töten“. Das hätten Vernehmungen ergeben. Auch die Polizei teilte mit, sie gehe „derzeit von einem gezielten Anschlag aus, der möglicherweise in der fremdenfeindlichen Einstellung des Fahrers begründet ist“.

Medienmeldung vom

Die Gewalt der Sprache

neues deutschland/ mit Matthias Quent

Wenn Politiker und Journalisten Gewalttaten kommentieren, ist dies stets aufschlussreich. Mit den gewählten Worten geben sie schließlich ein Framing vor, eine ganz bestimmte Wahrnehmung der Realität. Nimmt man die Betroffenen- oder die Täterperspektive ein? Betrachtet man die Gewalttat individualisiert oder im Kontext? Auf einer persönlichen oder strukturellen Ebene? Die Wortauswahl ist nie Zufall - sie entspringt der Ideologie des Sprechers und will die öffentliche Debatte auch in eine bestimmte Richtung lenken.

Zeit online/ mit Matthias Quent

War der Angriff in Bottrop politisch oder persönlich motiviert? Der Soziologe Matthias Quent warnt: Der Begriff Amok entleert Anschläge ihrer politischen Bedeutung.

queer.de/ mit Janine Dieckmann

Die Jenaer Sozialpsychologin Janine Dieckmann beklagt ein veraltetes Verständnis von Gleichstellung – und fordert eine klare Anleitung für Mitarbeiter von Behörden.

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