Einleitung

Mit dem Schwerpunkt Gesellschaftlicher Zusammenhalt widmet sich die Schriftenreihe Wissen schafft Demokratie einem wichtigen und gleichzeitig schwer zu definierendem Thema. Begriffs- und Forschungsarbeiten zu gesellschaftlichem Zusammenhalt (oder sozialer Kohäsion) umfassen ein breites Spektrum an Ansätzen, Denkrichtungen und Schwerpunkten. Zum einen wird gesell- schaftlicher Zusammenhalt international als ein mit wissenschaftlichen Methoden bestimm- und messbarer Gegenstand untersucht. Zum anderen wird er gesellschaftspolitisch als Anspruch und Gradmesser des demokratischen Zusammenlebens für moderne Gesellschaften diskutiert.

Durch die Analyse von Herausforderungen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, Wissensvermittlung, aber auch Handlungsempfehlungen will dieser Band Menschen unterstützen, die sich mit folgenden oder ähnlichen Fragen beschäftigen: Wie kann der Zusammenhalt in unserer Gesellschaft gelingen? Wie wird gesellschaftlicher Zusammenhalt in den aktuell gesellschaftspolitisch unruhigen Zeiten verhandelt? Was sind seine Herausforderungen? Im folgenden Abschnitt werden einige Ansätze aus der Breite gesellschaftlicher und wissenschaftlicher Debatten beleuchtet. Anschließend wird ein Überblick über die Beiträge dieser Ausgabe der Schriftenreihe gegeben.

Gesellschaftlicher Zusammenhalt als politischer Anspruch

Der Europarat definiert „soziale Kohäsion“ als

Fähigkeit einer Gesellschaft, das Wohlergehen all ihrer Mitglieder zu sichern [...] durch Minimierung von Ungleichheiten und Vermeidung von Marginalisierung [...] (Europarat 2010: 2)

Als politischer Begriff sei soziale Kohäsion „wesentlich für die Erreichung der drei zentralen Werte des Europarates […]: für Menschenrechte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit“ (ebd.). Gesellschaftlicher Zusammenhalt wird als eine Grundvoraussetzung für das Funktionieren demokratischer Gesellschaften angesehen. Für die deutsche Bundesregierung ist die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts verbunden mit Maßnahmen gegen Rassismus und Diskriminierung wie dem „Nationalen Aktionsplan gegen Rassismus“ (Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 2017).

Unterschiedliche gesellschaftliche Bereiche beanspruchen und rahmen den Begriff öffentlich in diversen und zum Teil widersprüchlichen Kontexten, wie folgende Beispiele veranschaulichen:

  • Ein Referent des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) hält die Fußballweltmeisterschaft 2018 für förderlich für den gesellschaftlichen Zusammenhalt (Märkische Onlinezeitung 2018).
  • Bundesumweltministerin Svenja Schulze meint, der Klimawandel sei „in vielen Regionen die weitaus größte Bedrohung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt“ (Solarify 2018).
  • Bürgermeister_innen1 zahlreicher Städte aus verschiedenen Ländern fordern eine stärkere Berücksichtigung urbaner Interessen für eine Flüchtlingspolitik, die „Solidarität und gesellschaftlichen Zusammenhalt in Einklang bringt“ (Focus Online 2018a).
  • Der Staatsekretär und IT-Beauftragte der Bundesregierung Klaus Vitt betont: „[…] ein handlungsfähiger Staat, dem die Menschen vertrauen können, natürlich auch in digitalen Fragen“ sei für den gesellschaftlichen Zusammenhalt wichtig (Focus Online 2018b).
  • Die Hilfsorganisation „CARE Deutschland“ kritisiert das Schüren von diffusen Ängsten vor Asylsuchenden in Deutschland als Gefahr für den gesellschaftlichen Zusammenhalt (CARE Deutschland 2018).
  • Altbundespräsident Joachim Gauck betont die Bedeutung des gesellschaftlichen Dialogs, wenn er die „Bereitschaft zum Austausch“ als „großen Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt“ charakterisiert (evangelisch.de 2018).
  • Bundesinnen- und Heimatminister Horst Seehofer (CSU) plädiert in einem Gastbeitrag der FAZ für einen neuen gesellschaftlichen Zusammenhalt durch Heimatpolitik als „Politik der Vielfalt“ (Seehofer 2018).
  • Die Bundestagsabgeordnete Yasmin Fahimi (SPD) schreibt, eine „soziale Grundsicherung ist daher unabdingbar auch für den gesellschaftlichen Zusammenhalt“ (Fahimi 2018).
  • Caritas-Präsident Peter Neher diagnostiziert, dass Wohnungsnot und Entwicklungen, aufgrund derer „die Zusammensetzung im Quartier zunehmend durch den Geldbeutel bestimmt wird“, den gesellschaftlichen Zusammenhalt schwächen (Deutscher Caritas­verband e. V. 2018).
  •  Sachsens Gleichstellungs- und Integrationsministerin Petra Köpping warnte anlässlich des Gedenkens an die 2009 in Dresden bei einem rassistisch motivierten Angriff ermordete Marwa El-Sherbin vor einem Klima „von Hass und Angst“ als Herausforderung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt (MDR Sachsen 2018).

