Schriftenreihe Wissen schafft Demokratie

Neuigkeiten

Am 2. August 2017 haben der Präsident der Thüringer Landespolizeidirektion, Uwe Brunnengräber, und der Direktor des Instituts für Demokratie- und Zivilgesellschaft, Dr. Matthias Quent, in Erfurt eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet.

Für ein Projekt zur Erforschung wechselseitiger Dynamiken religiös-begründeter Demokratie- und Menschenfeindlichkeit im Kontext von islamistischen und rechtsextremen bzw. muslimfeindlichen Radikalisierungsprozessen am Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) in Jena sucht die Amadeu Antonio Stiftung vom 1. September bis zum 31. Dezember 2017 vorbehaltliche der öffentlichen Förderung zwei wissenschaftliche Mitarbeiter_innen mit einem Stundenumfang von je 40 Wochenstunden.

Das Institut

Das „Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft – Thüringer Dokumentations- und Forschungsstelle gegen Menschenfeindlichkeit“ ist eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung in Trägerschaft der Amadeu Antonio Stiftung. Das Institut wird gefördert durch das Thüringer Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit und hat im August 2016 in Jena die Arbeit aufgenommen. Aufgaben des Institutes sind der Erkenntnistransfer zwischen Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft sowie die gemeinsame Entwicklung, Realisierung und Dissemination von Forschungsprojekten zur Förderung der demokratischen Kultur.

IDZ in den Medien

Medienmeldung vom

Hitlergruß? Ermittlungen gegen Kompaniechef

ARD Panorama / mit Matthias Quent

Es ist zunächst eine Geschichte einer einzelnen Frau: Anna (Name geändert). So unglaublich, dass wir sie anfangs für eine Räuberpistole halten. Die Rede ist von einer Eliteeinheit der Bundeswehr, einer bizarren Abschiedsfeier und einem Hitlergruß. Nach vielen Gesprächen und Recherchen wird immer klarer: Die Geschichte, die uns Anna erzählt, halten wir für glaubhaft, und sie wirft einen dunklen Schatten auf das Kommando Spezialkräfte der Bundeswehr. Der Reihe nach.

Huffington Post / mit Matthias Quent

TLZ/ u.a. über Angriffe der AfD auf die Wissenschaft und das IDZ

„Das ‚Alternative‘ an der AfD besteht nicht in der Arbeit an politischen Lösungen für gesellschaftliche Probleme, sondern in ihrem Faible für ‚alternative Fakten‘.“ Laut Professor Stephan Lessenich kann die AfD „groß daherreden und ansonsten nichts tun“.

Publikationen & Schriftenreihe

Dr. Matthias Quent

Vortrag bei der Tagung „(Un-)Sicherheiten im Wandel. Gesellschaftliche Dimensionen von Sicherheit“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung sowie des Fachdialog Sicherheitsforschung am 23. Juni 2017 in Berlin, Urania

 

 

Wie lassen sich „harmlose“ private Sicherheitsinitiativen von demokratiegefährdenden unterscheiden? Die vorliegende Analyse ordnet das Phänomen der Bürgerwehren historisch, gesellschaftlich und international ein und bietet Handlungsempfehlungen für Institutionen und Zivilgesellschaft in der aktuellen Auseinandersetzung vor Ort.

Veranstaltungen und Termine


Rechte Hasskonzerte in Themar/Thüringen: Einordnung, Analyse und Konsequenzen. Öffentliches Gesprächsforum des IDZ

Was tun gegen rechte Hasskonzerte? Nach dem bisher größten rechtsextremen Musikfestival in Thüringen am 15. Juli 2017 mit über 6.000 Teilnehmenden aus...