Profil des IDZ

Das Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) ist eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung mit dem Ziel, die demokratische Kultur und Zivilgesellschaft in Thüringen und darüber hinaus zu stärken.

Zentrale Aufgabe des Instituts ist es, Wissenslücken über demokratiefeindliche und -gefährdende Phänomene, Strukturen und Bewegungen zu identifizieren und durch wissenschaftliche Untersuchungen zu schließen. Dabei konzentriert sich das IDZ auf die Forschungsfelder Diskriminierung, Vorurteile und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, Hasskriminalität und Hasssprache, Rechtsextremismus und Rechtspopulismus, Protest, Antisemitismus sowie die Auswirkungen und Dynamiken der Digitalisierung auf diese Erscheinungen. Normative Bezugspunkte der Interpretation sind das Grundgesetz und die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte und allen voran die Unantastbarkeit der Menschenwürde.

Das IDZ begreift sich als Ort der öffentlichen Sozialforschung, in dem der Erkenntnisgewinn und -transfer zwischen Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Politik einen zentralen Platz einnimmt. Die Einbindung und Partizipation von vor allem zivilgesellschaftlichen Akteur:innen spielt somit eine wichtige Rolle von der Entwicklung von Forschungsfragen über die Konzeption und Durchführung von Forschungsprojekten bis hin zur Aufarbeitung und gezielten Weitergabe von Forschungsergebnissen.

Das 2016 gegründete Institut befindet sich in Trägerschaft der Amadeu-Antonio-Stiftung und wird gefördert durch das Thüringer Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit. Seit dem 01. Juni 2020 ist das IDZ zudem einer von bundesweit elf Standorten des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ). Am IDZ werden im Rahmen des FGZ 3 Forschungs- und 4 Transferprojekte realisiert.

Kontakt

Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft

Talstr. 84
07743 Jena

E-Mail: mail@idz-jena.de
Telefon: 03641 2719403

 

 

Presseanfragen

E-Mail: presse@idz-jena.de
 

Struktur des IDZ

Das IDZ wird von der Geschäftsführerin Anne Tahirovic und dem wissenschaftlichen Leiter Dr. Axel Salheiser geleitet. Sie werden durch die Mitarbeitenden in der Geschäftsstelle unterstützt.

Die Forschungs- und Transferarbeit des Instituts gliedert sich in drei thematisch abgegrenzte Bereiche, die jeweils durch eine:n Bereichsleiter:in geleitet werden:

  • Forschungsbereich Rechtsextremismus- und Demokratieforschung (Leiter: Dr. Axel Salheiser)
  • Forschungsbereich Diversität, Engagement und Diskriminierung (Leiterin: Dr. Janine Dieckmann)
  • Transferbereich (Leiterin: Anne Tahirovic)
     

Ausführliche Informationen zu allen Forschungs- und Transferprojekten am IDZ finden Sie unter der Rubrik "Forschung".