Die zahlreichen Beispiele zeigen:

Es mangelt nicht an öffentlich diagnostizierten Herausforderungen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland.

Gesellschaftlicher Zusammenhalt als wissenschaftliches Konzept

Was Zusammenhalt in der Gesellschaft ausmacht, was ihn prägt und beeinflusst, wird auch wissenschaftlich untersucht. Das Konzept des „gesellschaftlichen Zusammenhalts“ stellt eine Querverbindung zwischen demokratischen Verfassungsnormen und der empirisch messbaren sozialen Wirklichkeit dar. Jaschke schreibt, gesellschaftlicher Zusammenhalt in der Demokratie


[...] ist keine Tatsache und kein erreichbares Endziel, sondern ein politisch-sozialer Prozess, getragen von sozialmoralischen, lebensweltlichen kollektiven Einstellungen und Verhaltensweisen: Vertrauen in Verfassung, Institutionen und soziale Infrastruktur, Engagement für das Gemeinwohl, politische Beteiligung und Konfliktbereitschaft nach demokratischen Spielregeln. Sie sind politisch weder kontrollier- noch steuerbar, wohl aber können sie auf verschiedenen Ebenen beeinflusst und gefördert werden. (Jaschke 2009: 7)

Die britischen Sozialwissenschaftler Green und Janmaat betonen in ihrer Definition den konsensualen Charakter, also das gegenseitige Einvernehmen, auf dem gesellschaftlicher Zusammenhalt beruht: „Sozialer Zusammenhalt bezieht sich darauf, dass ganze Gesellschaften und die Individuen in ihnen durch spezifische Haltungen, Verhaltensweisen, Regeln und Institutionen miteinander verbunden sind, die auf Konsens und nicht auf reinem Zwang beruhen.“ (Green/Janmaat 2011: 18, Übersetzung durch Autor_innen dieser Einleitung). Diese Begriffsbestimmungen betonen das Zusammenspiel von Einstellungen und Verhaltensweisen auf individueller Ebene einerseits mit Regeln und Institutionen auf struktureller Ebene andererseits. Sie bieten somit Ansatzpunkte für die Operationalisierung, das empirische Messbarmachen, gesellschaftlichen Zusammenhalts.

Als wichtiger Baustein für den sozialen Zusammenhalt von Gemeinschaften wird vielfach das generalisierte Vertrauen in die Gesellschaft, also das Sozialvertrauen operationalisiert (Putnam 2001, Pettigrew 1998, Hartmann 2015). Auswirkungen der Moderne und der Globalisierung wie zunehmende ethnische und kulturelle Diversität (u.a. Allmendinger 2015, Reitz et al. 2010, Thränhardt 2006) sowie die Pluralisierung der Lebensstile (u.a. Beck/Beck-Gernsheim 1994, Hitzler/Honer 1994, Müller 2012) erschweren zunehmend das Finden von lebensweltlichen und moralischen Gemeinsamkeiten und Vertrauen. Sie stellen die soziale Integration auf die Probe. Mit der Vielfalt von lebensweltlichen Perspektiven, von „Subsinnwelten“ (Berger/Luckmann 2007: 91), nimmt die Schwierigkeit zu, „die gesamte Gesellschaft unter ein Dach, das heißt unter ein integriertes Symbolsystem zu bringen“ (ebd.).

