Schriftenreihe "Wissen schafft Demokratie" zum Schwerpunkt "Gewalt gegen Minderheiten"

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Podcast: Hasskriminalität

Im Rahmen der Fachtagung “Gewalt gegen Minderheiten: Internationale Perspektiven und Strategien zum Umgang mit Hasskriminalität” ist ein Podcast entstanden. Er geht verständlich und tiefgründig den Fragen nach: Was steckt hinter dem Begriff "Hasskriminalität"? Welche Rolle spielt er im deutschen Strafrecht? Welche Auswirkungen hat Hasskriminalität auf die Betroffenen? Und wie können gesellschaftlich stigmatisierte und dadurch besonders gefährdete Gruppen gestärkt werden?

„Gewalt gegen Minderheiten“ ist der Schwerpunkt eines neuen Buches, welches das Jenaer Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) am Montag veröffentlicht hat. Der Band versammelt 13 Artikel von deutschen, britischen und kanadischen Autorinnen und Autoren. Neben wissenschaftlichen Studienergebnissen werden auch der polizeiliche und zivilgesellschaftliche Umgang mit rechter Gewalt und Hasskriminalität diskutiert.

Welche Erfahrungen haben Bürger/innen mit Hassrede und wie sind ihre Einstellungen zu Belästigungen und Hassrede im Internet? Um das zu erfassen, wurde im Juli 2018 eine repräsentative Online-Befragung mit N = 1.243 Bürger/innen Hessens im Alter ab 18 Jahren realisiert. Die Ergebnisse der vom IDZ im Auftrag von Campact e.V. durchgeführten Studie "#Hass im Netz - der schleichende Angriff auf unsere Demokratie" wurden heute in der Landespressekonferenz im hessischen Landtag vorgestellt und sind hier online zu finden.

Das Institut

Das „Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft – Thüringer Dokumentations- und Forschungsstelle gegen Menschenfeindlichkeit“ ist eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung in Trägerschaft der Amadeu Antonio Stiftung. Das Institut wird gefördert durch das Thüringer Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit und hat im August 2016 in Jena die Arbeit aufgenommen. Aufgaben des Institutes sind der Erkenntnistransfer zwischen Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft sowie die gemeinsame Entwicklung, Realisierung und Dissemination von Forschungsprojekten zur Förderung der demokratischen Kultur.

IDZ in den Medien

Medienmeldung vom

Die Alternativlosigkeit zur AfD durchbrechen

Radio F.R.E.I./ Interview mit Dr. Axel Salheiser

„Fließende Übergänge der Demokratiegefährdung: Die „Kulturrevolution von rechts “ und die Rolle der AfD Thüringen“ - so der Titel der kürzlich veröffentlichten Studie vom Jenaer Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft. Die Analyse diverser öffentlich zugänglicher Quellen liefert erneuert Hinweise für eine enge Verbindung von Parteimitglieder der AfD zur extrem Rechten, Reichsbürgern und Holocaustleugnern. Und die Studie zeigt auf, wie erfolgreich die AfD bereits eine Diskursverschiebung vorangetrieben hat und somit zu einer...

TLZ/ mit IDZ

Unter dem Titel „Weit verbreitet – tief verwurzelt – kaum aufgearbeitet“ geht es während der Woche der Demokratie in Weimar um „Antiziganismus in Deutschland“.

Medienmeldung vom

Die modernste Verfassung der Welt wird gefeiert

TLZ/ mit IDZ

Andreas Braune befasst sich in Jena wissenschaftlich mit der Weimarer Republik: „1919 wurde ein wichtiger Schritt in der Demokratiegeschichte Deutschlands unternommen“.

Publikationen & Schriftenreihe

von Dr. Axel Salheiser

„Rechtspopulismus“ kann als eine Strategie der Selbstinszenierung, der diskursiven Landnahme und der Herstellung gesellschaftlicher Anschlussfähigkeit verstanden werden. Diesem Verständnis nach wäre „der Rechtspopulismus“ keine von „dem Rechtsextremismus“ abgrenzbare politische Ideologie, Bewegung oder Parteienkategorie (Bischoff et al. 2015). Die begriffliche Unterscheidung zwischen „rechtspopulistischen“ und „rechtsextremen“ Parteien oder Bewegungen suggeriert, dass die mit dem „Rechtspopulismus“ assoziierten politischen Entwicklungen keine schwerwiegenden...

Publikation vom

IDZ-Insigths 01/2019

Newsletter des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft

Ziel dieses partizipativen Kooperationsprojekts war die Erstellung einer Situations- und Bedarfsanalyse für LSBTTIQ* in Thüringen. Die strukturellen Kontexte des Lebens von LSBTTIQ* in Thüringen wurden untersucht. Thüringer Kommunalverwaltungen, Gleichstellungsbeauftragte und Standesämter berichteten mittels standardisierten Fragebogens über das institutionalisierte Wissen zu geschlechtlicher und sexueller Vielfalt, die Sensibilität von Verantwortungsträger_innen für die Situation und Bedarfe von LSBTTIQ*, die existierenden Beratungsangebote, Initiativen und Projekte für LSBTTIQ* sowie über...

Welche Erfahrungen haben Bürger/innen mit Hassrede und wie sind ihre Einstellungen zu Belästigungen und Hassrede im Internet? Um das zu erfassen, wurde im Juli 2018 eine repräsentative Online-Befragung mit N = 1.243 Bürger/innen Hessens im Alter ab 18 Jahren realisiert. Die Ergebnisse der vom IDZ im Auftrag von Campact e.V. durchgeführten Studie "#Hass im Netz - der schleichende Angriff auf unsere Demokratie" sind hier online zu finden.

„Gelingender Zusammenhalt ist kein Selbstläufer.“ Dieses Zitat aus dem vorliegenden Band bringt die Intention der Beiträge im 3. Band der IDZ-Schriftenreihe „Wissen schafft Demokratie“ mit dem Schwerpunktthema „Gesellschaftlicher Zusammenhalt“ auf einen Nenner. Immer deutlicher werden in unserer Gesellschaft Symptome sichtbar, welche die Frage nach dem inneren Zusammenhalt aufwerfen: zunehmende Polarisierung der Gesellschaft, Verrohung der Sprache, anhaltend hohe Gewaltbereitschaft gegenüber Migrant_innen und Geflüchteten, hohe Virulenz von Antisemitismus und

Verschwörungserzählungen etc. Um...