Nachrichtenarchiv

Für das Forschungsprojekt „Diversitätsorientierte Demokratiearbeit im ländlichen Raum Thüringens“ suchen wir eine*n studentische*n Mitarbeiter*in mit einem Stundenumfang von 5 Wochenstunden, befristet bis zum 31.12.2026. Der Arbeitsort ist Jena. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung per E-Mail bis zum 30. März 2025 an bewerbung@idz-jena.de.

Wir haben die Thüringer Ergebnisse der Bundestagswahl analysiert – mit Schwerpunkten auf die Ergebnisse der AfD sowie auf die Social-Media-Aktivitäten rechtsextremer Thüringer Akteur*innen.

Die aktuelle Situations- und Ressourcenanalyse für den Kyffhäuserkreis zeigt alarmierende Entwicklungen: Rechtsextreme Strukturen sind gut vernetzt, während die Beteiligung junger Menschen an demokratischen Prozessen abnimmt. Die prodemokratische Zivilgesellschaft sieht sich mit weitverbreiteten antidemokratischen Einstellungen, zu geringer prodemokratischer Positionierung und mangelnder Vernetzung konfrontiert. Die Studie macht deutlich: Es braucht entschlossene Maßnahmen, um die demokratische Kultur zu stärken.

Wir blicken in der aktuellen Ausgabe unseres IDZ-Newsletters u.a. auf die AfD, Elon Musks digitalen Trumpismus und die Bundestagswahl 2025 und präsentieren informative und aufschlussreiche Einblicke in die Arbeit der vergangenen Monate.

Die Handreichung richtet sich an eine breite Öffentlichkeit und insbesondere an Praktiker*innen der Extremismusprävention und angrenzender Arbeitsbereiche, die Information und Inspiration für Präventionsarbeit mit Gamig-Bezug suchen. In 11 Kategorien werden unterschiedliche Präventionsansätze diskutiert – von der Entwicklung eigener Videospiele über Gamingästhetik bis hin zu digital Streetwork.

Im laufenden Bundestagswahlkampf schaffen es die AfD und ihre Spitzenkandidatin Alice Weidel immer wieder, eine hohe mediale Sichtbarkeit zu erzeugen. Das hängt auch entscheidend mit der prominenten Unterstützung durch den US-Milliardär Elon Musk zusammen. Im gemeinsamen Blogbeitrag der FGZ Standorte Hamburg und Jena wird erläutert, wie die kommunikativen Interventionen von Musk die mediale Präsenz von Weidel und der AfD erhöhen und wie diese Dynamiken von Mechanismen der digitalen Aufmerksamkeitsökonomie getrieben werden.

Seit dem 1. Januar 2025 ist das IDZ Teil des bundesweiten „Netzwerks gegen Hass im Netz und Desinformation“. Das zehnköpfige Projektteam unter der Leitung von Maik Fielitz wird in den nächsten acht Jahren datenbasiert neue Trends und Dynamiken in der Verbreitung digitaler Einflusskampagnen sowie deren gesellschaftliche Auswirkungen untersuchen. Ziel des Projekts ist es, Fachkräften und Multiplikator*innen in den jeweiligen Praxisfeldern sowie Fachverbänden, Medien, Politik, Verwaltung und zivilgesellschaftlichen Gruppen fundiertes Wissen und Orientierung zu bieten.

Mit den Situations- und Ressourcenanalysen wird die politische Kultur und ihre Gefährdungen sowie das Engagement der demokratischen Zivilgesellschaft im jeweiligen Landkreis bzw. kreisfreien Städte untersucht. Für beide Landkreise muss eine Zunahme von rechtsextremen und antidemokratischen Tendenzen attestiert werden. Zivilgesellschaftliches Engagement ist in beiden Landkreisen vorhanden, es braucht jedoch finanzielle und strukturelle Unterstützung, um die demokratische Resilienz zu stärken.

Was führte zum Erfolg der AfD bei den Wahlen 2024 in Thüringen? Dieser Frage gingen wir in der Analyse nach, in dem wir die Wahlergebnisse zusammen mit mehr als 50 unterschiedlichen demografischen, wirtschaftlichen und politischen Merkmalen der Thüringer Gemeinden analysierten. Die Studie zeigt: Auch demografische und ökonomische Faktoren tragen zum guten Abschneiden der AfD bei. Mit Abstand die höchste Erklärkraft haben jedoch politische Faktoren!

Im Spannungsfeld von Erinnerungskultur und politischer Gegenwart gewinnt der Begriff der Sicherheit eine zentrale Bedeutung. Während der Holocaustgedenktag am 27.01. uns vor allem an die Folgen von Antisemitismus, aber auch von Rassismus und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit erinnert, wirft die bevorstehende Bundestagswahl grundlegende Fragen nach dem gesellschaftlichen Umgang mit Sicherheit und Schutz auf. Wie kann Sicherheit im Kontext pluraler Demokratien gedacht werden, und welche Gruppen werden in der Verteilung von Sicherheit systematisch ausgeschlossen. Die Schriftenreihe…

Pressekontakt

Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft

Tatzendpromenade 2a
07745 Jena

E-Mail: presse@idz-jena.de
Telefon: 03641 2719403