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IDZ-Insights

Mit unserem Newsletter „INSIGHTS“, der zweimal im Jahr erscheint und auch in gedruckter Form erhältlich ist, informieren wir u.a. über Neuigkeiten, Entwicklungen und Erkenntnisse aus den vielfältigen Projekten des IDZ, darüber hinaus werden Veranstaltungsrückblicke und -ankündigungen gegeben sowie aktuelle Publikationen vorgestellt.

Der Newsletter „INSIGHTS“ wird hier auf der Homepage des IDZ veröffentlicht, Druckexemplare können bei Bedarf unter bestellung@idz-jena.de werden.

Aktuelle Ausgabe #2|2026

 

Liebe Leser*innen,

dieses Vorwort schreibe ich Ende August, noch vor den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. Wenn Sie es lesen, kennen wir zumindest das Ergebnis in Sachsen-Anhalt. Vielleicht ist manches anders gekommen, als es die Umfragen erwarten lassen. Trotzdem fällt es mir schwer, zuversichtlich auf die politische Lage zu schauen. In Thüringen ist die AfD seit 2024 stärkste Kraft im Landtag. Vereine und Initiativen, die sich für Demokratie und gegen Rechtsextremismus einsetzen, werden öffentlich angegriffen und als Teil eines angeblichen „NGO-Komplexes“ abgewertet. Das macht mir Sorge. Manchmal auch mehr als das.

In der Praxis zeigt sich: Rechtsextreme Politik wirkt bereits über die AfD hinaus. Wenn Beratungsstellen verdächtigt oder wissenschaftliche Erkenntnisse als politisch gesteuert dargestellt werden, hat das direkte Konsequenzen für diejenigen, die vor Ort Verantwortung übernehmen. Engagierte können sich dann nicht mehr auf unabhängige Analysen stützen, ihre Arbeit wird leichter als „politisch motiviert“ abgetan. Das kann ihre Position im lokalen Umfeld schwächen und dazu führen, dass sie sich zurückziehen. Gerade im ländlichen Thüringen hängt vieles an wenigen Engagierten. Wenn sie sich zurückziehen, verschwindet mitunter auch der einzige Ort, an dem Menschen zusammenkommen oder Unterstützung finden.

Welche Rolle wissenschaftliche Analysen spielen können, zeigen auch die Beiträge in diesem Newsletter. In unserem neuen Forschungsprojekt „Vereine als Orte der Demokratie: Herausforderungen und Unterstützung für die Zivilgesellschaft in Thüringen“, das wir hier vorstellen, untersuchen wir genau diese Dynamiken. Erste Befunde zeigen: Wo Mitglieder stärker beteiligt werden, sind Nachwuchsprobleme geringer. Zugleich machen gesellschaftliche Konflikte vor dem Vereinsheim oder dem Sportplatz nicht halt. Befragte berichten von rassistischen Äußerungen und menschenverachtenden Rufen am Spielfeldrand. Kleine Vereine können solche Konflikte nicht allein bearbeiten. Sie brauchen konkrete Ansprechpartner*innen bei Verbänden und regionalen Beratungsstellen. Vereine sind wichtige Orte für Demokratie, aber nicht die Reparaturwerkstatt der Gesellschaft.

Wie wichtig unabhängige Beratung und Dokumentation sind, zeigt auch der Blick auf den Antisemitismus. Der im August 2026 erschienene Jahresbericht 2025 unserer Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) Thüringen dokumentiert 418 Meldungen. Das ist der höchste Stand seit Bestehen der Meldestelle. Seit dem 7. Oktober 2023 ist die Zahl der dokumentierten Vorfälle massiv gestiegen. Jüdische Menschen erleben Anfeindungen und Bedrohungen. Zugleich werden ihre Erfahrungen angezweifelt oder übergangen, auch in Teilen progressiver Milieus. Antisemitismus muss benannt werden, unabhängig davon, von wem er ausgeht. Unabhängige Stellen, die Vorfälle erfassen, Betroffene ernst nehmen und Entwicklungen öffentlich machen, sind dafür zentral.

Im November jährt sich die Selbstenttarnung des NSU zum 15. Mal. Der NSU konnte in Thüringen entstehen. Betroffene wurden über Jahre nicht gehört und die rassistischen Motive der Morde verkannt. Das gehört zur Gründungsgeschichte des IDZ. Eine der Lehren daraus: Gefahren sollten nicht kleingeredet und diejenigen, die auf sie hinweisen, nicht allein gelassen werden.

