NEU: Schriftenreihe Wissen schafft Demokratie

Neuigkeiten

Am 6. April 2017 wurde unter regem Interesse der erste Band der Schriftenreihe des IDZ in Jena der Öffentlichkeit vorgestellt. Visuelle Eindrücke der Veranstaltung sowie die Eröffnungsrede des Direktors Matthias Quent sind hier dokumentiert.

Mit dieser Schriftenreihe entsteht ein Instrument für den kontinuierlichen Transfer von Beobachtungen, Erfahrungen, Analysen und Befunden zwischen Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Politik. Menschenfeindliche und demokratiegefährdende Phänomene werden von unterschiedlichen Standpunkten beleuchtet (z. B. Rechtspopulismus, Rechtsextremismus, Diskriminierung, Hassaktivitäten). Die Gewinnung und öffentliche Vermittlung von Wissen ist ein Beitrag zur Stärkung der demokratischen Kultur und der Zivilgesellschaft: Wissen schafft Demokratie!

Das Institut

Das „Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft – Thüringer Dokumentations- und Forschungsstelle gegen Menschenfeindlichkeit“ ist eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung in Trägerschaft der Amadeu Antonio Stiftung. Das Institut wird gefördert durch das Thüringer Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit und hat im August 2016 in Jena die Arbeit aufgenommen. Aufgaben des Institutes sind der Erkenntnistransfer zwischen Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft sowie die gemeinsame Entwicklung, Realisierung und Dissemination von Forschungsprojekten zur Förderung der demokratischen Kultur.

IDZ in den Medien

Der Vorwärts / mit Matthias Quent

Auf dem Kölner Parteitag hat Frauke Petry den Machtkampf gegen den rechtsextremen Flügel der AfD verloren, sagt Rechtsextremismus-Forscher Matthias Quent. Beim Duo der Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl, Alexander Gauland und Alice Weidel, sieht Quent eine klare Aufgabenteilung.

Medienmeldung vom

Die Angst vor dem Unbekannten

Ostthüringer Zeitung / mit Janine Dieckmann

Auftakt einer Reihe zum Thema "Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus in der DDR und den neuen Ländern"

TLZ

Matthias Quent ist überzeugt: Halit Yozgat und Michele Kiesewetter könnten noch leben. Der Sohn eines türkischen Einwanderers und die aus Thüringen stammende Polizistin sind die letzten Opfer der rechtsextremen Terrorzelle „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU), die ihren Ursprung in Jena hatte.

Publikationen & Schriftenreihe

Mit dieser Schriftenreihe entsteht ein Instrument für den kontinuierlichen Transfer von Beobachtungen, Erfahrungen, Analysen und Befunden zwischen Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Politik. Menschenfeindliche und demokratiegefährdende Phänomene werden von unterschiedlichen Standpunkten beleuchtet. Die Beiträge der Schriftenreihe können kostenfrei online eingesehen werden. Interessierte können die Schriftenreihe zudem bei uns bestellen.

Publikation vom

Warum das NPD-Verbot auch scheitern darf

Ein Verbot der rechtsextremen NPD ist nicht frei von Risiken: Teile ihrer heutigen Anhänger_innen könnten sich weiter radikalisieren, Ersatzorganisationen scheinen bereits gefunden zu sein. Matthias Quent führt aus, warum das NPD-Verbot auch scheitern darf.

Veranstaltungen und Termine


Was ist Populismus und wie sollte die Zivilgesellschaft damit umgehen?

Vortrag und Diskussion mit Prof. Jan-Werner Müller