Nachrichtenarchiv

Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Thüringen legt Jahresbericht vor. Das Jahr 2024 war in Hinblick auf Antisemitismus ein Jahr der Eskalation, der Enthemmung und der Sichtbarkeit eines Antisemitismus, der längst nicht nur am Rand der Gesellschaft zu finden ist. Mit 392 dokumentierten Vorfällen stiegen die Meldungen um rund ein Drittel zum Vorjahr.

Für die „Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) Thüringen“ suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n studentische*n Mitarbeiter*in mit einem Stundenumfang von voraussichtlich 10 Wochenstunden, zunächst befristet bis zum 31.12.2025. Der Arbeitsort ist Jena. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung per E-Mail bis zum 05. September 2025 an bewerbung@idz-jena.de.

 

In der aktuellen Ausgabe 2/2025 unseres IDZ-Newsletters widmen wir uns neben Neuigkeiten aus den vielfältigen Projekten des IDZ u. a. dem gescheiterten Verbotsverfahren gegen Compact. Der Jenaer Standort des bundesweiten Kooperationsverbunds toneshift hat die Verbotsdebatte beobachtet und gibt in unserem Newsletter einen Überblick über die Folgen.

Unter dem Begriff „Geschlechterdemokratie“ wurden in den letzten Jahrzehnten Konzepte entwickelt, die auf eine systematische Integration geschlechterpolitischer Perspektiven in demokratische Prozesse zielen. Gleichzeitig zeigen sich gegenwärtig deutliche Gegenbewegungen: Antifeminismus, Anti-Gender-Ideologie und Angriffe auf Gleichstellungspolitiken. Der 19. Band der IDZ-Schriftenreihe „Wissen schafft Demokratie“ nimmt diese Spannungsfelder in den Blick. Interessierte senden bitte bis spätestens 15. Oktober 2025 ein Abstract im Umfang von max. zwei Seiten an wsd@idz-jena.de.

Aktuelle Entwicklungen und kritische Einordnung der Situation des Rechtsextremismus, des Antisemitismus und Rassismus, der Abwertung, Diskriminierung und Hassgewalt im Freistaat Thüringen im Jahr 2024. Hrsg. ezra, Mobit, KomRex und IDZ Jena.

Das Onlinemagazin für digitale Konfliktforschung "Machine against the Rage" (MATR) launched Wissenschaftsblog: Aktuelle Entwicklungen, spannende Forschungsfragen und kritische Perspektiven der digitalen Konfliktforschung.

Nachricht vom

ZRex: Call for Papers für Heft 11

Die interdisziplinär ausgerichtete Zeitschrift für Rechtsextremismusforschung (ZRex) freut sich über themenbezogene Einsendungen jeder Disziplin in den Bereichen der Empirie, Methodologie und Theorie sowie über anwendungsbezogene Beiträge.

Artikel für die ZRex können als full paper jederzeit eingereicht werden. Für das Heft 11 der ZRex, das im März 2026 erscheinen soll, bitten wir um Ihre Beiträge bis zum 30. Juli 2025.

Janine Patz & Axel Salheiser beleuchten in ihrem Kommentar den Klimaschutz: Sie kritisieren die zunehmende Abwehrhaltung gegenüber Klimaschutz in der politischen und gesellschaftlichen Debatte, die im Bundestagswahlkampf 2025 durch polarisierende Rhetorik und die Verdrängung klimapolitischer Themen besonders deutlich wurde.

Gemeinsam mit das NETTZ, der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur, HateAid, der Meldestelle REspect! und den Neuen deutschen Medienmacher*innen – bündeln wir unsere Erfahrungen und Expertise, um eine bundeszentrale Infrastruktur gegen Hass im Netz und Desinformation aufzubauen.

Mit dem Bundestagswahlkampf ist TikTok wieder in den Fokus der öffentlichen Debatten gerückt. Das Projektteam "Polarisierungsdynamiken in den sozialen Medien" sind anhand eigens erhobener TikTok-Daten und anderer Studienbefunde der Frage nach, warum die AfD auf TikTok nach wie vor erfolgreich ist und wie es den anderen Parteien gelingen kann, demokratische Öffentlichkeiten auf TikTok zu stärken.

Pressekontakt

Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft

Tatzendpromenade 2a
07745 Jena

E-Mail: presse@idz-jena.de
Telefon: 03641 2719403