Buchvorstellung und Diskussion mit Autorin Veronika Kracher
Foyergespräch im Deutschen Nationaltheater Weimar
In der aktuellen Ausgabe widmet sich das Team von Machine Against the Rage den Fragen: Wie verbreiten sich antisemitische Inhalte? Welche Rolle spielen die Epstein-Files in verschwörungsideologischen Milieus? Und warum geht die Debatte um digitale Zensur oft am Kern des Problems vorbei?
Das Programm ‚Demokratie leben!‘ des BMBFSFJ überarbeitet seine Förderrichtlinien. Dabei könnten einige Projekte der politischen Bildung in ihrer bisherigen Form nicht weiter gefördert werden, während die Förderung stärker auf Einrichtungen wie Vereine oder Schulen ausgerichtet wird. Forschende des FGZ arbeiten mit einigen der Projekte zusammen, die von Mittelkürzungen betroffen sein könnten. In "Zusammenhalt kommentiert #demokratieleben" teilen Wissenschaftler*innen des FGZ ihre Perspektive auf diese Entwicklung.
Das Forschungsprojekt "Ökologische Transformation und antidemokratische Krisenmobilisierung" sucht ab dem 1. Juli 2026 wissenschaftliche Unterstützung. Die Stelle ist an TV-L EG 13 angelehnt, beträgt 35 Wochenstunden und ist bis zum 31. Mai 2029 befristet. Bewerbungsfrist ist der 15. Mai 2026.
Untersucht werden in Beiträgen von Maximilian Pichl, Anna Fend, Matthias Quent & Christian Stein, Michael Krell & Paul Nguyễn, Aljoscha Jegodtka & Sebastian Bornemann, Brit Engelke & Bernd Belina sowie Martin Hauff u. a. Social-Media-Radikalisierung, Rechtsstaatsverständnisse der Neuen Rechten, Gedenken an Todesopfer rechter Gewalt und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit bei Studierenden der Sozialen Arbeit und Kindheitspädagogik. Die ZRex erscheint im Open Access und als Printausgabe im Verlag Barbara Budrich, alle Heft sind im Open Access abrufbar.
Welche Rolle spielen Demokratie und Vielfalt im Engagement? Welche Zugangsbarrieren bestehen und vor welchen Herausforderungen stehen Engagierte, insbesondere im ländlichen Raum.
Gaming ist ein strategisch wichtiges Feld für antidemokratische Akteur*innen. Das Factsheet zeigt, warum digitale Spielräume politisch relevant sind, welche Strategien dort eingesetzt werden und wie Prävention wirksam ansetzen kann.
Das Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) ist eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung mit dem Ziel, die demokratische Kultur und Zivilgesellschaft in Thüringen und darüber hinaus zu stärken.
Zentrale Aufgabe des Instituts ist es, Wissenslücken über demokratiefeindliche und -gefährdende Phänomene, Strukturen und Bewegungen zu identifizieren und durch wissenschaftliche Untersuchungen zu schließen. Das IDZ begreift sich als Ort der öffentlichen Sozialforschung, in dem der Erkenntnisgewinn und -transfer zwischen Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Politik einen zentralen Platz einnimmt.
Das 2016 gegründete Institut befindet sich in Trägerschaft der Amadeu-Antonio-Stiftung und wird gefördert durch das Thüringer Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit. Seit dem 01. Juni 2020 ist das IDZ zudem einer von bundesweit elf Standorten des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ).
Nordsee-Zeitung /mit Matthias Heider
Viele Menschen haben in Online-Spielen Hass erlebt. Marginalisierte Gruppen stehen dabei häufig im Fokus der Täter. Welche Plattformen besonders betroffen sind und wie Eltern ihre Kinder vor Extremismus, Betrügern und Pädophilen schützen können.
ZDF heute /mit Timo Galki
Zwischen rechtsextremen Posts und pro-palästinensischem Aktivismus wird die Erinnerungsarbeit für die Gedenkstätte Buchenwald immer schwieriger. Wichtige Zeitzeugen verstummen.
ZDF-Mittagsmagazin /mit Timo Galki
Am Wochenende jährt sich die Befreieung des Konzentrationslagers Buchenwald zum 81. Mal. Rund um den Jahrestag gibt es Spannungen wegen des geplanten Auftritts von Kulturstaatsminister Weimer sowie einer untersagten pro-palästinensichen Kundgebung auf dem Gelände.
Radio Lotte /mit Axel Salheiser
Eine Studie zum Thema institutioneller Rassismus hat von 2021-2024 die innerbehördliche Auseinandersetzung mit Rassismus in polizeilichen Ermittlungsdiensten und Sozialverwaltungen untersucht. Mehr über die Studie erfuhren wir im Interview mit Axel Salheiser, Leiter vom Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft Jena.
Das FGZ-Projektteam „ÖTAK“ untersuchte klimaschutzablehnende und desinformative Narrative in der Schlussphase des Bundestagswahlkampfs 2025. Die Analyse zeigt, wie Parteien und Politiker*innen solche Narrative verbreiteten und damit den späteren klimapolitischen Kurswechsel bereits im Wahlkampf vorbereiteten.
Untersucht werden in Beiträgen von Maximilian Pichl, Anna Fend, Matthias Quent & Christian Stein, Michael Krell & Paul Nguyễn, Aljoscha Jegodtka & Sebastian Bornemann, Brit Engelke & Bernd Belina sowie Martin Hauff werden u. a. Social-Media-Radikalisierung, Rechtsstaatsverständnisse der Neuen Rechten, Gedenken an Todesopfer rechter Gewalt und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit bei Studierenden der Sozialen Arbeit und Kindheitspädagogik. Die ZRex erscheint im Open Access und als Printausgabe im Verlag Barbara Budrich, alle Heft sind im Open Access abrufbar.
Gaming ist ein strategisch wichtiges Feld für antidemokratische Akteur*innen. Das Factsheet zeigt, warum digitale Spielräume politisch relevant sind, welche Strategien dort eingesetzt werden und wie Prävention wirksam ansetzen kann.
Wie setzen sich Polizei und Sozialverwaltungen mit Rassismus auseinander? Das Jenaer Teilprojekt „Innerbehördliche Auseinandersetzung mit Rassismus“ im bundesweiten Forschungsverbund „Institutionen und Rassismus“ kommt zu einem zentralen Befund: Rassismus wird in Behörden häufig als individuelles Fehlverhalten Einzelner verstanden – nicht als strukturelle und institutionelle Herausforderung. Die Studienergebnisse sind in Abschnitt 3.5.1 des Abschlussberichtes der InRa-Studie nachzulesen.