Kampagne "Antisemitismus aufzeigen"

Um dem aktuellen Antisemitismus wirksam entgegenzutreten, ist es wichtig, die Erscheinungsformen des gegenwärtigen Antisemitismus und die Gefahren antisemitischer Ideologie zu kennen und zu verstehen!

Antisemitismus ist in den letzten Jahren in Deutschland immer sichtbarer und aggressiver geworden. Allein in diesem Jahr kam es auf offener Straße zu massiven Manifestationen von Antisemitismus, sei es im Zuge des Nahostkonflikts oder im Zuge verschwörungsideologischer Corona-Proteste.

 

Publikation: Wissen schafft Demokratie

Im Rahmen des Festjahres „900 Jahre Jüdisches Leben in Thüringen“ haben wir den 8. Sammelband unserer Schriftenreihe „Wissen schafft Demokratie“ dem Thema „Antisemitismus“ gewidmet.

Diesen Band möchten wir Ihnen als kostenloses Druckexemplar für Ihre eigene Arbeit und zur Weitergabe an Interessierte anbieten:

Renommierte Antisemitismusforscher:innen und Expert:innen aus der Praxis beleuchten auf Basis des neuesten Forschungsstands und ihrer langjährigen Erfahrung einführend die wichtigsten Facetten des gegenwärtigen Antisemitismus, wie z.B. Antisemitismus im Rechtsextremismus, israelbezogenen Antisemitismus, Verschwörungsideologien sowie Antisemitismus im Internet. Einblick in den Band erhalten Sie hier.

Bestellungen

Wenn Sie an einem oder mehreren gedruckten Exemplaren interessiert sind, schreiben Sie uns eine E-Mail mit dem Betreff „Antisemitismus aufzeigen“ sowie Ihrer Anschrift und Anzahl der Exemplare an bestellung@idz-jena.de.

Bitte beachten Sie, dass wir bei Großbestellungen (ab 11 Stück) leider die Portokosten nicht übernehmen können!

   

Online-Veranstaltung „Was gesagt werden muss“? Antisemitismus in Kunst und Kultur

Abrufbar unter: https://www.youtube.com/watch?v=Su22BDN-O_Y&t=4973s

Die Veranstaltung findet im Rahmen der jüdisch-israelischen Kulturtage sowie der Aktionswochen gegen Antisemitismus der Amadeu-Antonio-Stiftung statt.

Die nationalsozialistische Vergangenheit vieler Kulturinstitutionen blieb nach 1945 weitgehend verdrängt, dasselbe gilt für personelle und ideologische Kontinuitäten in der Kunst. In der DDR legitimierte die Selbstsicht als antifaschistischer Staat aggressiven Antizionismus. Trotzdem scheint Antisemitismus in Kunst und Kultur kein Thema zu sein – außer, wenn es um die Zurückweisung sogenannter „Antisemitismusvorwürfe“ geht.

In jüngster Zeit sind immer häufiger Fälle von Antisemitismus im Kulturbetrieb zum Gegenstand intensiver öffentlicher Debatten geworden – von der Clubszene bis hin zum Kunstfestival. Die Veranstaltung fragt daher nach der Verbreitung und der Erscheinung von Antisemitismus in heutigen künstlerischen und kulturellen Kontexten. Als Diskussionsgrundlage dient der Sammelband „Über jeden Verdacht erhaben? Antisemitismus in Kunst und Kultur“, der im Herbst 2021 bei Hentrich & Hentrich erscheint. Dr. Anja Thiele (IDZ/RIAS Thüringen) spricht anlässlich der Publikation mit der Herausgeberin Stella Leder und der Verlegerin Dr. Nora Pester.

Referent:innen:

Stella Leder, Berlin (Autorin, Literaturwissenschaftlerin und Künstlerin; Herausgeberin eines im Herbst 2021 erscheinenden Sammelbandes über Antisemitismus in Kunst und Kultur:
https://www.hentrichhentrich.de/buch-ueber-jeden-verdacht-erhaben.html )

Dr. Nora Pester, Leipzig (Politikwissenschaftlerin, Inhaberin und Verlegerin des Hentrich & Hentrich-Verlags – Verlag für Jüdische Kultur und Zeitgeschichte)

Moderation:
Dr. Anja Thiele (Leiterin von RIAS Thüringen und Mitarbeiterin am IDZ Jena)

 

Plakate und Sticker

Als Teil der Kampagne bieten wir auch kostenlose Sticker (10x10 cm) und Plakate (DIN A3) zum Thema Antisemitismus an. Neben dem Sticker „Antisemitismus aufzeigen!“ haben wir vier Plakatmotive entworfen, die über vier verschiedene Ausprägungen von Antisemitismus informieren. In kurzen und prägnanten Zitaten erklären Expert:innen der Antisemitismusforschung, wie sich israelbezogener Antisemitismus, Schuldabwehr-Antisemitismus, Verschwörungsideologien und Antisemitismus im Rechtsextremismus heute zeigen. 

 

Die Plakate und Sticker können kostenlos für Ihre eigene Arbeit bei uns bestellt werden. Wenn Sie an diesen interessiert sind, schreiben Sie uns eine E-Mail mit dem Betreff „Antisemitismus aufzeigen“ sowie Ihrer Anschrift und Anzahl der Exemplare an bestellung@idz-jena.de.