Schriftenreihe "Wissen schafft Demokratie" zum Schwerpunkt "Gewalt gegen Minderheiten"

Neuigkeiten

Stellungnahme des Wissenschaftlichen Beirats des IDZ zur verleumderischen Hetzkampagne gegen Prof. Dr. Susanne Schröter, Direktorin des Frankfurter Forschungszentrums Globaler Islam

Das IDZ hat eine neue Analyse veröffentlicht, die den Schwerpunkt auf unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (umF) in Thüringen legt. Thüringen nimmt erst seit Inkrafttreten des "Gesetzes zur Verbesserung der Unterbringung, Versorgung und Betreuung ausländischer Kinder und Jugendlicher" im November 2015 regelmäßig unbegleitete minderjährige Flüchtlinge auf. Im Freistaat musste innerhalb kürzester Zeit die dafür notwendige Infrastruktur aufgebaut werden, um Kinderrechte zu wahren und den vorgeschriebenen gesetzlichen Schutz von umF zu gewährleisten. Die UN-Kinderrechtskonvention, die in diesem...

Nachricht vom

Call for Papers: Kontinuitäten

Band 7 der Schriftenreihe Wissen schafft Demokratie

Rechtspopulismus, Rassismus und Antisemitismus erleben spätestens seit dem Anstieg der Fluchtmigration im Jahr 2015 eine Konjunktur. Doch nationalistisches und rechtsradikales Denken sind kein Resultat der „Flüchtlingskrise“, sondern haben ihre Wurzeln in einer langen Tradition rechter Ideologie in Deutschland, die den Nationalsozialismus überdauert hat und bis heute fortwirkt

Das Institut

Das „Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft – Thüringer Dokumentations- und Forschungsstelle gegen Menschenfeindlichkeit“ ist eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung in Trägerschaft der Amadeu Antonio Stiftung. Das Institut wird gefördert durch das Thüringer Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit und hat im August 2016 in Jena die Arbeit aufgenommen. Aufgaben des Institutes sind der Erkenntnistransfer zwischen Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft sowie die gemeinsame Entwicklung, Realisierung und Dissemination von Forschungsprojekten zur Förderung der demokratischen Kultur.

IDZ in den Medien

Medienmeldung vom

Aktionsabend zu Inklusion im Kino

OTZ/ mit IDZ

Der Dokumentarfilm „Die Kinder der Utopie“ von Regisseur Hubertus Siegert wird im Rahmen eines bundesweiten Aktionsabends mit 100 teilnehmenden Kinos auch in Jena gezeigt. Der Film soll eine Perspektive auf inklusive Bildung eröffnen, die in der aktuellen Debatte untergehe.

Märkische Allgemeine/ mit Matthias Quent

Der Präsident des Verfassungsschutzes, Thomas Haldenwang, geißelt auf einem Symposium die Solidarisierung von Protestbürgern mit Rechtsradikalen in Chemnitz. Er grenzt sich damit von seinem Vorgänger Hans-Georg Maaßen ab. Der kommt als Überraschungsgast. Ein anderer fehlte.

Medienmeldung vom

Klassentreffen der Sicherheitselite

ZDF heute journal/ mit Matthias Quent

Publikationen & Schriftenreihe

Thüringen nimmt erst seit Inkrafttreten des "Gesetzes zur Verbesserung der Unterbringung, Versorgung und Betreuung ausländischer Kinder und Jugendlicher" im November 2015 regelmäßig unbegleitete minderjährige Flüchtlinge auf. Im Freistaat musste innerhalb kürzester Zeit die dafür notwendige Infrastruktur aufgebaut werden, um Kinderrechte zu wahren und den vorgeschriebenen gesetzlichen Schutz von umF zu gewährleisten. Die UN-Kinderrechtskonvention, die in diesem Jahr ihren 30. Geburtstag feiert, garantiert allen Kindern die gleichen Rechte, dazu gehören das Recht auf Bildung, das Recht gesund...

Publikation vom

Noch schlimmer als gedacht

Ein Gastbeitrag von Matthias Quent bei Spiegel Online vom 04.04.2019

Gewalt gegen Minderheiten wird in Deutschland massiv unterschätzt: Neue Zahlen des Bundeskriminalamts und der Beratungsstellen für Opfer rechter Gewalt zeigen das erschütternde Ausmaß.

Publikation vom

Die Eiskälte der völkischen Ideologie

Ein Gastbeitrag von Matthias Quent im Tagesspiegel vom 24.03.2019

Der Anschlag von Christchurch offenbart, dass sich die rassistische Ideologie global erneuert hat. Sie gedeiht in rechten Subkulturen.

 

 

von Dr. Axel Salheiser

„Rechtspopulismus“ kann als eine Strategie der Selbstinszenierung, der diskursiven Landnahme und der Herstellung gesellschaftlicher Anschlussfähigkeit verstanden werden. Diesem Verständnis nach wäre „der Rechtspopulismus“ keine von „dem Rechtsextremismus“ abgrenzbare politische Ideologie, Bewegung oder Parteienkategorie (Bischoff et al. 2015). Die begriffliche Unterscheidung zwischen „rechtspopulistischen“ und „rechtsextremen“ Parteien oder Bewegungen suggeriert, dass die mit dem „Rechtspopulismus“ assoziierten politischen Entwicklungen keine schwerwiegenden...

Publikation vom

IDZ-Insigths 01/2019

Newsletter des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft