Neuerscheinung: Band 2 der Schriftenreihe Wissen schafft Demokratie zum Schwerpunkt Diskriminierung

Neuigkeiten

Wie hängen Strukturbedingungen, soziale Ungleichheit, und regionale Prägungen der politischen Kultur zusammen mit dem gesellschaftlichen Zusammenhalt vor Ort, mit Diskriminierung, Vorurteilen, Rechtspopulismus und Rechtsextremismus? Zahlreiche Demokratie- und Bildungsprojekte beschäftigen sich bundesweit mit „stadtfernen“ Regionen. Ein neues Bundesministerium widmet sich unter dem umkämpften Begriff „Heimat“ schwerpunktmäßig der Stärkung des ländlichen Raumes. Auch in der (inter)nationalen Forschung richtet sich das Interesse in unterschiedlichen Disziplinen auf den ländlichen Raum, den rural...

Das Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft stellt Studienergebnisse zu Diskriminierungserfahrungen vor: Mit zunehmenden Diskriminierungserfahrungen sinkt das Vertrauen in demokratische Institutionen und das Sicherheitsgefühl im Bundesland. Viele Betroffene fühlen sich aufgrund mehrerer Merkmale diskriminiert. Die Gesundheit der Betroffenen leidet nachweislich. Diese Auswirkungen verstärken sich, wenn Betroffene zusätzlich Opfer von Hasskriminalität werden. Die Daten zeigen, dass auch in Thüringen Sexismus sehr viel stärker angegangen werden muss.

Nachricht vom

Pressemitteilung

Studie: NPD hat der AfD den Weg geebnet „Demokratieferne Räume? Wahlkreisanalyse zur Bundestagswahl 2017“ vorgestellt

Das Institut

Das „Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft – Thüringer Dokumentations- und Forschungsstelle gegen Menschenfeindlichkeit“ ist eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung in Trägerschaft der Amadeu Antonio Stiftung. Das Institut wird gefördert durch das Thüringer Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit und hat im August 2016 in Jena die Arbeit aufgenommen. Aufgaben des Institutes sind der Erkenntnistransfer zwischen Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft sowie die gemeinsame Entwicklung, Realisierung und Dissemination von Forschungsprojekten zur Förderung der demokratischen Kultur.

IDZ in den Medien

Medienmeldung vom

Das gespaltene Parlament

Süddeutsche Zeitung / mit Matthias Quent

 

Seit einem halben Jahr sitzt wieder eine Partei vom rechten Rand im Bundestag. Was hat sich mit dem Einzug der AfD ins Hohe Haus verändert?

TLZ / mit Matthias Quent

Wenn von Tommy Frenck die Rede ist, denken die wenigsten außerhalb Südthüringens bei diesem Namen an einen Landratskandidaten. Der Neonazi erreicht bei der Kommunalwahl mehr als 16 Prozent.

TLZ / mit Matthias Quent

Matthias Quent, Direktor des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft, rät den Parteien in der Mitte mit Blick auf die Landtagswahl 2019, gerade im ländlichen Raum präsenter und verbindlicher aufzutreten.

Publikationen & Schriftenreihe

Vortrag von Matthias Quent am Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft (ZAK) des Karlsruher Institut für Technologie am 7. Dezember 2017: "Aus der Nische in die Mitte? Die Radikalisierung deutscher Parallelwelten"

Die NPD hat der AfD den Weg geebnet: Sowohl in Ost- als auch in Westdeutschland, besonders in wirtschaftlich abdriftenden, aber auch in prosperierenden Regionen profitiert die AfD von einer lokalen politischen Kultur, in der sich Demokratieverdrossenheit und Rechtsextremismus normalisieren konnten. Dies zeigt die vorliegende statistische Mehrebenenanalyse des Bundestagswahlergebnisses unter Einbeziehung von lokalen Kontextdaten auf Wahlkreisebene.

Die Studie wurde von der Amadeu Antonio Stiftung in Auftrag gegeben und am Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft von den Leipziger...

Veranstaltungen und Termine


Internationale Tagung zu Perspektiven und Strategien im Umgang mit Hasskriminalität

„Gewalt gegen Minderheiten: Internationale Perspektiven und Strategien zum Umgang mit Hasskriminalität“ - Fachtagung am 20. & 21. September 2018 in...