Raus aufs Land!? Antirassismusarbeit in Thüringen

Foyergespräch im Deutschen Nationaltheater Weimar

Rassismus zeigt sich nicht nur in Großstädten in Form rassistischer Angriffe. Erfahrungen mit Rassismus (z.B. auf dem Wohnungs- und Arbeitsmarkt) erleben Menschen, denen ein Migrationshintergrund zugeschrieben wird, in allen Regionen. Rassistische Denkmuster wirken auch im ländlichen Raum. So weist beispielsweise der kolonialistisch geprägte Name des Eisenberger Stadtfestes auf die fehlende Sensibilität für die Verbreitung von Rassismus durch Sprache hin. Rassismus ist und bleibt ein fortwährendes Handlungsfeld in ganz Thüringen. Durch die Enquetekommission des Thüringer Landtages zum Thema „Ursachen und Formen von Rassismus und Diskriminierungen in Thüringen“ stehen konkrete Befunde und Empfehlungen im Raum. Wie diese auch im ländlichen Raum umgesetzt werden können, welche Maßnahmen sich für eine flächendeckende Antirassismusarbeit ableiten lassen und welche Ursachen Rassismus im ländlichen Raum hat, soll Thema dieses Foyergesprächs sein. Gemeinsam mit Vertreter:innen aus der Zivilgesellschaft, politischer Bildung und Wissenschaft sprechen wir über Rassismus im ländlichen Thüringen, seine Ursachen und die Möglichkeiten, Antirassismusarbeit in ganz Thüringen zu stärken.

Moderatorin Dr. Janine Dieckmann (IDZ) begrüßt auf dem Podium

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Es bedarf aber eines Tickets. Das Ticket kann erstellt werden auf der Homepage des Deutschen Nationaltheaters Weimar

Bitte Informationen Sie sich im Vorfeld über die aktuell bestehenden Hygieneregeln im Deutschen Nationaltheather Weimar → Informationen zu den Hygieneregeln.