Wir leben in einem Land, in dem wir frei wählen, forschen, widersprechen und uns zusammenschließen können. Das ist ein großes Privileg, aber keine Selbstverständlichkeit. Demokratie bleibt nur lebendig, wenn Menschen für sie einstehen. Dazu gehört auch, diejenigen zu schützen und zu unterstützen, die Probleme benennen, Betroffenen zur Seite stehen und vor Ort Verantwortung übernehmen. Wertschätzung und Unterstützung für ihre Arbeit sind dabei von großer Bedeutung.

Anne Tahirovic
(Geschäftsführerin des IDZ Jena)

→ Zur aktuellen Ausgabe 2|2026

Archiv: IDZ-Insights

IDZ-Insights #1|2026

Die IDZ-Insights #1|2026 läuten das Jubiläumsjahr des IDZ ein: 10 Jahre IDZ. Dementsprechend blicken Anne Tahirovic und Dr. Axel Salheiser im Aufmacher des Newsletters auf 10 Jahre praxisnahe Demokratieforschung und Wissenstransfer zurück. Das Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft ist aus dem NSU-Komplex heraus entstanden - und aus der grundsätzlichen Frage: Was braucht eine Demokratie, wenn sie unter Druck gerät? Unsere Antwort war von Anfang an klar: Wissenschaft darf hier nicht abseitsstehen. Sie muss hinschauen, einordnen und, wenn nötig, widersprechen. 

Unser Dank gilt allen Partner*innen, die in den letzten 10 Jahren mit uns gegangen sind. Den zivilgesellschaftlichen Akteur*innen vor Ort, den Kolleg*innen in Wissenschaft, Politik und Verwaltung, und all jenen, die mit uns diskutiert und weitergedacht haben. Demokratiearbeit ist keine Einzelleistung, denn sie lebt von Vertrauen, Verlässlichkeit und gemeinsamer Verantwortung. 

Im Newsletter lassen wir auch unsere FZ-Fachtagung „Kompetenzen der Widerständigkeit – Demokratische Zivilgesellschaft zwischen Polarisierung und Zusammenhalt“ Revue passieren. Zahlreiche Veröffentlichung und Veranstaltungen des letzten halben Jahres sowie die aktuellsten Forschungsergebnisse am IDZ und FGZ Standort Jena werden kompakt vorgestellt. 

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IDZ-Insights #2|2025

Im Aufmacher der zweiten Ausgabe 2025 blicken Franziska Martini, Wyn Brodersen, Christian Donner & Holger Marcks vom Jenaer Standort des bundesweiten Kooperationsverbunds toneshift – Netzwerk gegen Hass im Netz und Desinformation auf das gescheiterte Verbotsverfahren gegen Compact und seine (digitalen) Folgen und stellen u. a. fest: Das Urteil im Fall Compact spielt auch eine zentrale Rolle im Richtungsstreit der extremen Rechten. So wurde das Konzept der Remigration, wie es von IB-Aktivist Martin Sellner propagiert wird, als nicht verfassungskonform bewertet. Während AfD-Bundestagsabgeordneter Maximilian Krah Partei und Bewegung darauf einschwört, das Konzept deutlich anders zu definieren, kritisieren insbesondere Teile des politischen Vorfelds um Verleger Götz Kubitschek darin eine realpolitische Wende und Begrenzung ihrer metapolitischen Ziele.

Darüber hinaus präsentieren wir wie gehabt auf unsere aktuellen Forschungsprojekte am IDZ und FGZ und stellen die wichtigsten Publikationen und Veranstaltungen der letzten sechs Monate vor.

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IDZ-Insights #1|2025

Wir blicken in der ersten Ausgabe 2025 u. a. auf die AfD, Elon Musks digitalen Trumpismus und die Bundestagswahl 2025. Prominent vorgestellt wird auch das zehnköpfige Projektteam um Projektleiter Maik Fielitz. Seit 1. Januar 2025 ist das IDZ Teil des bundesweiten „Netzwerks Gegen Hass im Netz und Desinformation“ und das Team am Jenaer Standort untersucht in den kommenden acht Jahren datenbasiert neue Trends und Dynamiken in der Verbreitung von digitalen Einflusskampagnen und deren gesellschaftlicher Wirkung. Neben Beiträgen in internationalen Fachzeitschriften soll die von Mitgliedern des Projektteams herausgegebene Open-Access-Fachzeitschrift „Machine Against the Rage“ ein wichtiger Debattenort und das zentrale Publikationsformat des Projekts sein.

