Foyergespräch "Russisch – Jüdisch – Deutsch. Jüdische Kontingentflüchtlinge zwischen Integration und Antisemitismus"

im Foyer des Deutschen Nationaltheaters und Staatskapelle Weimar

Beginn: 20:00 Uhr, Eintritt frei

 

Nach einem Beschluss des Innenministeriums im Jahr 1991 migrierten etliche sogenannte jüdische Kontingentflüchtlinge aus der Sowjetunion in die Bundesrepublik. Die Zuwanderung ließ die jüdischen Gemeinden in Deutschland wiederaufleben und bereichert das kulturelle Leben bis heute. Doch die russisch-deutschen Juden und Jüdinnen haben auch mit Problemen zu kämpfen, von denen Antisemitismus und Altersarmut nur die gewichtigsten sind. Welche Geschichten von Integration und Ausgrenzung haben jüdische Zuwanderer*innen zu erzählen? Worin sehen sie die größten Schwierigkeiten und wie können wir ihnen entgegentreten?

Gäste:

Moderation: Dr. Anja Thiele, wissenschaftliche Referentin am Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft

 

Bitte beachten Sie die Hinweise zur Corona-Prävention auf der Website der Deutschen Nationaltheaters Weimar und auf den Aushängen im Theater.

 

 

Das Foyergespräch ist Teil einer Veranstaltungsreihe, die im Rahmen des Projektes „Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt“ vom Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft organisiert wird. Ziel ist es, einen Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft über unterschiedliche Transferformate niedrigschwellig zu ermöglichen.

Institut Gesellschaftlicher Zusammenhalt Standort-Jena gefördert vom BMBF