RIAS Thüringen - Melde- und Dokumentationsstelle Antisemitismus

Die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Thüringen (RIAS Thüringen) am Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft ist eine vom Land Thüringen geförderte Einrichtung, die antisemitische Vorfälle in Thüringen auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse dokumentiert und über Antisemitismus aufklärt.

Als Teil der Bundesarbeitsgemeinschaft des Bundesverbands Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus (RIAS) e.V. agiert RIAS Thüringen als niedrigschwellige Melde- und Dokumentationsstelle für antisemitische Vorfälle, die Vorfälle nach wissenschaftlichen Erfassungskriterien über ein Online-Meldeportal registriert, Beratungsangebote an Betroffene vermittelt und regelmäßig über die Entwicklung des Antisemitismus in Thüringen berichtet. Die Dokumentation und das Monitoring gehen einher mit dem Aufbau eines thüringenweiten Kooperationsnetzwerkes von jüdischen und nichtjüdischen Organisationen bzw. zivilgesellschaftlichen Akteuren.

Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt der Dokumentationsstelle umfasst die Aufklärung über und Prävention von Antisemitismus. Dabei kann sich RIAS Thüringen auf bereits erarbeitete Kenntnisse über Rechtsextremismus, Antisemitismus, Hasskriminalität und Diskriminierung in Thüringen am IDZ stützen. Mit Publikationen, Veranstaltungen und auf Social Media soll für die verschiedenen Ausprägungen des Antisemitismus in Thüringen sensibilisiert werden.

RIAS Thüringen ist Teil der Bundesarbeitsgemeinschaft des Bundesverbands RIAS e.V., die eine bundesweit einheitliche zivilgesellschaftliche Erfassung und Dokumentation antisemitischer Vorfälle anstrebt. Sie arbeitet nach den Kriterien des vom Bundesverband entwickelten Qualitätsstandards.



 

 

Gefördert von


 

 

Wissenschaftliche Leitung

Dr. Anja Thiele

Wissenschaftliche Leiterin

Kontakt: Tel.: 03641/ 27 17 573

E-Mail: anja.thiele@idz-jena.de

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