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IDZ-Insights #2|2024

Mit großer Anspannung haben auch wir am Abend des 1. September 2024 auf die Fernsehschirme, Computermonitore oder Handydisplays geschaut und auf die Hochrechnungen und Stimmenergebnisse der Thüringer Landtagswahl gewartet. Sie waren nicht überraschend, dennoch waren sie für viele von uns ein Schock. In der September-Ausgabe #2|2024 unseres Newsletters schauen wir u. a. auf das Thüringer „Superwahljahr 2024“ und präsentieren erste Erkenntnisse der Analysen des IDZ. Mit unseren Forschungsprojekten und Transferangeboten stehen wir demokratischen Akteur*innen zur Verfügung, um gemeinsam neue Lösungsansätze für die Praxis zu finden. Wir sind nicht „neutral“ – wir stehen fest an der Seite aller Demokrat*innen! In diesem Sinne ist das IDZ ein Ort der öffentlichen Sozialwissenschaft und der wertgebundenen Politik- und Zivilgesellschaftsberatung.

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IDZ-Insights #1|2024

Im Newsletter #1|2024 blicken wir u.a. auf die Fachtagung „Zwischen Gefährdung & Emanzipation. Demokratie unter Druck“ zurück: Im Rahmen der Fachtagung haben wir am 30.11. und 01.12.2023 antidemokratische
und prodemokratische Herausforderungen für unser Gemeinwesen und für den gesellschaftlichen Zusammenhalt gegenübergestellt und diskutiert. Zur thematischen Konturierung und inhaltlichen Fokussierung wechselten sich innerhalb der Fachtagung Plenumsveranstaltungen mit parallelen Panels ab, die im Newsletter näher beleuchtet werden.

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IDZ-Insights #2|2023

Susanne Zielinski, Leiterin der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus, legt in Newsletter #2|2023 in Kurzform den aktuellen RIAS-Jahresbericht vor und zeigt besorgniserregende Schwerpunktbildungen in Thüringen auf. So wurden 87 % der Gesamtvorfälle dem Post-Shoah-Antisemitismus und 85 % dem modernen Antisemitismus zugeordnet. Post-Shoah-Antisemitismus steigerte sich im Vergleich zum Vorjahr (2021: 75 %) um 14 %. Beim modernen Antisemitismus zeigt sich sogar eine markante Steigerung um 45% (2021: 40 %). Thüringen sticht mit den sehr hohen Anteilen dieser Erscheinungsformen im Vergleich zu anderen Bundesländern deutlich hervor.

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IDZ-Insights #1|2023

Im Newsletter #1|2023 präsentieren wir u.a. einen Rückblick auf die Fachtagung „Antifeminismus und Hasskriminalität“ vom 10. und 11. November 2022. Dem Ziel des Austauschs und Transfers zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Sphären entsprechend vereinte die Konferenz als Referent*innen und Teilnehmende zivilgesellschaftliche Akteur*innen, Vertreter*innen von Behörden und aus dem Justizbereich sowie Wissenschaftler*innen. Mit eindrucksvollen Referent*innen und einem aktiven Publikum wurden Überschneidungen und Schnittmengen von Antifeminismus und Hasskriminalität sowohl aus wissenschaftlich-theoretischen als auch aus praxisbezogenen Perspektiven analysiert und diskutiert.

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IDZ-Insights #2|2022

Newsletter #2|2022 widmet sich u.a. den Auswirkungen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine: Axel Salheiser stellt eine Kurzanalyse des IDZ vor, in der die Verknüpfung der Themen Ukraine-Krieg und Klimapolitik in den sozialen Medien untersucht wurde. Neben einer starken Polarisierung des Diskurses konnte festgestellt werden, dass im zeitlichen Verlauf rechtspopulistische Akteur*innen die Debatte um diese Themenverknüpfung immer stärker dominierten.

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IDZ-Insights #1|2022

Im Newsletter #1|2022 lassen wir die FGZ-Fachtagung „Gesellschaftlicher Zusammenhalt & Rassismus“ vom 9. bis 10. Dezember 2021 Revue passieren. In welchem Verhältnis stehen gesellschaftlicher Zusammenhalt und Rassismus? Welchen Einfluss haben historische Kontinuitäten von Rassismus auf aktuelle gesellschaftliche Diskurse und Entwicklungen? Welche Erfahrungen machen aktuell Menschen, die in Deutschland von Rassismus betroffen sind? Und: Wie lassen sich Rassismuskritik und Antirassismusarbeit politisch und zivilgesellschaftlich umsetzen? All diesen Fragen zu Rassismus, Zusammenhalt und ihrer ambivalenten Verwobenheit gingen die Beiträge und Diskussionen der Tagung nach.

