Publikationen

Abschlussbericht des FGZ-Projektes "Relativierung, Revisionismus, Wiederkehr. Die Abwehr der Erinnerung an den Nationalsozialismus seit 1990" mit kompakten Beiträge zu Kontinuitäten des Antisemitismus, zur geschichtsrevisionistischen Schuldabwehr, neueren Entwicklungen seit dem 7. Oktober 2023 sowie dem Bemühen, Antisemitismus durch Erinnerungskultur entgegenzuwirken.

Vom 6. bis 9. Juni 2024 wird in den Mitgliedstaaten der EU ein neues europäisches Parlament gewählt. Inmitten der wachsenden Dringlichkeit der Klimakrise haben die Wähler*innen die Möglichkeit, die Richtung der EU-Politik für die nächsten fünf Jahre maßgeblich zu beeinflussen. Im aktuellen Beitrag stellen sich Fabian Klinker und Franziska Martini daher die Frage: Welche Rolle spielt die Klimapolitik als zentrale Zukunftsherausforderung im Europawahlkampf der größten Parteien in Deutschland auf Social-Media-Plattformen?

Wie sieht gelungener, wechselseitiger Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Praxis im Themenfeld Rechtsextremismus aus? Welche Zugänge nutzen Praxisakteur*innen, um an wissenschaftliche Erkenntnisse zu gelangen? Wie vermittelt die Praxis ihr Wissen an die Wissenschaft? Und welche konkreten Bedarfe formulieren Praxisakteur*innen an einen gelungenen Wissenstransfer? Diese und weitere Fragen konnten Vertreter*innen von Organisationen, Vereinen und Initiativen, die sich schwerpunktmäßig oder gelegentlich mit Rechtsextremismus befassen, in einem umfangreichen Fragebogen im Herbst 2023…

Die Kommunalwahlen in Thüringen am 26.05.2024 wurden schon seit längerem als Stimmungstest für das Wahljahr 2024 erwartet – gerade im Hinblick auf die Wahlergebnisse der AfD: In vorherigen Wahlen zogen Kandidaten der rechtsextremen Thüringer AfD in Stichwahlen ein. Es gab eine Reihe an Gerichtsverhandlungen, Enthüllungen und Skandale der AfD in den letzten Wochen. Wie rechtsextreme Parteien und Bündnisse abschnitten, wie die Ergebnisse zu interpretieren sind und welche Konsequenzen sich für die demokratische Zivilgesellschaft vor Ort ergibt, kann in der Kurzanalyse nachgelesen werden.

Publikation vom

POSITIONSPAPIER DES IDZ ZUM WAHLJAHR 2024

Das Positionspapier des IDZ Jena fasst die Herausforderungen zusammen, die sich für die demokratische Kultur in Thüringen ergeben, insbesondere in Hinblick auf die anstehenden Kommunal- und Landtagswahlen 2024 – perspektivisch aber weit darüber hinaus. Auf Basis sozialwissenschaftlicher Forschungsbefunde wird diskutiert, was in den nächsten Monaten und Jahren gegen die fortschreitende Demokratiegefährdung und für die Zukunft eines weltoffenen Thüringens getan werden kann.

Im Blogbeitrag wird das Workshopkonzept des Projektes "JUROP" näher vorgestellt und anhand eines von und mit Jugendlichen durchgeführter Workshop zum Thema "Faire und zukunftsfähige Bildung mitgestalten" diskutiert. Der Beitrag wurde auf dem Blog "Schule: Lernen | Bildung im 21. Jahrhundert der Berteslmann Stiftung veröffentlicht.

Durch die Digitalisierung hat sich auch der Rechtsextremismus stark verändert: Das Internet ermöglicht neue Formen der Organisierung und Verbreitung von rechtsextremen Ideologien. Maik Fielitz plädiert im Beitrag für eine Anpassung der Rechtsextremismusforschung an diese neuen Entwicklungen: Lange wurde das Internet nur als ein weiteres Betätigungsfeld der organisierten extremen Rechten verstanden. Dabei haben wir es mit einer Verflüssigung und Memefizierung des Problems zu tun, was neue Antworten erfordert. Der Beitrag erschien beim Blog des Wissensnetzwerkes Rechtsextremismusforschung.

Metapolitik ist das Buzz-Word der Identitären Bewegung und anderer rechtsextremer Gruppierungen. Dabei setzen sie unter anderem auf ideologisierte kulturelle Produkte. Auch mit extremistischen Videospielen versuchen die Feinde der Demokratie die Gesellschaft zu unterwandern. Ob dieser neuste Aufschlag aus Deutschland tatsächlich eine ernstzunehmende metapolitische Gefahr darstellt, so wie es sich die Macher*innen erhoffen, soll der Beitrag von Matthias Heider und Dominik Lux klären.

In dem Band geht es um die Kräfte, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt herausfordern: polarisierende Themen wie Migration, Diversität, sozioökonomischer und demografischer Wandel, Klimapolitik, aber auch (Rechts-)Populismus und (Rechts-)Extremismus, politische Radikalisierung und Rassismus. Eine Leitfrage ist, inwiefern aus einer Störung des Status quo und des gesellschaftlichen Konsenses Handlungsressourcen freigesetzt werden können und Wandel eine positive Besetzung erfährt. Herausgegeben von Mitarbeiter*innen der FGZ-Standorte Berlin, Konstanz, Leipzig und Jena.

Die Demonstration ist auch in Thüringen eine der attraktivsten und akzeptiertesten politischen Beteiligungsform. Allerdings hat dies in den letzten Jahren immer wieder die Frage aufgeworfen, inwieweit der Protestdynamik auf den Straßen und Plätzen des Freistaats auch ein antidemokratisches Potenzial innewohnt. Wir haben analysiert, welche Protestereignisse in der öffentlichen Berichterstattung auf den Webportalen der vier auflagen- und leser*innenstärksten Thüringer Zeitungen im Zeitraum vom 1. August 2022 bis 31. Mai 2023 abgebildet wurden und welche Protestdynamik daraus ablesbar ist.

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Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft

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