Johanna Treidl

Kurzbeschreibung

Nach ihrem Studium der Soziologie und Kultur- und Sozialanthropologie an der Universität Wien und der Université Lille 1, arbeitete Johanna Treidl als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „Migrationen im Schulbuch“ (http://www.migrationen-im-schulbuch.at/). Anschließend promovierte sie am Institut für Ethnologie an der Universität zu Köln. In ihrer Dissertation mit dem Titel: „Marshland Development in Rwanda - Agrarian Change, Gender Disparities and State Power“ zeigt sie auf, wie die autoritäre und neoliberale Agrarpolitik der ruandischen Regierung zusehends die eigentlich sehr progressive Geschlechterpolitik des Landes konterkariert. Von 2020 bis 2021 war sie als Promotorin für Kampagnen und Digitales Engagement beim Eine Welt Netzwerk Thüringen tätig.  

Seit April 2022 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft in Jena. Dort hat sie zuerst im Projekt „GegenRechts-Schutzversicherung“ mitgewirkt. Seit September 2022 führt sie im Auftrag des bundesweiten Dachverbands der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt e.V. (VBRG) eine Bestands- und Bedarfsanalyse von Onlinetools und hybriden Beratungsformen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt durch.
 

Arbeitsschwerpunkte und Forschungsinteressen

  • Staatliche Souveränität, gesellschaftliche Mitbestimmung, Autoritarismusforschung und Demokratisierungsprozesse
  • Geschlechtergerechtigkeit, Intersektionalität
  • Agrarian Change, politische Ökologie und grüne Landnahme
  • Empirische Sozialforschung (insb. Feldforschung, teilnehmende Beobachtung, partizipative Methoden aber auch standardisierte Onlineumfragen)
  • Regionaler Fokus: Ostafrika, Great Lakes Region
     

Publikationen

2018

 

2012

  • Treidl, Johanna (2012): Dangerous Desires – An Analysis of Argumentations against Same-Sexual Desires in South Africa. Universität Wien: Diplomarbeit.
  • Treidl, Johanna (2012): Intimität – Zur soziologischen 'Potenz' des Begriffes aus feministischer Perspektive. Universität Wien: Diplomarbeit.

Johanna Treidl

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Arbeitsschwerpunkt:

Staatliche Souveränität, gesellschaftliche Mitbestimmung, Autoritarismusforschung und Demokratisierungsprozesse
Geschlechtergerechtigkeit, Intersektionalität
Agrarian Change, politische Ökologie und grüne Landnahme

Kontakt:

E-Mail: johanna.treidl(at)idz-jena.de