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Thüringer Zustände 2025 erschienen

Rechtsextreme Positionen sind 2025 sichtbarer, sagbarer und alltäglicher geworden. Der bereits im Vorjahr – insb. unter Jugendlichen – beobachtete Rechtsruck hat sich fortgesetzt. Gleichzeitig geraten Organisationen, die sich für Demokratie, Vielfalt und Menschenrechte einsetzen, immer stärker unter Druck. Durch politische Angriffe und gezielte Delegitimierung werden wichtige demokratische Strukturen geschwächt. In 12 Beiträgen liefern die Thüringer Zustände Analysen zu Rechtsextremismus, Antisemitismus, Rassismus, Abwertung, Diskriminierung und Hassgewalt.

Für den 21. Band der IDZ-Schriftenreihe "Wissen schafft Demokratie" (WsD) werden Beiträge gesucht, die sich dem Verhältnis von Jugend und Demokratie im Kontext digitaler Öffentlichkeiten widmen. Im Fokus stehen u.a. digitale Radikalisierung, Plattformlogiken, Jugendkulturen, Präventionsarbeit, Kinder- und Jugendmedienschutz sowie zivilgesellschaftliche Gegenstrategien. Eingeladen sind interessierte Autor*innen aller Disziplinen. Frist für die Einreichung von Abstracts: 31. August 2026, Einreichungen an: wsd@idz-jena.de. Weitere Informationen finden sich im Call for Papers. Wir freuen uns über…

In der aktuellen Ausgabe widmet sich das Team von Machine Against the Rage den Fragen: Wie verbreiten sich antisemitische Inhalte? Welche Rolle spielen die Epstein-Files in verschwörungsideologischen Milieus? Und warum geht die Debatte um digitale Zensur oft am Kern des Problems vorbei?

Das Programm ‚Demokratie leben!‘ des BMBFSFJ überarbeitet seine Förderrichtlinien. Dabei könnten einige Projekte der politischen Bildung in ihrer bisherigen Form nicht weiter gefördert werden, während die Förderung stärker auf Einrichtungen wie Vereine oder Schulen ausgerichtet wird. Forschende des FGZ arbeiten mit einigen der Projekte zusammen, die von Mittelkürzungen betroffen sein könnten. In "Zusammenhalt kommentiert #demokratieleben" teilen Wissenschaftler*innen des FGZ ihre Perspektive auf diese Entwicklung.

Das Forschungsprojekt "Ökologische Transformation und antidemokratische Krisenmobilisierung" sucht ab dem 1. Juli 2026 wissenschaftliche Unterstützung. Die Stelle ist an TV-L EG 13 angelehnt, beträgt 35 Wochenstunden und ist bis zum 31. Mai 2029 befristet. Bewerbungsfrist ist der 15. Mai 2026.

Untersucht werden in Beiträgen von Maximilian Pichl, Anna Fend, Matthias Quent & Christian Stein, Michael Krell & Paul Nguyễn, Aljoscha Jegodtka & Sebastian Bornemann, Brit Engelke & Bernd Belina sowie Martin Hauff u. a. Social-Media-Radikalisierung, Rechtsstaatsverständnisse der Neuen Rechten, Gedenken an Todesopfer rechter Gewalt und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit bei Studierenden der Sozialen Arbeit und Kindheitspädagogik. Die ZRex erscheint im Open Access und als Printausgabe im Verlag Barbara Budrich, alle Heft sind im Open Access abrufbar.

Welche Rolle spielen Demokratie und Vielfalt im Engagement? Welche Zugangsbarrieren bestehen und vor welchen Herausforderungen stehen Engagierte, insbesondere im ländlichen Raum.

Gaming ist ein strategisch wichtiges Feld für antidemokratische Akteur*innen. Das Factsheet zeigt, warum digitale Spielräume politisch relevant sind, welche Strategien dort eingesetzt werden und wie Prävention wirksam ansetzen kann.

Welche Folgen hätte ein starkes Abschneiden der AfD bei den kommenden Landtagswahlen für die deutsche Klimapolitik? Im Interview analysiert Janine Patz (FGZ Jena), wie die Energiewende bereits auf kommunaler Ebene unter Druck gerät und weshalb kurzfristige politische Anpassungen an AfD-Positionen langfristige Risiken für Klimapolitik und Wettbewerbsfähigkeit bergen.

Wie setzen sich Polizei und Sozialverwaltungen mit Rassismus auseinander? Das Jenaer Teilprojekt „Innerbehördliche Auseinandersetzung mit Rassismus“ im bundesweiten Forschungsverbund „Institutionen und Rassismus“ kommt zu einem zentralen Befund: Rassismus wird in Behörden häufig als individuelles Fehlverhalten Einzelner verstanden – nicht als strukturelle und institutionelle Herausforderung. Die Studienergebnisse sind in Abschnitt 3.5.1 des Abschlussberichtes der InRa-Studie nachzulesen.

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