#2 der Veranstaltungsreihe "Bruchlinien. Krisen und Kulturen des Politischen"
Foyergespräch im Deutschen Nationaltheater Weimar
Welche Rolle spielen Demokratie und Vielfalt im Engagement? Welche Zugangsbarrieren bestehen und vor welchen Herausforderungen stehen Engagierte, insbesondere im ländlichen Raum.
Gaming ist ein strategisch wichtiges Feld für antidemokratische Akteur*innen. Das Factsheet zeigt, warum digitale Spielräume politisch relevant sind, welche Strategien dort eingesetzt werden und wie Prävention wirksam ansetzen kann.
Welche Folgen hätte ein starkes Abschneiden der AfD bei den kommenden Landtagswahlen für die deutsche Klimapolitik? Im Interview analysiert Janine Patz (FGZ Jena), wie die Energiewende bereits auf kommunaler Ebene unter Druck gerät und weshalb kurzfristige politische Anpassungen an AfD-Positionen langfristige Risiken für Klimapolitik und Wettbewerbsfähigkeit bergen.
Wie setzen sich Polizei und Sozialverwaltungen mit Rassismus auseinander? Das Jenaer Teilprojekt „Innerbehördliche Auseinandersetzung mit Rassismus“ im bundesweiten Forschungsverbund „Institutionen und Rassismus“ kommt zu einem zentralen Befund: Rassismus wird in Behörden häufig als individuelles Fehlverhalten Einzelner verstanden – nicht als strukturelle und institutionelle Herausforderung. Die Studienergebnisse sind in Abschnitt 3.5.1 des Abschlussberichtes der InRa-Studie nachzulesen.
Wie Rassismus in deutschen Behörden wirkt: Studie im FGZ veröffentlicht Ergebnisse der bislang umfassendsten empirischen Untersuchung zu Rassismus in deutschen Institutionen. Rassismus in deutschen Behörden zeigt sich selten in offenen Anfeindungen – er steckt in Routinen, Entscheidungsspielräumen und in der Organisationskultur. Für die am FGZ angesiedelte Studie „Institutionen und Rassismus“ (InRa) erhielten Wissenschaftler:innen an zehn Forschungsstandorten erstmals in großem Umfang Zugang zu staatlichen Institutionen.
Die vorliegenden Insights 1/2026 geben einen Rückblick auf unsere Arbeit des letzten Halbjahrs. Zugleich markieren sie ein Jubiläum: Wir begehen in diesem Jahr unser 10-jähriges Bestehen. Zehn Jahre IDZ sind zehn Jahre Forschung, Transfer, Zusammenarbeit und Lernen. Im Aufmacher blicken Anne Tahirovic und Axel Salheiser auf zehn Jahre praxisnahe Demokratieforschung und Wissenstransfer am IDZ.
Das Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) ist eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung mit dem Ziel, die demokratische Kultur und Zivilgesellschaft in Thüringen und darüber hinaus zu stärken.
Zentrale Aufgabe des Instituts ist es, Wissenslücken über demokratiefeindliche und -gefährdende Phänomene, Strukturen und Bewegungen zu identifizieren und durch wissenschaftliche Untersuchungen zu schließen. Das IDZ begreift sich als Ort der öffentlichen Sozialforschung, in dem der Erkenntnisgewinn und -transfer zwischen Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Politik einen zentralen Platz einnimmt.
Das 2016 gegründete Institut befindet sich in Trägerschaft der Amadeu-Antonio-Stiftung und wird gefördert durch das Thüringer Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit. Seit dem 01. Juni 2020 ist das IDZ zudem einer von bundesweit elf Standorten des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ).
Deutschlandfunk /mit Axel Salheiser
Sechs Jahre nach dem Anschlag von Hanau hat die von rechts motivierte Gewalt in Deutschland erneut zugenommen. Oft wird systemischer Rassismus nicht erkannt. Zugleich findet eine Normalisierung statt, so ein Extremismus-Forscher. Wo man ansetzen kann.
Radio Lotte /mit Cornelius Helmert
Nach dem Beschluss des Justizausschusses im Thüringer Landtag, einen Antrag der Linksfraktion zum möglichen AfD-Parteiverbotsverfahren zu prüfen, ordnet Cornelius Helmert den Antrag und das weitere Verfahren ein.
THE GUARDIAN/mit Greta Jasser
Gemeinsam mit Dr. Katherine Kondor hat Dr. Greta Jasser ein Interview mit der britischen Tageszeitung Guardian geführt. Es geht um das Projekt „From the Radical to the Norm: The Construction of Normalcy Through Aesthetics in Far-Right Culture” und Jasser thematisiert insbesondere die Nutzung von KI durch die radikale Rechte. In dt. Übersetzung ist der Text beim FREITAG (Paywall) erschienen: www.freitag.de/autoren/the-guardian/tradwives-vegane-neonazis-wie-die-extreme-rechte-alltagskultur-infiltriert.
NRWISION /mit Matthias Heider
Die "Kreativfunk"-Redaktion war auf der größten Videospielmesse der Welt unterwegs und hat sich mitten ins Getümmel der "Gamescom" gestürzt. Dabei stellen sich die Redakteur*innen einige Fragen: Wie viel "Gamescom"-Erlebnis gibt es eigentlich remote? Welche Rolle spielt Rechtsextremismus im Gaming? Und welche Angebote gab es auf der "Gamescom" 2025 zu sehen? Außerdem sprechen sie über die Bedeutung von Videospielmusik und werfen einen kritischen Blick auf die Präsenz der Bundeswehr vor Ort.
Gaming ist ein strategisch wichtiges Feld für antidemokratische Akteur*innen. Das Factsheet zeigt, warum digitale Spielräume politisch relevant sind, welche Strategien dort eingesetzt werden und wie Prävention wirksam ansetzen kann.
Wie setzen sich Polizei und Sozialverwaltungen mit Rassismus auseinander? Das Jenaer Teilprojekt „Innerbehördliche Auseinandersetzung mit Rassismus“ im bundesweiten Forschungsverbund „Institutionen und Rassismus“ kommt zu einem zentralen Befund: Rassismus wird in Behörden häufig als individuelles Fehlverhalten Einzelner verstanden – nicht als strukturelle und institutionelle Herausforderung. Die Studienergebnisse sind in Abschnitt 3.5.1 des Abschlussberichtes der InRa-Studie nachzulesen.
Das Internet ist längst nicht mehr der Ort für demokratische Utopien, zu dem es in seinen frühen Tagen erklärt wurde. Vielmehr ist es ein aktiver Beschleuniger von Desinformation, Polarisierung und Extremismus. In zwölf Beiträgen betrachtet die vorliegende Ausgabe der „Wissen schafft Demokratie“ (WsD) die vielschichtigen Facetten dieser Gefährdungslage.
Die zunehmende Nutzung von KI-Systemen für die Erzeugung und Verbreitung von Desinformation und Deepfakes wirft viele Fragen und Sorgen auf. Der Atlas – das neue Format des Online-Magazins Machine Against the Rage – bündelt den interdisziplinären Forschungsstand zum Thema „Desinformation und KI“ verständlich und praxisnah entlang viel diskutierter Annahmen zum Themenfeld. Neben Definitionen und Einordnungen bietet der Atlas Einblick in pädagogische Ansätze, mit denen Desinformation und Deepfakes gezielt adressiert werden können.