Die „wachsende Anzahl und Kompliziertheit der Subsinnwelten“ (ebd.: 93) verwandelt diese in hermeneutisch versiegelte „esoterische Enklaven“ (ebd.). Erschwert wird damit das Verständnis der einzelnen – politischen wie ‚unpolitischen‘ – Subkulturen und ihrer Handlungsmuster, weil sie spezifische Sprach-, Symbol- und Wertesysteme hervorbringen. Darunter sind auch Subsinnwelten, die demokratische Werte als solche negieren und herausfordern (Quent 2016: 80), wie beispielsweise Rechtspopulist_innen das tun. Vor diesem Hintergrund wird deutlich: Vertrauen kann als basale Grundlage für gesellschaftlichen Zusammenhalt nicht als gegeben vorausgesetzt werden, sondern muss als soziale Errungenschaft verstanden werden (vgl. Hartmann 2015: 21). Insbesondere die Frage, ob zunehmende ethnisch-kulturelle Vielfalt mit Erosion des sozialen Zusammenhalts einhergeht, wird seit Jahren kontrovers diskutiert (Koopmans/Schaeffer 2014, Reitz et al. 2009).

Zu den zentralen Herausforderungen der Erforschung von gesellschaftlichem Zusammenhalt zählt auch die Entwicklung eines Verständnisses für das dynamische Verhältnis zwischen Diversität, Diskriminierung, sozialer Ungleichheit und Desintegration (vgl. Allmendinger 2015). Eigene Forschungsarbeiten zeigen, wahrgenommene Mehrfachdiskriminierung (Intersektionalität, d.h. eine Person erlebt Diskriminierung aufgrund mehrerer Merkmale wie z.B. Hautfarbe, sozialer Status und Geschlechtsidentität) verringert das Vertrauen in demokratische Institutionen und das allgemeine Sicherheitsgefühl (Dieckmann/Geschke/Braune 2017). Ähnlich negative Effekte zeigen sich, wenn Personen aufgrund der zugeschriebenen Mitgliedschaft in stigmatisierten Gruppen Hasskriminalität ausgesetzt sind (Geschke/Dieckmann 2017). Internationale Studien belegen: Zugewanderte und Angehörige ethnischer Minderheiten haben aufgrund geringerer sozioökonomischer Ressourcen und eines höheren Diskriminierungsrisikos in der Regel ein geringeres soziales Vertrauen als die Mehrheit der Gesellschaftsmitglieder (Ziller 2017: 563). Wahrgenommene Diskriminierungserfahrungen reduzieren bei Minderheitenangehörigen deren Sozialvertrauen (Dieckmann/Geschke/Braune 2017, Glanville et al. 2013, Smith 2010, van Lange 2015).

Gesellschaftlich ist zu beobachten, dass Demokratiefeind_innen wie rechte Populist_innen und Rechtsradikale derartige exkludierende Dynamiken verstärken durch den Versuch der Spaltung der Bevölkerung entlang ethnisch-kultureller Konfliktlinien mit dem Ziel einer homogenen Volksgemeinschaft. Sie greifen gesellschaftliche Spannungen auf, die sichtbar werden im Kontext der polarisierten Debatte über den Umgang mit Menschen, die nach Deutschland und Europa flüchten, und rahmen diese im Sinne ihrer ideologischen Agenda. Ihr Ziel ist es, den demokratischen gesellschaftlichen Zusammenhalt zu zerstören und durch den eigenen autoritären und exklusiven Zusammenhalt der Volksgemeinschaft zu ersetzen (vgl. Jaschke 2009: 7).

Diese und weitere Themen behandeln die Beiträge in diesem Schwerpunktheft der Schriftenreihe „Wissen schafft Demokratie“, die im Folgenden kurz vorgestellt werden.

Herausforderungen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt –
zu den Beiträgen dieses Bandes

Im zweiten Teil Herausforderungen sichtbar machen werden zunächst empirische Analysen zum Thema gesellschaftlicher Zusammenhalt in Thüringen vorgestellt: Andreas Grau und Kai Unzicker analysieren den Zusammenhalt in Thüringen auf Grundlage einer deutschlandweiten Erhebung der Bertelsmann-Stiftung. Thüringen weist den drittletzten Platz in Bezug auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland auf. Die Autoren kontrastieren die Thüringer Ergebnisse mit denen anderer Bundesländer und diskutieren spezifische Herausforderungen in Thüringen. Axel Salheiser kontextualisiert Ergebnisse aus dem Thüringen-Monitor 2017 zum Thema „Gesellschaftlicher Zusammenhalt“ unter anderem mit den Einstellungen der Thüringer Bevölkerung in Bezug auf ihre Gerechtigkeitswahrnehmung, ihre individuellen und kollektiven Deprivationsgefühle und ihre Akzeptanz von Minderheiten.

