Publikationen

Im Rahmen des Projekts wurden gemeinsam mit Expert*innen innovative Testing-Konzepte entwickelt, erprobt und wissenschaftlich umgesetzt, um Diskriminierung im digitalen Handel und Dienstleistungssektor sichtbar zu machen. Die Ergebnisse aus zwei Teilstudien zeigen: Ältere Menschen werden bei Online-Kfz-Versicherungen finanziell benachteiligt, während nicht-binäre Menschen im Onlinehandel durch verpflichtende Geschlechtsabfragen und geschlechtsbezogene Kommunikation strukturell diskriminiert werden.

Trotz deutlichem Vorsprung für Amtsinhaber Marko Wolfram (SPD) ist sein Sieg in der Stichwahl am 21. Juni 2026 gegen den AfD-Kandidaten Thomas Benninghaus keineswegs sicher: Das Mobilisierungspotenzial der AfD bleibt hoch. Entscheidend wird unter anderem sein, wie sich die Stimmen des ausgeschiedenen parteilosen Kandidaten Prof. Dr. Wolfgang Wehr verteilen und ob demokratische Mobilisierung gelingt.

Das FGZ-Projektteam „ÖTAK“ untersuchte klimaschutzablehnende und desinformative Narrative in der Schlussphase des Bundestagswahlkampfs 2025. Die Analyse zeigt, wie Parteien und Politiker*innen solche Narrative verbreiteten und damit den späteren klimapolitischen Kurswechsel bereits im Wahlkampf vorbereiteten.

Untersucht werden in Beiträgen von Maximilian Pichl, Anna Fend, Matthias Quent & Christian Stein, Michael Krell & Paul Nguyễn, Aljoscha Jegodtka & Sebastian Bornemann, Brit Engelke & Bernd Belina sowie Martin Hauff werden u. a. Social-Media-Radikalisierung, Rechtsstaatsverständnisse der Neuen Rechten, Gedenken an Todesopfer rechter Gewalt und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit bei Studierenden der Sozialen Arbeit und Kindheitspädagogik. Die ZRex erscheint im Open Access und als Printausgabe im Verlag Barbara Budrich, alle Heft sind im Open Access abrufbar.

Gaming ist ein strategisch wichtiges Feld für antidemokratische Akteur*innen. Das Factsheet zeigt, warum digitale Spielräume politisch relevant sind, welche Strategien dort eingesetzt werden und wie Prävention wirksam ansetzen kann.

Wie setzen sich Polizei und Sozialverwaltungen mit Rassismus auseinander? Das Jenaer Teilprojekt „Innerbehördliche Auseinandersetzung mit Rassismus“ im bundesweiten Forschungsverbund „Institutionen und Rassismus“ kommt zu einem zentralen Befund: Rassismus wird in Behörden häufig als individuelles Fehlverhalten Einzelner verstanden – nicht als strukturelle und institutionelle Herausforderung. Die Studienergebnisse sind in Abschnitt 3.5.1 des Abschlussberichtes der InRa-Studie nachzulesen.

Das Internet ist längst nicht mehr der Ort für demokratische Utopien, zu dem es in seinen frühen Tagen erklärt wurde. Vielmehr ist es ein aktiver Beschleuniger von Desinformation, Polarisierung und Extremismus. In zwölf Beiträgen betrachtet die vorliegende Ausgabe der „Wissen schafft Demokratie“ (WsD) die vielschichtigen Facetten dieser Gefährdungslage.

Die zunehmende Nutzung von KI-Systemen für die Erzeugung und Verbreitung von Desinformation und Deepfakes wirft viele Fragen und Sorgen auf. Der Atlas – das neue Format des Online-Magazins Machine Against the Rage – bündelt den interdisziplinären Forschungsstand zum Thema „Desinformation und KI“ verständlich und praxisnah entlang viel diskutierter Annahmen zum Themenfeld. Neben Definitionen und Einordnungen bietet der Atlas Einblick in pädagogische Ansätze, mit denen Desinformation und Deepfakes gezielt adressiert werden können.

Die Studie erörtert Bedarfe, forschungsstrategische und konzeptionelle Aspekte sowie Empfehlungen zur thematisch-inhaltlichen und methodischen Ausgestaltung.

Schwarzen Menschen in Deutschland sind sowohl online als auch offline in hohem Ausmaß von rassistischer Hate Speech betroffen. Das zeigen die Ergebnisse einer Befragung, die in dieser Broschüre zusammengefasst sind.

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