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IDZ-Insights #2|2021

2021 feierte das IDZ sein fünfjähriges Bestehen. Anlässe zur Gründung waren die rechtsextreme Mordserie des NSU-Komplex und das Scheitern staatlicher und nicht staatlicher Stellen, die rassistischen und rechtsextremen Mordmotive zu erkennen und weitere Morde zu verhindern, sowie die daraus gezogenen Schlussfolgerungen des NSU-Untersuchungsausschusses im Thüringer Landtag. Im Newsletter #2|2021 blicken wir auf die bisherige Entwicklung des IDZ zurück und geben Einblick in aktuelle und künftige Forschungsschwerpunkte.

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IDZ-Insights #1|2021

Ein Schwerpunkt von Newsletter #1|2021 ist die Einrichtung der Recherche und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) Thüringen am IDZ. RIAS Thüringen dokumentiert Antisemitismus in Thüringen wissenschaftlich und sensibilisiert auf Grundlage dieser Erkenntnisse die Öffentlichkeit für Antisemitismus – um Antisemitismus und Ignoranz aktiv entgegenzutreten.

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IDZ-Insights #2|2020

Der Newsletter #2|2020 erschien wenige Monate nach Ausbruch der Coronapandemie. Die Pandemie wirkte sich schwerwiegend auf alle gesellschaftlichen Bereiche aus – auch auf die Arbeit des IDZ. Die Bedingungen erschwerten alltägliche Abläufe und Forschungsprozesse. Janine Dieckmann, Bereichsleiterin für den IDZ-Forschungs- und Arbeitsbereich „Diversität, Engagement und Diskriminierung“, zeigt in ihrem Kurzessay, wie der Virus auch „gesellschaftliche Vorerkrankungen“ sichtbar machte: etwa soziale Ungleichheit, die höhere Vulnerabilität marginalisierter Gruppen und die mangelnde Anerkennung der Alltagsheld*innen in den systemrelevanten Berufen.

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IDZ-Insights #1|2020

Der Newsletter #1|2020 beschäftigt sich u.a. mit der Bedeutung von zivilgesellschaftlichem Engagement für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Darum ging es einen Tag lang im Collegium Maius in Erfurt: Im Rahmen der bundesweiten Woche des bürgerschaftlichen Engagements des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement (BBE) veranstaltete das IDZ am 16. September 2019 einen Fachtag zum Thema „Engagement und Zusammenhalt“ in Kooperation mit der Bertelsmann Stiftung, dem BBE, der Thüringer Ehrenamtsstiftung, der Landeshauptstadt Erfurt und dem MDR Thüringen.

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IDZ-Insights #2|2019

Im Newsletter #2|2019 widmet sich Anja Thiele, damals als wissenschaftliche Referentin am IDZ tätig, der Aktualität des israelbezogenen Antisemitismus. Zudem berichten wir vom Aufbau des bundesweiten „Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt“ (FGZ) zusammen mit zehn anderen Teilinstituten, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird.

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IDZ-Insights #1|2019

Im Newsletter #1|2019 blicken wir u.a. auf die internationale Fachkonferenz „Gewalt gegen Minderheiten – Perspektiven und Strategien zum Umgang mit Hasskriminalität“ zurück, die in Kooperation mit dem VBRG e. V. stattfand. Mit dieser Konferenz konnte das IDZ einen wichtigen Beitrag leisten, um die Debatten über das Konzept der „Hasskriminalität“ in Deutschland und die dafür notwendigen Perspektivübernahmen zwischen Betroffenenvertretungen, Wissenschaft, Politik, Polizei und Zivilgesellschaft zu ermöglichen.

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IDZ-Insights #1|2018

Unser erster Newsletter: erschienen im Juli 2018. Matthias Quent, Gründungsdirektor des IDZ, geht darin in einem Essay u.a. der Frage nach, wie alteingesessene Gemeinschaften mit Menschen umgehen, die neu dazukommen sind, und zeigt, bezugnehmend auf die Debatte um die Zunahme antisemitischer Straf- und Gewalttaten, dass Antisemitismus schon seit Jahren und auch in Thüringen ein gesamtgesellschaftliches Problem ist.

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