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Stadt Jena, Uni und IDZ initiieren Symposium

Die Stadt Jena möchte im kommenden Jahr die Auseinandersetzung, Aufarbeitung und den Umgang mit rechtem Terror des sogenannten „Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU)“ intensivieren. Im Rahmen eines vielschichtigen Prozesses und über das Jahr verteilter Veranstaltungsreihen soll eine möglichst breite Einbindung der Jenaer Bevölkerung gelingen.

Wie nutzen welche antidemokratischen Akteure die Coronakrise in Thüringen aus? Welche Folgen hat die Krise auf die demokratische Kultur und den gesellschaftlichen Zusammenhalt? Welche Bewegungen und Entwicklungen treten an die Öffentlichkeit? Erfahren Rechtsextremismus, Populismus und Verschwörungsideologien neue Resonanz? Diese und weitere Fragestellungen wird der neunte Band der Schriftenreihe „Wissen schafft Demokratie“ behandeln.

Ziel der neuen Zeitschrift für Rechtsextremismusforschung ist es, der wissenschaftlichen Forschung zur illiberalen, populistischen bzw. extremen Rechten ein Forum zu geben, um somit das strukturelle Defizit einer fehlenden wissenschaftlichen Plattform für kritische Rechtsextremismusforschung zu beheben. Die Zeitschrift soll Entwicklungen der illiberalen, populistischen bzw. extremen Rechten analysieren, gesellschaftstheoretisch erklären sowie Forschungsmethoden und -ethik sowie Handlungsfelder (Prävention, Intervention, Repression) in diesem Forschungsfeld einer Reflexion zugänglich machen....

In einer Pressekonferenz hat Bundesministerin Anja Karliczek heute den Startschuss für das neue Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) gegeben, das am 1. Juni offiziell gegründet wird.

Pressekontakt

Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft

Talstr. 84
07743 Jena

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Telefon: 03641 2719403