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InRa-Studie veröffentlicht

Wie Rassismus in deutschen Behörden wirkt: Studie im FGZ veröffentlicht Ergebnisse der bislang umfassendsten empirischen Untersuchung zu Rassismus in deutschen Institutionen. Rassismus in deutschen Behörden zeigt sich selten in offenen Anfeindungen – er steckt in Routinen, Entscheidungsspielräumen und in der Organisationskultur. Für die am FGZ angesiedelte Studie „Institutionen und Rassismus“ (InRa) erhielten Wissenschaftler:innen an zehn Forschungsstandorten erstmals in großem Umfang Zugang zu staatlichen Institutionen.

Die vorliegenden Insights 1/2026 geben einen Rückblick auf unsere Arbeit des letzten Halbjahrs. Zugleich markieren sie ein Jubiläum: Wir begehen in diesem Jahr unser 10-jähriges Bestehen. Zehn Jahre IDZ sind zehn Jahre Forschung, Transfer, Zusammenarbeit und Lernen. Im Aufmacher blicken Anne Tahirovic und Axel Salheiser auf zehn Jahre praxisnahe Demokratieforschung und Wissenstransfer am IDZ.

Das Internet ist längst nicht mehr der Ort für demokratische Utopien, zu dem es in seinen frühen Tagen erklärt wurde, sondern ein aktiver Beschleuniger von Desinformation, Polarisierung und Extremismus. In zwölf Beiträgen betrachtet die vorliegende Ausgabe der „Wissen schafft Demokratie“ (WsD) die vielschichtigen Facetten dieser Gefährdungslage.

Vorbehaltlich der Finanzierung suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Projektleitung für die „Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) Thüringen“. Der Stundenumfang liegt voraussichtlich bei 40 Wochenstunden. Die Stelle ist langfristig geplant, doch haushälterisch zunächst befristet bis 31.12.2026. Der Arbeitsort ist Jena. Bewerbungen können per E-Mail "bewerbung@idz-jena.de" bis einschließlich 4. Januar 2026 eingereicht werden.

Der zweite Zusammenhaltsbericht des FGZ analysiert umfassend, wie die deutsche Bevölkerung zur sozial-ökologischen Transformation steht. Die Ergebnisse zeigen deutliche Konfliktlinien, aber auch überraschende Konsenspotenziale zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen.

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Zehnte Ausgabe der ZRex online

Die nunmehr zehnte Ausgabe der ZRex (Jg. 5, Heft 2) ist erschienen. Das Heft ist beim Verlag Barbara Budrich Open Access abrufbar sowie in gedruckter Form bestellbar. U.a. im Heft: Nikolas Dietze untersucht die soziostrukturellen Merkmale der AfD-Kandidat:innen. Die Ergebnisse zeigen: Die AfD stellt überproportional viele Kandidat:innen aus niedrigqualifizierter Produktions- und Dienstleistungsarbeit auf und ist damit wesentlich repräsentativer für die ostdeutsche Sozialstruktur ist als die drei Vergleichsparteien, die primär hochqualifizierte Berufs- und Statusgruppen vertreten.

In den Thüringer Zuständen werden jährlich aktuelle Entwicklungen des Rechtsextremismus, des Antisemitismus und Rassismus, der Abwertung, Diskriminierung und Hassgewalt im Freistaat Thüringen beleuchtet. Nach 5 Ausgaben wollen wir die Leser*innen um ein Feedback bitten, das in die Weiterentwicklung der nächsten Ausgaben einfließen wird. Die Beantwortung des Fragebogens nimmt in etwa 5 Minuten in Anspruch.

In der aktuellen Ausgabe des Online-Magazins für digitale Konfliktforschung wird das Konzept der Community Notes ausführlich beleuchtet: Die Analyse zeigt, wie dieses System der crowdbasierten Inhaltsprüfung auf Plattformen eingesetzt wird, welche Themen es betrifft und welchen Beitrag es zur Eindämmung von Desinformation und Hass im Netz leisten kann. Weitere Beiträge ziehen eine Bilanz aus drei Jahren Telegram-Monitoring zu rechtsextremen Kommunikationsnetzwerken, analysieren das gescheiterte Compact-Verbot und fassen zentrale Maßnahmen gegen digitale Hetze und Desinformation zusammen.

Das aktuelle Factsheet setzt sich mit dem Thema Diskriminierung auseinander: Es erklärt zentrale Begriffe, gibt Einblicke in die Antidiskriminierungsarbeit und zeigt, warum diese untrennbar mit demokratischen Werten verbunden ist.

Das zeigen die Ergebnisse der IDZ-Studie “Zwischenbilanz der Umsetzung der Empfehlungen der Untersuchungsausschüsse des Bundes und der Länder zum NSU-Komplex", die soeben erschienen ist.

Pressekontakt

Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft

Tatzendpromenade 2a
07745 Jena

E-Mail: presse@idz-jena.de
Telefon: 03641 2719403