Schriftenreihe "Wissen schafft Demokratie" zum Schwerpunkt "Gesellschaftlicher Zusammenhalt"

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Call for Papers: Rechtsterrorismus

Welche Schlussfolgerungen aus dem NSU-Komplex wurden (nicht) gezogen? Was sind Gemeinsamkeiten und Unterschiede rechtsterroristischer Akteure im nationalen und internationalen Vergleich? Welche Strategien verfolgen sie und wie verlaufen Radikalisierungsprozesse? Welche historischen Entwicklungen sind festzustellen? Wie gehen Forschung, Medien, Polizei, Justiz und Zivilgesellschaft mit Rechtsterrorismus um? Diese und weitere Fragestellungen wird der sechste Band der Schriftenreihe „Wissen schafft Demokratie“ behandeln. Interessierte Autor_innen diverser Disziplinen sind eingeladen...

Welche Erfahrungen haben Bürger/innen mit Hassrede und wie sind ihre Einstellungen zu Belästigungen und Hassrede im Internet? Um das zu erfassen, wurde im Juli 2018 eine repräsentative Online-Befragung mit N = 1.243 Bürger/innen Hessens im Alter ab 18 Jahren realisiert. Die Ergebnisse der vom IDZ im Auftrag von Campact e.V. durchgeführten Studie "#Hass im Netz - der schleichende Angriff auf unsere Demokratie" wurden heute in der Landespressekonferenz im hessischen Landtag vorgestellt und sind hier online zu finden.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) plant den Aufbau eines „Instituts für gesellschaftlichen Zusammenhalt“. Dafür wurde jetzt ein Verbund aus Hochschul- und Forschungsinstituten ausgewählt. Für den Verbund ausgewählt wurden neben der Technischen Universität Berlin sowie den Universitäten Bielefeld, Bremen, Frankfurt, Halle-Wittenberg, Hannover, Konstanz und Leipzig auch das Soziologische Forschungsinstitut Göttingen, das Hans-Bredow-Institut für Medienforschung Hamburg und das Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft Jena (siehe Liste der Einrichtungen).

Das Institut

Das „Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft – Thüringer Dokumentations- und Forschungsstelle gegen Menschenfeindlichkeit“ ist eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung in Trägerschaft der Amadeu Antonio Stiftung. Das Institut wird gefördert durch das Thüringer Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit und hat im August 2016 in Jena die Arbeit aufgenommen. Aufgaben des Institutes sind der Erkenntnistransfer zwischen Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft sowie die gemeinsame Entwicklung, Realisierung und Dissemination von Forschungsprojekten zur Förderung der demokratischen Kultur.

IDZ in den Medien

Medienmeldung vom

Terroristen greifen die ganze Gesellschaft an

pro Christliches Medienmagazin/ mit Matthias Quent

Terrorismus ist nicht nur auf seine Opfer gemünzt, sondern will die Gesellschaft einschüchtern. Das erklärte Matthias Quent bei der Fachtagung „Mit Gewalt ins Paradies?“ im hessischen Offenbach. Rechtsextreme und Islamisten hätten dabei einiges gemeinsam.

Medienmeldung vom

Braune Ideologie hinter grüner Fassade

BR/ mit Matthias Quent

Hunderte von Anastasia-Anhängern treffen sich zu Festivals in Deutschland. Auch in Bayern ist die Bewegung aktiv. Auf den ersten Blick geht es darum, wie man sich mit ökologischer Landwirtschaft selbst versorgen kann. Wer tiefer gräbt, stößt aber auf eine rassistische, antisemitische Gedankenwelt und eine Nähe zu Reichsbürgern.

Medienmeldung vom

Ronny und der Reichsadler

DPA/Sächsische Zeitung / mit Matthias Quent

Er trug Insignien der Nazis auf der Brust. Die Tattoos sind heute weg, doch der ehemalige Chemnitzer Neonazi kennt die Szene immer noch gut. Er sagt, aussteigen sei heute schwerer als früher - wegen des politischen Klimas.

Publikationen & Schriftenreihe

Ziel dieses partizipativen Kooperationsprojekts war die Erstellung einer Situations- und Bedarfsanalyse für LSBTTIQ* in Thüringen. Die strukturellen Kontexte des Lebens von LSBTTIQ* in Thüringen wurden untersucht. Thüringer Kommunalverwaltungen, Gleichstellungsbeauftragte und Standesämter berichteten mittels standardisierten Fragebogens über das institutionalisierte Wissen zu geschlechtlicher und sexueller Vielfalt, die Sensibilität von Verantwortungsträger_innen für die Situation und Bedarfe von LSBTTIQ*, die existierenden Beratungsangebote, Initiativen und Projekte für LSBTTIQ* sowie über...

Welche Erfahrungen haben Bürger/innen mit Hassrede und wie sind ihre Einstellungen zu Belästigungen und Hassrede im Internet? Um das zu erfassen, wurde im Juli 2018 eine repräsentative Online-Befragung mit N = 1.243 Bürger/innen Hessens im Alter ab 18 Jahren realisiert. Die Ergebnisse der vom IDZ im Auftrag von Campact e.V. durchgeführten Studie "#Hass im Netz - der schleichende Angriff auf unsere Demokratie" sind hier online zu finden.

„Gelingender Zusammenhalt ist kein Selbstläufer.“ Dieses Zitat aus dem vorliegenden Band bringt die Intention der Beiträge im 3. Band der IDZ-Schriftenreihe „Wissen schafft Demokratie“ mit dem Schwerpunktthema „Gesellschaftlicher Zusammenhalt“ auf einen Nenner. Immer deutlicher werden in unserer Gesellschaft Symptome sichtbar, welche die Frage nach dem inneren Zusammenhalt aufwerfen: zunehmende Polarisierung der Gesellschaft, Verrohung der Sprache, anhaltend hohe Gewaltbereitschaft gegenüber Migrant_innen und Geflüchteten, hohe Virulenz von Antisemitismus und

Verschwörungserzählungen etc. Um...

Publikation vom

IDZ Insights 01/2018

Newsletter des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft

Publikation vom

Die Inszenierung des "Counter-Dschihad"

Als Counter-Dschihad (deutsch: Gegen-Dschihad) inszenieren sich seit einigen Jahren antimuslimische Blogger_innen, Thinktanks, Bewegungen und Parteien. Ihr Ziel ist es, islamische Einflüsse und Muslim_innen aus Europa zu verbannen. Das Fact Sheet "Organisiere Islamfeindlichkeit: Die Inzenierung des 'Counter-Dschihad'" erklärt, welche Ideologien und Strategien dahinter stehen.