Eine spezifische Herausforderung für die soziale Kohäsion einer Gesellschaft ist das Demokratieverständnis unterschiedlicher gesellschaftlicher Gruppen. Andreea Baier und Axel Böhm untersuchen dieses für Menschen mit und ohne Fluchterfahrung und zeigen auf, dass Geflüchtete teilweise liberalere demokratische Werte vertreten als Deutsche. Mit einer empirisch fundierten Protestereignisanalyse illustrieren Susann Bischof und Matthias Quent, welche Themen die Thüringer Bevölkerung 2017 zu politischen Protestaktionen motiviert haben und welche Formen diese Proteste annahmen. Sie zeigen auf, welche Themen das Potenzial haben, den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Thüringen in Frage zu stellen. Frank Schumann fokussiert in seinem Beitrag das Demokratieverständnis politischer antidemokratischer Protestbewegungen wie PEGIDA.

Im dritten Teil Rassismus, Diskriminierung und soziale Ungleichheit gibt zunächst Mehmet Daimagüler einen Einblick in seine Analyse zu institutionellem Rassismus in Deutschland, der unter anderem in den Ermittlungen zur Mordserie des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) sehr deutlich sichtbar wurde. Florian Jäger und Janine Dieckmann beleuchten aus sozialpsychologischer Sicht, welche Prozesse in unserer Gesellschaft ablaufen, die der aktuell häufig als ‚Rechtsruck‘ gelabelten, wahrnehmbaren Normverschiebung zugrunde liegen können. Sie geben auch Handlungsempfehlungen, wie diesen Prozessen entgegengewirkt werden kann. Thomas Gurr zeigt in seiner Analyse auf, wie Diskriminierung mit sozialer Ungleichheit verwoben ist und welche Herausforderungen die Abwertung von Langzeitarbeitslosen, sowohl für die Betroffenen selbst als auch für den gesellschaftlichen Zusammenhalt insgesamt, haben kann.

Der vierte Teil des Bandes widmet sich dem Themenbereich Demokratie und Jugend. Welche Funktion Schule als Ort des Erwerbs von Demokratiekompetenz zukommt, untersuchen Carolin Kiehl und Barbara Schnerch auf theoretischer Ebene in ihrem Beitrag. Kirsten Richter, Stephanie Wohlt und Wolfgang Frindte untermauern die Bedeutung von Schule als Ort des Demokratieerlebens und –erlernens mit empirischen Daten. Sie betonen auch die Bedeutung einer demokratischen Kultur in der Familie. Praktische Handlungsanweisungen für die Soziale Arbeit mit Kindern und Jugendlichen gibt Kai Dietrich in seinem Beitrag.

Im letzten Teil beschäftigen sich die Beiträge mit der Alten und Neuen Rechten. Inwieweit die Wahlerfolge der AfD zur Bundestagswahl 2017 mit dem langjährigen Umgang innerhalb der Wahlkreise mit der NPD und allgemein mit Rechtsextremismus zusammenhängt, analysiert Christoph Richter. Ideologie und Praxis der Identitären Bewegung beschreibt Samuel Salzborn in seinem Beitrag. Er zeigt auf, wie die Neue Rechte in trivialer Form „nichts Anderes mehr als das wiederholte Raunen von Parolen“ ihrer nationalsozialistischen Vordenker betreibt, um ihre ideologischen Versatzstücke zu Identität und Heimat im öffentlichen Diskurs zu platzieren. „Ein Prozent“ als rechtsextremes Netzwerk und ein weiteres Beispiel für eine neurechte Organisation im Kampf um die kulturelle Hegemonie wird im Beitrag von MOBIT – Mobile Beratung in Thüringen beschrieben. Welche Konstruktionen von Männlichkeit und Weiblichkeit die Neue Rechte propagiert und welche Gefahr ihr Antifeminismus für unsere offene Gesellschaft darstellen kann, diskutiert Quint Czymmek in seinem Beitrag. Stefan Heerdegen geht in seinem Beitrag auf eines der wichtigsten Mobilisierungselemente der Neuen Rechten ein. Er beschreibt Thüringen als frequentierten Ort für RechtsRock-Konzerte, definiert ihre unterschiedlichen Formate und Funktionen für die Neue Rechte und verdeutlicht, welche Signale das Nichtvorhandensein von Gegenprotesten sowohl an Neue Rechte als auch an die Gesellschaft senden.

Das Team des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft
wünscht eine inspirierende Lektüre.

 

1 In eigener Sache: Die Beiträge im Band unterscheiden sich in Absprache mit den jeweiligen Autor_innen in ihrer Verwendung gendersensibler Sprachformen (z.B. Bürger_innen, Bürger*innen, Bürger, Bürger und Bürgerinnen).


Literatur

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