Nachrichtenarchiv

Dr. Janine Dieckmann, Markus Knospe und Marie Kaiser legen Situations- und Ressourcenanalyse für die Stadt Jena vor: Welche Gefährdungsquellen für die demokratische Kultur und Diskriminierungskontexte für gesellschaftlich marginalisierte Gruppen gibt es aktuell in Jena? Antworten und Handlungsempfehlungen gibt die Analyse, die als Grundlage für die Überarbeitung des „Jenaer Stadtprogramms gegen Fremdenfeindlichkeit, Rechtsextremismus, Antisemitismus und Intoleranz“ dienen soll.

Insgesamt 212 antisemitische Vorfälle dokumentierte die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Thüringen (RIAS Thüringen) im Jahr 2021. Davon hatten 141 antisemitische Vorfälle einen Bezug zur Corona-Pandemie. Im Schnitt wurde damit an jedem zweiten Tag ein antisemitischer Vorfall in Thüringen dokumentiert. Auch Thüringer Juden und Jüdinnen berichten von vielfachen Antisemitismuserfahrungen im Freistaat.

Du hast nach einem rassistischen, antisemitischen, ableistischen oder sexistischen Angriff Kontakt mit Polizei oder Justiz gehabt? Dann nimm an unserer Online-Befragung teil!

Heute startete die bundesweite, quantitative Befragung zu Erfahrungen von Betroffenen rechter, rassistischer, antisemitischer und sexualisierter Gewalt mit Kontakt zu Ermittlungs- und Strafverfolgungsbehörden. Mit der Studie untersuchen wir das Phänomen der sekundären Viktimisierung von Betroffenen im Rahmen von Ermittlungs- und Strafverfahren.

Für das Forschungsprojekt „Diversität – Engagement – Zusammenhalt: In- und Exklusionserfahrungen gesellschaftlich marginalisierter Gruppen“ suchen wir ab dem 1. Juli 2022 eine:n wissenschaftliche:n Mitarbeiter:in. Bewerbungen können bis zum 19. Juni 2022 an bewerbung(at)idz-jena.de eingereicht werden.

Pressekontakt

Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft

Talstr. 84
07743 Jena

E-Mail: presse@idz-jena.de
Telefon: 03641 2719403