Matthias Meyer

Kurzbeschreibung

Matthias Meyer studierte Soziologie, Philosophie und Gesellschaftstheorie in Hamburg und Jena. Dabei lag sein Fokus bereits früh auf der extremen Rechten und auf gesellschaftlichen Geschlechterverhältnissen, sowie auf deren Intersektion. Er erforschte unter anderem Konstruktionen von Männlichkeit in der Neuen Rechten und Antifeminismus als Schnittstelle zwischen extremer Rechter und einer vermeintlichen ‚bürgerlichen Mitte‘.

Parallel zum Masterstudium arbeitete er seit April 2022 als studentischer Mitarbeiter am IDZ Jena, zuerst an der Studie Gegenrechtsschutz. Seit Januar 2023, und damit von Beginn an, arbeitet er im BMBF-geförderten Wissensnetzwerk Rechtsextremismusforschung (Wi-REX), seit Februar 2024 als wissenschaftlicher Mitarbeiter.

Matthias Meyer ist Mitglied des AK Sociology of the far right innerhalb der Sektion Politische Soziologie der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS) sowie der Standing Group on Extremism & Democracy des European Consortium for Political Research (ECPR). Außerdem ist Matthias Meyer Mitglied des wissenschaftlichen Begleitgremiums der BAG Ausstieg zum Einstieg und Fellow des Elisabeth-List-Fellowship-Programms für Geschlechterforschung der Universität Graz zu Medialen Vermittlungspraktiken in Adressierungen und Inszenierungen von Weiblichkeit in verschiedenen Lebensbereichen durch die extreme Rechte im Wandel der Zeit (FraMe). 

Arbeitsschwerpunkte und Forschungsinteressen

  • Strategien und Akteur*innen der extremen Rechten und s.g. ‚Neuen Rechten‘
  • Gesellschaftliche Geschlechterverhältnisse
  • Antifeminismus
  • Wissenschafts-Praxis-Transfer

 

Publikationen

2026

  • Meyer, M., Weiler, L. & Möller, C. (2026). Weiblich, wehrhaft, weiß. Feministisch? Femonationalismus als Mobilisierungsstrategie der extremen Rechten. In Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft (Hg.), Wissen schafft Demokratie. Schwerpunkt Demokratie und Geschlecht, Band 19 (S.148-163). Jena. https://www.idz-jena.de/schriftenreihe/band-19-demokratie-und-geschlecht

  • Meyer, M. (2026). Perspektiven der Praxis auf den Wissenstransfer im Themenfeld Rechtsextremismus. Short Report. Jena, Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft/Wissensnetzwerk Rechtsextremismusforschung. https://doi.org/10.19222/20260102

  • Meyer, M. (2026). Herausforderungen der Erinnerungsarbeit. In Wi-REX Blog, 19. Mai 2025. https://wi-rex.de/erinnerungsarbeit/

2025

 

2024

 

2023

Vorträge

2026

  • Eröffnungspanel 66. Junge Tagung Öffentliches Recht zu Aktivismus vor Gericht und der Relation von Recht, Gericht, Medien, Politik, Aktivismus und Wissenschaft. Mit Carla Reemtsma & Prof. Dr. Doris König. 20. Mai, Göttingen.
  • Die “Neue Rechte”. Geschichte, Ideologie, Akteur*innen, Netzwerke. 11. Mai, Recklinghausen.

2025

  • Die extreme Rechte und das Gemeinwohl. Politische Strategien, zivilgesellschaftliche Angriffe. 16. Oktober, Hochschule Bonn-Rhein-Sieg/Zentrum für Ethik und Verantwortung.
  • Der globale (Wieder-)Aufstieg des Autoritarismus. Thüringen & Global. 17. April, Sondershausen.
  • Schlaglichter zur internationalen extremen Rechten. Ideologie, Strukturen, Ästhetik. 04. April, Ingelheim an Rhein.

2024

  • Die extreme Rechte in Deutschland. Begriffe, Akteur*innen & Strategien. 05.06.2024, Tutzing.

Matthias Meyer

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Arbeitsschwerpunkte:

Strategien und Akteur*innen der extremen Rechten und s.g. ‚Neuen Rechten‘
Gesellschaftliche Geschlechterverhältnisse
Antifeminismus

 

Kontakt:

E-Mail: matthias.meyer(at)idz-jena.de