Machbarkeitsstudie zur Einführung eines Demokratie-Kompasses
Die Studie erörtert Bedarfe, forschungsstrategische und konzeptionelle Aspekte sowie Empfehlungen zur thematisch-inhaltlichen und methodischen Ausgestaltung.
Die Studie erörtert Bedarfe, forschungsstrategische und konzeptionelle Aspekte sowie Empfehlungen zur thematisch-inhaltlichen und methodischen Ausgestaltung.
Schwarzen Menschen in Deutschland sind sowohl online als auch offline in hohem Ausmaß von rassistischer Hate Speech betroffen. Das zeigen die Ergebnisse einer Befragung, die in dieser Broschüre zusammengefasst sind.
Die rechtsextreme Landnahme bleibt die größte Gefahr für die demokratische Kultur im Landkreis. Dies zeigt sich nicht nur in Wahlergebnissen, sondern auch in der alltäglichen Präsenz rechtsextremer Positionen sowie in Bedrohungen gegenüber demokratisch Engagierten. Gleichzeitig sind gesellschaftlich marginalisierte Gruppen häufig unzureichend repräsentiert, und bestehende Partizipationsangebote – insbesondere für Jugendliche – werden zu wenig genutzt. Empfehlungen zur Stärkung der demokratischen Kultur sowie konkrete Maßnahmen zu ihrer Umsetzung sind der Analyse zu entnehmen.
Die Analyse zu Demokratiegefährdungen, politischer Kultur und zivilgesellschaftlichem Engagement zeigt: Erfurt steht vor erheblichen Herausforderungen: Rechtsextreme Landnahme, Polarisierung und Angriffe auf Engagierte bedrohen die Demokratie und das gesellschaftliche Miteinander. Zugleich zeigt sich eine starke, vielfältige Zivilgesellschaft, die diesen Tendenzen entgegen tritt, aber auch immer mehr unter Druck gerät.
Die Studie untersucht, wie weit die Empfehlungen der NSU-Untersuchungsausschüsse auf Bundes- und Länderebene – insbesondere in Sachsen, Thüringen und Hessen – umgesetzt wurden. Im Fokus stehen die Bereiche Polizei, Justiz und Demokratieförderung, analysiert durch Dokumentenauswertung, Fallanalysen und Expert*inneninterviews. Die Ergebnisse zeigen teils Fortschritte, aber auch große Defizite, etwa beim Opferschutz, der Fehlerkultur und der nachhaltigen Demokratieförderung.
Der 17. Band unserer IDZ-Schriftenreihe widmet sich einerseits den Angriffen, Bedrohungen, widersprüchlichen Entwicklungen und strukturellen Herausforderungen, mit denen Akteur*innen der Zivilgesellschaft konfrontiert sind. Andererseits richtet sich der Fokus auf Gegenstrategien und Best-Practice-Beispiele.
Jahresbericht der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Thüringen: Mit 392 dokumentierten Vorfällen wurde in Thüringen ein neuer Höchststand erreicht – ein Anstieg um rund ein Drittel im Vergleich zum Vorjahr.
The study investigated the everyday experiences of Black people in Germany with racist hate speech and hate crime, both online and offline.
Antiziganistische Diskriminierung ist Alltag in Deutschland – doch nur selten setzen sich Betroffene juristisch zur Wehr. Warum ist das so? Welche Hürden bestehen? Und vor allem: Wie müsste eine Unterstützungsstruktur aussehen, die dabei hilft, Rechte wirksam einzufordern? Rosa Sondermann und Cornelius Helmert haben mit Expert*innen und Beratungsstellen gesprochen sowie bestehende Angebote analysiert und Lücken identifiziert.
Die neunte Ausgabe der ZRex (Jg. 5, Heft 1), erschienen am 11. März 2025, ist ein Themenheft zu „Herausforderungen der (soziologischen) Rechtsextremismusforschung“. Die Beiträge im Heft befassen sich aus soziologischen Perspektiven mit der Positionierung der Rechtsextremismusforschung inklusive des Verhältnisses zur professionellen Praxis und staatlichen Institutionen vor allem in Deutschland sowie mit soziologischen Diagnosen des Rechtsextremismus. Das Heft ist wie gehabt auch beim Verlag Barbara Budrich Open Access abrufbar sowie in gedruckter Form bestellbar.
Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft
Tatzendpromenade 2a
07745 Jena
E-Mail: presse@idz-jena.de
Telefon: 03641 2719403