Publikationen

Mit dem Bericht werden die an RIAS THÜRINGEN gemeldeten antisemitischen Vorfälle im Freistaat Thüringen dokumentiert: Welche Erscheinungsformen von Antisemitismus traten im Jahr 2022 auf, welche konkreten Vorfälle wurden gemeldet und welche Hintergründe hatten diese?

Bürgergenossenschaften sind eine neue und innovative Organisationsform für bürgerschaftliches Engagement. Zumeist sind es Bürger:innen einer Region, die sich zusammenschließen, um bestimmte Versorgungsleistungen oder Infrastrukturen eigenverantwortlich zu übernehmen.

Die vorliegende Studie untersucht das Zusammenspiel von Bürgergenossenschaften und Einrichtungen der Engagementförderung.

Die Analyse entstand im Rahmen des Kooperationsprojekts „JUROP: Jugendliche und Europa – Zwischen Zusammenhalt und Polarisierung“. Im Fokus standen die Fragen: Welche Rolle spielen Europa- und EU-bezogene Themen auf Social Media? Wie und wo kommen Jugendliche auf Social Media mit diesen Themen in Kontakt?

Mithilfe einer Hashtag- und Accountanalyse näherten sich die Autor*innen Cornelius Helmert, Jaroscha Pia Steinhauer und Janine Dieckmann diesen Fragen an.

Dass das Phänomen der "Reichsbürger*innen" keine harmlose Spinnerei ist und dahinter die grundlegende Ablehnung der modernen, liberalen und demokratischen Gesellschaft steht, zeigt kurz und kompakt unser neues Factsheet.

Bedrohungen, Einschüchterungsversuche und Angriffe auf Kommunalpolitiker*innen sind in jüngster Vergangenheit zunehmend in das öffentliche Bewusstsein gerückt. Das Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft hat im Sommer 2022 die erste empirische Befragung in Thüringen zu den Erfahrungen mit Anfeindungen und Angriffen in der Kommunalpolitik und -verwaltung durchgeführt.

In seiner Publikation analysiert Michael Ebenau Entstehungsbedingungen und neonazistische Kontinuitäten. Dafür recherchierte und untersuchte er extrem rechte Aktivitäten und Strukturen in Jena und Ostthüringen zwischen 1945 und 1990. Das IDZ veröffentlicht den Forschungsbericht gemeinsam mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen.

Mit dieser Studie ziehen Johanna Treidl, Marc Blüml und Dr. Daniel Geschke erstmals nach Pandemiebeginn Bilanz über die Erfahrungen mit dem Aufbau und der Nutzung von Online-Beratungsangeboten im Kontext von Rassismus, rechter Gewalt und Diskriminierung. Der Bericht beleuchtet die Potenziale und Herausforderungen der Online-Kommunikation im Beratungsprozess und zeigt auf was es braucht, um das bestehende Online-Beratungsangebot zu verbessern und zu erweitern.

Publikation vom

IDZ-Insights 01/2023

Newsletter des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft

Im aktuellen Kontext der Aufnahme ukrainischer Geflüchteter und der medialen Kriegsberichterstattung erfahren viele antislawistische Vorurteile eine Re-Aktualisierung. Diese Vorurteile sind nicht neu, sondern haben eine jahrhundertealte Geschichte. Anhand von Beispielen aus der Popkultur sowie spezifisch aus der Politsatire im Kontext des Krieges wird in der Kurzanalyse aufgezeigt, wie und wo Antislawismus permanent reproduziert wird.

Im Beitrag zeigen Fabian Klinker, Noah Marschner, Janine Patz und Christoph Richter (Projekt IRÖK) auf, wie rechte, demokratiefeindliche Akteur*innen Desinformation, Verschwörungsideologien und demokratiefeindliche Inhalte verbreiten, um politische Entscheidungen, Regierungshandeln & Prozesse bzgl. ökologischer Transformation und Energiewende zu diskreditieren.

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