Publikationen

„Gott segne Euch“ – so lautete der Verwendungszweck der Spende des Neonazis Stephan E., mutmaßlicher Mörder des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübke, im Jahr 2016 für den Wahlkampf der AfD Thüringen.1 Mit seiner Sympathie für den besonders radikalen Landesverband ist Ernst in der extremen Rechten keineswegs allein. Immer wieder zeigten Kader der Thüringer Neonazi-Szene, wie Thorsten Heise oder Tommy Frenck, in der Vergangenheit in Interviews und Facebook-Posts unverhohlen ihre Sympathien für die AfD. Die AfD hat geschafft, was keiner anderen rechtsradikalen Partei

in der Geschichte der...

Im Vorfeld der Thüringer Landtagswahl am 27. Oktober 2019 hat das IDZ durch das Befragungsinstitut YouGov eine repräsentative Befragung im Internet (Websurvey) durchführen lassen. Befragt wurden dabei 503 wahlberechtigte Thüringer*innen zu ihrer Wahlabsicht und Präferenz einer Regierungskoalition, zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Problemen, zu Herausforderungen des gesellschaftlichen Zusammenhalts in unserem Land und zum

bürgerlichen Engagement. Der Websurvey fand zwischen dem 2. und 12. September 2019 statt – also unmittelbar im Anschluss an die Landtagswahlen in Sachsen und...

In Thüringen engagiert sich jede*r Dritte ehrenamtlich – diese vielfältigen Beiträge für den gesellschaftlichen Zusammenhalt sind unbezahlbar. Zugleich steht demokratisches und gemeinwesenorientiertes Engagement vor verschiedenen Zukunftsfragen. Was hält eine immer vielfältigere Gesellschaft zusammen? Welche Rolle spielt dabei das Engagement für die Gemeinschaft? Vor welche Herausforderungen sehen sich Ehrenamtliche und die Zivilgesellschaft in Thüringen gestellt? Wie können Menschen unterstützt werden, die sich für andere stark machen? Und was sind womöglich neu entstehende Probleme und...

„Demografischer Wandel“, „Alterung der Gesellschaft“, „Rückbau öffentlicher Daseinsvorsorge“, „Strukturschwache ländliche Regionen“, „Sparpolitik“ – diese Schlagworte sind immer wieder Gegenstand politischer, medialer und öffentlicher Debatten. Wenn plötzlich der öffentliche Nahverkehr das eigene Dorf nicht mehr anfährt, es an Kita-Plätzen fehlt, die Schule oder das Freibad schließen soll, werden die Auswirkungen dieser Phänomene auch im persönlichen, alltäglichen Leben spürbar.

Ein TLZ-Gastbeitrag von Matthias Quent

Weil die bürgerlichen Gesellschaft in Ostdeutschland historisch bedingt lange zu passiv war, stellen sich vor allem Linke und Staatskritiker den Rechten in den Weg. Trotzdem hat Ostdeutschland beim Kampf gegen Rechtsradikalismus große Fortschritte erzielt.

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