Publikationen

Vom 6. bis 9. Juni 2024 wird in den Mitgliedstaaten der EU ein neues europäisches Parlament gewählt. Inmitten der wachsenden Dringlichkeit der Klimakrise haben die Wähler*innen die Möglichkeit, die Richtung der EU-Politik für die nächsten fünf Jahre maßgeblich zu beeinflussen. Im aktuellen Beitrag stellen sich Fabian Klinker und Franziska Martini daher die Frage: Welche Rolle spielt die Klimapolitik als zentrale Zukunftsherausforderung im Europawahlkampf der größten Parteien in Deutschland auf Social-Media-Plattformen?

Die Kommunalwahlen in Thüringen am 26.05.2024 wurden schon seit längerem als Stimmungstest für das Wahljahr 2024 erwartet – gerade im Hinblick auf die Wahlergebnisse der AfD: In vorherigen Wahlen zogen Kandidaten der rechtsextremen Thüringer AfD in Stichwahlen ein. Es gab eine Reihe an Gerichtsverhandlungen, Enthüllungen und Skandale der AfD in den letzten Wochen. Wie rechtsextreme Parteien und Bündnisse abschnitten, wie die Ergebnisse zu interpretieren sind und welche Konsequenzen sich für die demokratische Zivilgesellschaft vor Ort ergibt, kann in der Kurzanalyse nachgelesen werden.

Publikation vom

POSITIONSPAPIER DES IDZ ZUM WAHLJAHR 2024

Das Positionspapier des IDZ Jena fasst die Herausforderungen zusammen, die sich für die demokratische Kultur in Thüringen ergeben, insbesondere in Hinblick auf die anstehenden Kommunal- und Landtagswahlen 2024 – perspektivisch aber weit darüber hinaus. Auf Basis sozialwissenschaftlicher Forschungsbefunde wird diskutiert, was in den nächsten Monaten und Jahren gegen die fortschreitende Demokratiegefährdung und für die Zukunft eines weltoffenen Thüringens getan werden kann.

Im Blogbeitrag wird das Workshopkonzept des Projektes "JUROP" näher vorgestellt und anhand eines von und mit Jugendlichen durchgeführter Workshop zum Thema "Faire und zukunftsfähige Bildung mitgestalten" diskutiert. Der Beitrag wurde auf dem Blog "Schule: Lernen | Bildung im 21. Jahrhundert der Berteslmann Stiftung veröffentlicht.

Durch die Digitalisierung hat sich auch der Rechtsextremismus stark verändert: Das Internet ermöglicht neue Formen der Organisierung und Verbreitung von rechtsextremen Ideologien. Maik Fielitz plädiert im Beitrag für eine Anpassung der Rechtsextremismusforschung an diese neuen Entwicklungen: Lange wurde das Internet nur als ein weiteres Betätigungsfeld der organisierten extremen Rechten verstanden. Dabei haben wir es mit einer Verflüssigung und Memefizierung des Problems zu tun, was neue Antworten erfordert. Der Beitrag erschien beim Blog des Wissensnetzwerkes Rechtsextremismusforschung.

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