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Das aktuelle Sonderheft des IDZ legt einen besonderen Fokus auf das Bundesland Thüringen. Es beschreibt die Wahrnehmungen der Thüringer*innen bezüglich Hate Speech im Internet und deren Auswirkung und beantwortet die folgenden Fragen: Wie viele der befragten Thüringer*innen haben Hasskommentare im Netz bereits wahrgenommen? Wie viele wurden selbst Opfer von Hass und Hetze? Was sind die Folgen von Online-Hasskommentaren für direkt Betroffene und die demokratische Debattenkultur insgesamt? Welche politischen Forderungen stellen Thüringer*innen für den Umgang mit Hasssprache im Internet?

Eine heute veröffentlichte Analyse des IDZ im Auftrag der Amadeu Antonio Stiftung zeigt, dass das viel zitierte wirtschaftliche „Abgehängtsein“ von Gemeinden und Regionen keinen Beitrag zur Erklärung des AfD-Wahlerfolgs bei der Landtagswahl in Thüringen am 27. Oktober liefert. Stattdessen profitiert die AfD besonders von Demokra-tieverdrossenheit und rassistischen bzw. fremdenfeindlichen Orientierungen. Die Autoren warnen vor einer Normalisierung rechtsradikaler Positionen.

Im Vorfeld der Thüringer Landtagswahl hat das Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft Jena zusammen mit Partner*innen aus Wissenschaft und Gesellschaft am Dienstag in Erfurt die Ergebnisse neuer Untersuchungen zur politischen Kultur mit einem Schwerpunkt auf dem Rechtsruck in Thüringen vorgestellt.

Für das Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft Jena (IDZ) sucht die Amadeu Antonio Stiftung zum 15.10.2019 oder später für ein Kooperationsprojekt mit der Deutschen Aidshilfe (DAH):

- 2 Personen zur wissenschaftlichen Projektmitarbeit

mit jeweils einem Stundenumfang von 20 Wochenstunden. Aufbauend auf der Befragung „Positive Stimmen“ 2012 sollen aktuelle Formen HIV-bezogener Diskriminierung in Deutschland sowie ihre Ursachen und Auswirkungen untersucht werden. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Gesundheit gefördert. Die Stellen im Projekt „Positive Stimmen 2.0“ sind befristet...

Nachricht vom

Neues Buch: "Deutschland rechts außen"

"Buch des Monats August 2019" (Blätter für deutsche und internationale Politik), "Buch der Stunde" (Deutschlandfunk), ein "Buch für alle Demokraten" (Focus), "ein Plädoyer für mehr Mut zur Spannung, zur Differenzierung und zur Gestaltung" (Stern) - so beschreiben erste Rezensent*innen das neue Sachbuch von IDZ-Direktor Matthias Quent, welches am 5. August im Piper Verlag erschienen ist: "Deutschland rechts außen. Wie die Rechten nach der Macht greifen und wie wir sie stoppen können."

Pressekontakt

Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft

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