Nachrichtenarchiv

Der Band informiert über die neusten Trends und Dilemmata im Bereich von Netzkulturen und der Politik digitaler Plattformen. Gerahmt werden diese Beiträge von Reflexionen über das Verhältnis von Demokratie und Digitalisierung sowie zivilgesellschaftlichem Engagement gegen Online-Hass und -Hetze. Das verbindende Element der Beiträge: Sie argumentieren aus wissenschaftlicher und praktischer Perspektive Ursprünge, Tendenzen und Auswirkungen des digitalen Hasses und des digitalen Empowerments mit den Moderationspraktiken der Social-Media-Plattformen und staatlichen Regulierungsversuchen zusammen.

Nachricht vom

Studentische*n Mitarbeiter*in gesucht

Für die Erforschung von demokratiefeindlichen und -gefährdenden Phänomenen mit dem regionalen Schwerpunkt auf Thüringen im Rahmen von Situations- und Ressourcenanalysen suchen wir eine*n studentische*n Mitarbeiter*in. Die Stelle hat einen Stundenumfang von 10 Wochenstunden. Sie ist befristet bis zum 31.12.2024.

Nach den Analysen für Jena und Weimar liegt nun auch die Analyse für den Landkreis Saalfeld-Rudolstadt vor: Welche konkreten rechtsextremen Strukturen gibt es im Landkreis? Wie sind rechtsextreme Akteur*innen vernetzt und verortet? Wo agieren sie und welche Strategien verfolgen sie mit ihren Aktivitäten?

Für beide Projekte suchen wir neue Kolleg*innen und freuen uns auf Bewerbungen.

Am 7. Oktober überfiel die radikalislamische Terrororganisation Hamas Israel. Über Land-, See- und Luftweg drangen Terroristen nach Israel ein und begingen grausame Verbrechen, überwiegend an der israelischen Zivilbevölkerung. Beim schlimmsten antisemitischen Pogrom in diesem Jahrhundert wurden Menschen in ihren Siedlungen und auf offener Straße erschossen, in ihren Häusern angezündet, enthauptet, gefoltert und verschleppt. Viele Frauen wurden brutal vergewaltigt und dann getötet, teilweise vor ihren eigenen Kindern. Während junge Menschen beim Super-Nova-Festival in der Wüste wenige Kilometer…

Thüringer Landeshaushalt 2024: Mit Beginn des Wahljahres wird der Rotstift ausgerechnet bei Asyl- und Integationsleistungen, als auch an die Förderung demokratischer Kultur gesetzt – ein herber Schlag mit Signalwirkung. Nach Einschätzung weiter Teile der Thüringer Zivilgesellschaft ist dies Wasser auf den Mühlen der Demokratiefeinde. Gemeinsame Pressemitteilung von Paritätischer Landesverband Thüringen, Flüchtlingsrat Thüringen, Distanz e.V., MOBIT, ezra, LAP Jena/Deutscher Jugendring Jena und IDZ Jena.

Mit der Studie "Sekundäre Viktimisierung von Betroffenen rechter, rassistischer, antisemitischer und sexualisierter Gewalt Fokus: Polizei und Justiz" liegt erstmals eine umfangreiche empirische Untersuchung zur erneuten "Opferwerdung nach der Tat" durch staatliche Institutionen vor. Neben Erfahrungen von Betroffenen im Kontakt mit der Polizei wirft die Studie auch ein erstes Schlaglicht auf Erfahrungen von Gewaltopfern im Kontakt mit der Justiz.

Wir suchen eine*n studentische*n Mitarbeiter*in und eine Mitarbeiter*in für den Wissenschafts-Praxis-Transfer.

Der 16. Band der IDZ-Schriftenreihe „Wissen schafft Demokratie“ will gesellschaftliche Debatten rund um das Thema Sicherheit als Schlüsselbegriff einer offenen Gesellschaft abbilden und insbesondere die vielfältigen Perspektiven gesellschaftlich marginalisierter Gruppen auf Fragen von (Un-)Sicherheit aufzeigen.

Die Analyse entstand im Auftrag der Koordinierungs- und Fachstelle des Lokalen Aktionsplans (LAP) Weimar. Im Fokus steht die Frage nach den politischen Teilhabe- und Partizipationsmöglichkeiten in Weimar: Wer sind die zahlreichen institutionellen und ehrenamtlichen Akteure und welche aktuellen Potenziale sowie Herausforderungen und Problemlagen werden wahrgenommen?

Pressekontakt

Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft

Tatzendpromenade 2a
07745 Jena

E-Mail: presse@idz-jena.de
Telefon: 03641 2719403