Schriftenreihe "Wissen schafft Demokratie" zum Schwerpunkt "Ländlicher Raum" erscheint am 21.06.2019

Schriftenreihe "Wissen schafft Demokratie" zum Schwerpunkt "Ländlicher Raum"

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Neuigkeiten

In diesem Jahr finden in Thüringen Kommunal-, Europa- und Landtagswahlen statt und die Bundesrepublik feiert den 70. Geburtstag des Grundgesetzes. Dessen zentrale Werte, wie die Unantastbarkeit der Menschenwürde sowie die Presse-, Meinungs- und Religionsfreiheit, werden heute wieder offen in Frage gestellt. Dies geschieht unter anderem durch menschenfeindliche Einstellungen, die neue Qualität der Unterstützung für rechtsradikale Parteien, Hass im Netz, die hohe Zahl neonazistischer Demonstrationen und Veranstaltungen, wie zum Beispiel Rechtsrockkonzerte und die in 2018 für Thüringen nochmals...

Stellungnahme des Wissenschaftlichen Beirats des IDZ zur verleumderischen Hetzkampagne gegen Prof. Dr. Susanne Schröter, Direktorin des Frankfurter Forschungszentrums Globaler Islam

Das IDZ hat eine neue Analyse veröffentlicht, die den Schwerpunkt auf unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (umF) in Thüringen legt. Thüringen nimmt erst seit Inkrafttreten des "Gesetzes zur Verbesserung der Unterbringung, Versorgung und Betreuung ausländischer Kinder und Jugendlicher" im November 2015 regelmäßig unbegleitete minderjährige Flüchtlinge auf. Im Freistaat musste innerhalb kürzester Zeit die dafür notwendige Infrastruktur aufgebaut werden, um Kinderrechte zu wahren und den vorgeschriebenen gesetzlichen Schutz von umF zu gewährleisten. Die UN-Kinderrechtskonvention, die in diesem...

Das Institut

Das „Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft – Thüringer Dokumentations- und Forschungsstelle gegen Menschenfeindlichkeit“ ist eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung in Trägerschaft der Amadeu Antonio Stiftung. Das Institut wird gefördert durch das Thüringer Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit und hat im August 2016 in Jena die Arbeit aufgenommen. Aufgaben des Institutes sind der Erkenntnistransfer zwischen Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft sowie die gemeinsame Entwicklung, Realisierung und Dissemination von Forschungsprojekten zur Förderung der demokratischen Kultur.

IDZ in den Medien

Thüringer Allgemeine/ mit Matthias Quent

Beim TA-Talk „Am Anger“ diskutieren Matthias Quent und Hermann Binkert mit TA-Chefredakteur Jan Hollitzer und Klaus-Dieter Böhm über das unterschiedliche Wahlverhalten der Thüringer und den Umgang mit dem wachsenden Zuspruch für die AfD.

Medienmeldung vom

Abgründe des Antisemitismus

Thüringer Allgemeine/ mit IDZ

Das Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft (DIZ) in Jena lädt heute zu einer Buchvorstellung im Kultur- und Bildungszentrum der Jüdischen Landesgemeinde in Erfurt ein.

Finanznachrichten/ mit Matthias Quent

Nach Einschätzung des Rechtspopulismus-Forschers Matthias Quent könnte das schlechte Europawahl-Ergebnis der etablierten Parteien in Ostdeutschland der AfD bei den anstehenden Landtagswahlen in die Hände spielen.

Publikationen & Schriftenreihe

Thüringen nimmt erst seit Inkrafttreten des "Gesetzes zur Verbesserung der Unterbringung, Versorgung und Betreuung ausländischer Kinder und Jugendlicher" im November 2015 regelmäßig unbegleitete minderjährige Flüchtlinge auf. Im Freistaat musste innerhalb kürzester Zeit die dafür notwendige Infrastruktur aufgebaut werden, um Kinderrechte zu wahren und den vorgeschriebenen gesetzlichen Schutz von umF zu gewährleisten. Die UN-Kinderrechtskonvention, die in diesem Jahr ihren 30. Geburtstag feiert, garantiert allen Kindern die gleichen Rechte, dazu gehören das Recht auf Bildung, das Recht gesund...

Publikation vom

Noch schlimmer als gedacht

Ein Gastbeitrag von Matthias Quent bei Spiegel Online vom 04.04.2019

Gewalt gegen Minderheiten wird in Deutschland massiv unterschätzt: Neue Zahlen des Bundeskriminalamts und der Beratungsstellen für Opfer rechter Gewalt zeigen das erschütternde Ausmaß.

Publikation vom

Die Eiskälte der völkischen Ideologie

Ein Gastbeitrag von Matthias Quent im Tagesspiegel vom 24.03.2019

Der Anschlag von Christchurch offenbart, dass sich die rassistische Ideologie global erneuert hat. Sie gedeiht in rechten Subkulturen.

 

 

von Dr. Axel Salheiser

„Rechtspopulismus“ kann als eine Strategie der Selbstinszenierung, der diskursiven Landnahme und der Herstellung gesellschaftlicher Anschlussfähigkeit verstanden werden. Diesem Verständnis nach wäre „der Rechtspopulismus“ keine von „dem Rechtsextremismus“ abgrenzbare politische Ideologie, Bewegung oder Parteienkategorie (Bischoff et al. 2015). Die begriffliche Unterscheidung zwischen „rechtspopulistischen“ und „rechtsextremen“ Parteien oder Bewegungen suggeriert, dass die mit dem „Rechtspopulismus“ assoziierten politischen Entwicklungen keine schwerwiegenden...

Publikation vom

IDZ-Insigths 01/2019

Newsletter des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft