Nachrichtenarchiv

Thüringer Landeshaushalt 2024: Mit Beginn des Wahljahres wird der Rotstift ausgerechnet bei Asyl- und Integationsleistungen, als auch an die Förderung demokratischer Kultur gesetzt – ein herber Schlag mit Signalwirkung. Nach Einschätzung weiter Teile der Thüringer Zivilgesellschaft ist dies Wasser auf den Mühlen der Demokratiefeinde. Gemeinsame Pressemitteilung von Paritätischer Landesverband Thüringen, Flüchtlingsrat Thüringen, Distanz e.V., MOBIT, ezra, LAP Jena/Deutscher Jugendring Jena und IDZ Jena.

Mit der Studie "Sekundäre Viktimisierung von Betroffenen rechter, rassistischer, antisemitischer und sexualisierter Gewalt Fokus: Polizei und Justiz" liegt erstmals eine umfangreiche empirische Untersuchung zur erneuten "Opferwerdung nach der Tat" durch staatliche Institutionen vor. Neben Erfahrungen von Betroffenen im Kontakt mit der Polizei wirft die Studie auch ein erstes Schlaglicht auf Erfahrungen von Gewaltopfern im Kontakt mit der Justiz.

Wir suchen eine*n studentische*n Mitarbeiter*in und eine Mitarbeiter*in für den Wissenschafts-Praxis-Transfer.

Der 16. Band der IDZ-Schriftenreihe „Wissen schafft Demokratie“ will gesellschaftliche Debatten rund um das Thema Sicherheit als Schlüsselbegriff einer offenen Gesellschaft abbilden und insbesondere die vielfältigen Perspektiven gesellschaftlich marginalisierter Gruppen auf Fragen von (Un-)Sicherheit aufzeigen.

Die Analyse entstand im Auftrag der Koordinierungs- und Fachstelle des Lokalen Aktionsplans (LAP) Weimar. Im Fokus steht die Frage nach den politischen Teilhabe- und Partizipationsmöglichkeiten in Weimar: Wer sind die zahlreichen institutionellen und ehrenamtlichen Akteure und welche aktuellen Potenziale sowie Herausforderungen und Problemlagen werden wahrgenommen?

Das BMBF-geförderte Wissensnetzwerk Rechtsextremismusforschung – kurz Wi-REX – bündelt Wissen aus unterschiedlichen Disziplinen, schafft Reflexions- und Interaktionsräume für Forschende, entwickelt passgenaue Formate für den Wissenstransfer zwischen Forschung, Praxis und Zivilgesellschaft und unterstützt gezielt junge Forschende, die zum Thema Rechtsextremismus arbeiten.

Die sechste Ausgabe der ZRex (Jg. 3, Heft 2) ist am 18.Oktober 2023 erschienen und nunmehr beim Barbara Budrich Verlag Open Access abrufbar sowie in gedruckter Form bestellbar.

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ZRex: Call for Papers Heft 8

Für Heft 8 der Zeitschrift für Rechtsextremismusforschung (ZRex), das im Oktober 2024 erscheinen soll, können bis zum 31. Januar 2024 Beiträge (full paper) eingereicht werden.

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Studie "Wer wählt rechtsaußen?" erschienen

Weshalb wählen so viele Menschen eine in weiten Teilen rechtsextreme Partei? Weshalb gerade in den vergangenen Jahren? Und weshalb kann die AfD in einigen Regionen besonders große Zustimmung verzeichnen, in anderen jedoch nicht? Im vorliegenden Beitrag wird diesen Fragen mittels deskriptiver Analysen der vergangenen Bundestagswahl 2021 und den Wahltagsbefragungen zur Landtagswahl 2019 nachgegangen.

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Kolleg*innen gesucht

Für verschiedene Projekten suchen wir aktuell Mitarbeiter*innen, u.a. eine Assistenz für die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus sowie eine*n wiss. Mitarbeiter*in für das Projekt "Diversität – Engagement – Zusammenhalt".

Pressekontakt

Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft

Tatzendpromenade 2a
07745 Jena

E-Mail: presse@idz-jena.de
Telefon: 03641 2719403