Nachrichtenarchiv

Bedrohungen, Einschüchterungsversuche und Angriffe auf Kommunalpolitiker*innen sind in jüngster Vergangenheit zunehmend in das öffentliche Bewusstsein gerückt. Das Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft hat im Sommer 2022 die erste empirische Befragung in Thüringen zu den Erfahrungen mit Anfeindungen und Angriffen in der Kommunalpolitik und -verwaltung durchgeführt.

Im Newsletter: Erste Ergebnisse und Erkenntnisse zur Forschungsfrage, wie Jugendliche in Deutschland den demokratischen Zusammenhalt in Europa bzw. der Europäischen Union erleben und welche Faktoren darauf Einfluss nehmen, sowie ein Ausblick auf die kommenden Projektmonate.

In seiner Publikation analysiert Michael Ebenau Entstehungsbedingungen und neonazistische Kontinuitäten. Dafür recherchierte und untersuchte er extrem rechte Aktivitäten und Strukturen in Jena und Ostthüringen zwischen 1945 und 1990. Das IDZ veröffentlicht den Forschungsbericht gemeinsam mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen.

Die fünfte Ausgabe der ZRex (Jg. 3, Heft 1) ist im April 2023 erschienen und nunmehr beim Barbara Budrich Verlag Open Access abrufbar sowie in gedruckter Form bestellbar.

Für das Forschungsprojekt „Diversität – Engagement – Zusammenhalt: In- und Exklusionsperspektiven gesellschaftlich marginalisierter Gruppen“ suchen wir eine*n studentische*n Mitarbeiter*in mit einem Stundenumfang von 10 Wochenstunden.

Das Wissensnetzwerk Rechtsextremismusforschung (Wi-REX) hat am IDZ seine Arbeit aufgenommen. Ziel des BMBF-geförderten Verbundprojekts ist es, vorhandenes Wissen und neue Erkenntnisse der Rechtsextremismusforschung interdisziplinär und im Austausch von Wissenschaft und Praxis zusammenzuführen. Hierfür kooperiert das IDZ mit dem Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) der Universität Bielefeld, dem Kompetenzzentrum für Rechtsextremismus- und Demokratieforschung (KreDo) an der Universität Leipzig und dem Institut Social Concepts (SO.CON) an der Hochschule Niederrhein.

Im Fokus des Projekts stehen Handlungslogiken der digitalen Extremismusbekämpfung und -prävention mit Schwerpunkt im Bereich Gaming und Messaging Apps. Das Projekt ist Teil eines Verbunds, der Radikalisierungsphänomene auf Gaming-Plattformen untersucht. Die Stelle hat einen Stundenumfang von 40 Wochenstunden. Sie ist befristet bis zum 30.04.2026. Der Arbeitsort ist Jena. Die Möglichkeit eines hybriden Arbeitsmodells ist gegeben. Die Ausschreibung erfolgt vorbehaltlich der Mittelbewilligung.

Der 12. Band der IDZ-Schriftenreihe „Wissen schafft Demokratie“ dokumentiert und reflektiert, in welchen Bereichen und in welcher Form demokratische Akteur*innen und Prinzipien aktuell unter Druck geraten, beispielsweise durch Anfeindungen und Angriffe. Über diese Zustandsbeschreibung hinausgehend nehmen die Beiträge Einordnungen in die jeweiligen gesellschaftlichen Kontexte vor und unterbreiten Handlungsempfehlungen.

Nachricht vom

IDZ-Insights 1/2023

Der aktuelle Newsletter des IDZ ist ab sofort online verfügbar.

Der konsekutive Masterstudiengang "Civic Education. Demokratiearbeit in der digitalisierten Gesellschaft" an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena qualifiziert Sie zur Mulitplikator*in für Demokratiekompetenz. Demokratiekompetenz verstehen wir als umfassende Basis für Soziale Berufe, Demokratiearbeit und das gesellschaftliche Miteinander.

Pressekontakt

Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft

Tatzendpromenade 2a
07745 Jena

E-Mail: presse@idz-jena.de
Telefon: 03641 2719403