Schriftenreihe "Wissen schafft Demokratie" zum Schwerpunkt "Kontinuitäten" ab dem 18.06.2020

Schriftenreihe "Wissen schafft Demokratie" zum Schwerpunkt "Kontinuitäten"

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Neuigkeiten

Ziel der neuen Zeitschrift für Rechtsextremismusforschung ist es, der wissenschaftlichen Forschung zur illiberalen, populistischen bzw. extremen Rechten ein Forum zu geben, um somit das strukturelle Defizit einer fehlenden wissenschaftlichen Plattform für kritische Rechtsextremismusforschung zu beheben. Die Zeitschrift soll Entwicklungen der illiberalen, populistischen bzw. extremen Rechten analysieren, gesellschaftstheoretisch erklären sowie Forschungsmethoden und -ethik sowie Handlungsfelder (Prävention, Intervention, Repression) in diesem Forschungsfeld einer Reflexion zugänglich machen....

In einer Pressekonferenz hat Bundesministerin Anja Karliczek heute den Startschuss für das neue Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) gegeben, das am 1. Juni offiziell gegründet wird.

Für das Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft Jena (IDZ) sucht die Amadeu Antonio Stiftung frühestens ab dem 01.07.2020 eine Person zur wissenschaftlichen Mitarbeit im Forschungsprojekt „Diversität – Engagement – Zusammenhalt: In- und Exklusionserfahrungen gesellschaftlich marginalisierter Gruppen“. Die Stelle hat einen Stundenumfang von 32 Wochenstunden. Sie ist zunächst befristet bis zum 31.07.2021. Der Arbeitsort ist Jena.

Das Institut

Das „Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft – Thüringer Dokumentations- und Forschungsstelle gegen Menschenfeindlichkeit“ ist eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung in Trägerschaft der Amadeu Antonio Stiftung. Das Institut wird gefördert durch das Thüringer Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit und hat im August 2016 in Jena die Arbeit aufgenommen. Aufgaben des Institutes sind der Erkenntnistransfer zwischen Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft sowie die gemeinsame Entwicklung, Realisierung und Dissemination von Forschungsprojekten zur Förderung der demokratischen Kultur.

IDZ in den Medien

Frankfurter Rundschau/ mit Matthias Quent

Die Corona-Proteste gehen in die nächste Runde - Politiker sind beunruhigt. Tatsächlich sind an den Protesten auch fragwürdige Gruppen beteiligt.

Medienmeldung vom

Rechte Narrative dominieren die Proteste

Der Spiegel/ Interview mit Matthias Quent

Rechtsextreme versuchen, die Demonstrationen gegen Corona-Regeln zu kapern. Der Soziologe Matthias Quent erklärt, wie sie dabei vorgehen - und wohin das führen könnte.

Vorwärts/ Interview mit Matthias Quent

Rechte Kräfte versuchen, Kapital aus der wachsenden Unzufriedenheit mit den Corona-Maßnahmen schlagen. Gefährlich könne es werden, wenn es erneut zu einem Lockdown käme, warnt Rechtsextremismus-Experte Matthias Quent.

Publikationen & Schriftenreihe

Neues Factsheet des IDZ erklärt Antifeminismus und geht dabei auf folgende Details ein:

Feminismus: Was ist das? | Agitatiton gegen "Gender" | Die Brückenfunktion von Antifeminismus und Agitation gegen "Gender" | Reizwort Gender - Zur Klärung des Konzepts | Akteur*innen des Antifeminismus und der Agitation gegen "Gender"

Das Factsheet steht hier zum Download bereit und kann unter bestellung(at)idz-jena.de bestellt werden.

Publikation vom

"Der ultimative Niedergangsbeschleuniger"

Ein Gastbeitrag von Matthias Quent auf Zeit online

Sie fordern Grenzschließungen, horten Lebensmittel und träumen vom Ende der Demokratie: Wie Rechtsradikale versuchen, die Corona-Pandemie für ihre Ziele zu nutzen.

Publikation vom

IDZ-Insights 01/2020

Newsletter des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft

Neues Factsheet des IDZ erklärt Hasskriminalität, liefert Zahlen und betrachtet folgende Details:

Geschichte des Konzepts | Auswirkungen | Gegenmaßnahmen

Das Factsheet steht hier zum Download bereit und kann unter bestellung@idz-jena.de bestellt werden.

Oktober 2019: Zwei Menschen werden bei einem Terroranschlag auf eine Synagoge und einen jüdischen Friedhof in Halle ermordet – ermordet von einem rechtsextremen Täter, der in einem internationalen rechtsextremistischen digitalen Netzwerk aktiv war. Er ist damit Teil einer weltweiten Szene, die sich in Online-Boards trifft und antisemitische Verschwörungsideologien propagiert, die u. a. mit Antifeminismus und Rassismus verschränkt sind. Der Täter veröffentlichte im Internet einen Livestream seiner Tat und teilte seine Anleitungen zum Bau von Waffen. Anschläge dieser Art sind die Spitze des...

Veranstaltungen und Termine


Im Schatten der Wende. 1989/90 und das Wiedererstarken von Antisemitismus und Rassismus

Online-Podiumsdiskussion über die Wiedervereinigung und den erstarkenden Antisemitismus, Rassismus und Rechtsextremismus seit den 1990er Jahren am 18....


Schwarz unter Weiß – Über Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit Schwarzer Menschen in der DDR

Onlinegespräch am 25. Juni 2020 | 19:00 - 21:00 Uhr

 

Nach 30 Jahren im wiedervereinten Deutschland zeigt sich, in Bezug auf wichtige Themen unserer...


Stereotype im Langzeitnarrativ: Kontinuitäten des Antiziganismus

Online-Podiumsdiskussion über Antiziganismus in der BRD und der DDR und seine heutige Aktualität anlässlich der Veröffentlichung des 7. Bandes der...