Internationale Tagung zu Perspektiven und Strategien im Umgang mit Hasskriminalität

Der Umgang mit menschenverachtenden Straftaten fordert die Gesellschaft heraus. Die interdisziplinäre Konferenz des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft am 20. und 21. September 2018 in Jena richtet sich deshalb an Interessierte aus Zivilgesellschaft und Wissenschaft sowie an Teilnehmende aus Polizei, Politik und Verwaltung. Wie können gefährdete Gruppen gestärkt werden? Wie kann gruppenbezogene Kriminalität erkannt und verhindert werden? Zentrales Anliegen der bundesweiten Fachkonferenz ist es, internationale Sichtweisen und Erfahrungen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen in Bezug auf Gewalt gegen Minderheiten zu verbinden und zu diskutieren.

Am 20. und 21. September 2018 veranstaltet das IDZ in den Tagungsräumen des „Scala“ in Jena eine Fachkonferenz zum Thema „Gewalt gegen Minderheiten: Internationale Perspektiven und Strategien zum Umgang mit Hasskriminalität“. Die Schirmherrschaft über die Veranstaltung hat der Thüringer Minister für Inneres und Kommunales Georg Maier übernommen. Die interdisziplinäre Konferenz richtet sich an Teilnehmende aus Behörden, Politik, Verwaltung, Wissenschaft und der Zivilgesellschaft. Im internationalen Vergleich wird der aktuelle Stand der Forschung mit hervorragenden Expertinnen und Experten erörtert (u.a. Prof. Barbara Perry, Canada; Prof. Marc Coester, Berlin; RAin Dr. Kati Lang, Dresden; Opferberatungsstelle ezra sowie Bundesverband VBRG e.V.).

 

Es wird diskutiert, was die Verwendung des Konzepts praktisch für die Betroffenen, für Unterstützungsorganisationen, für Justiz, Sicherheitsbehörden, Politik und die Gesellschaft insgesamt bedeutet. Nicht zuletzt soll reflektiert werden, welche Maßnahmen zur Verhinderung und Eindämmung von vorurteilsgeleiteter Kriminalität effektiv sind.

 

Ziele der Konferenz sind a) die Implikationen des theoretischen Konzepts Hasskriminalität kritisch zu diskutieren, b) die entsprechenden englischsprachigen und europäischen Debatten auf Deutschland zu übertragen und c) empirische Befunde von Opferberatungsstellen, aus der Wissenschaft und Verwaltung etc. vorzustellen. Neben dem Wissenstransfer dient die Konferenz auch der Vernetzung von lokalen, nationalen, internationalen Akteur_innen.

 

Sie können sich ab sofort per E-Mail an hatecrime-konferenz@idz-jena.de für die Zusendung weiterer Informationen registrieren.