Nachrichtenarchiv

Die Klimabewegung hat – wie wir in früheren Beiträgen bereits gezeigt haben – maßgeblich zur Sensibilisierung und Politisierung der Gesellschaft in Bezug auf die Klimakrise beigetragen. Der aktuelle Deutschlandtrend zeigt jedoch, dass Klima- und Umweltschutz nur noch das viertwichtigste Thema für die Wähler*innen bei der Europawahl dargestellt hat – ein Rückgang von 9 % im Vergleich zu 2019. Angesichts der weltweiten Krisenlagen ein nachvollziehbares, aber zugleich fatales Signal.

Der Podcast des Verbundprojektes NEOVEX über rechtsextreme Ideologien, Verschwörungstheorien und der Politik digitaler Plattformen.

Vom 6. bis 9. Juni 2024 wird in den Mitgliedstaaten der EU ein neues europäisches Parlament gewählt. Inmitten der wachsenden Dringlichkeit der Klimakrise haben die Wähler*innen die Möglichkeit, die Richtung der EU-Politik für die nächsten fünf Jahre maßgeblich zu beeinflussen. Im aktuellen Beitrag stellen wir uns daher die Frage: Welche Rolle spielt die Klimapolitik als zentrale Zukunftsherausforderung im Europawahlkampf der größten Parteien in Deutschland auf Social-Media-Plattformen?

Die Kommunalwahlen in Thüringen am 26.05.2024 wurden schon seit längerem als Stimmungstest für das Wahljahr 2024 erwartet – gerade im Hinblick auf die Wahlergebnisse der AfD: In vorherigen Wahlen zogen Kandidaten der rechtsextremen Thüringer AfD in Stichwahlen ein. Es gab eine Reihe an Gerichtsverhandlungen, Enthüllungen und Skandale der AfD in den letzten Wochen. Wie rechtsextreme Parteien und Bündnisse abschnitten, wie die Ergebnisse zu interpretieren sind und welche Konsequenzen sich für die demokratische Zivilgesellschaft vor Ort ergibt, kann in der Kurzanalyse nachgelesen werden.

Nachricht vom

Wahlen 2024 in Thüringen

Ein Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Begleitung und Analyse der demokratischen Kultur in Thüringen. Hierzu gehört auch die analytische Auswertung der Wahlen in Thüringen. Wie bereits 2019 werten wir auch die Kommunalwahlen und Landtagswahl 2024 aus und zwar mit Schwerpunkt auf das Abschneiden rechtsextremer Parteien/Bündnissen sowie den Konsequenzen der Wahlen für die Zivilgesellschaft vor Ort. Wir veröffentlichen unsere Arbeit zu den Wahlen auf der Sonderseite "Wahlen 2024": Neben den Wahlanalysen veröffentlichen wir dort weitere Forschungsarbeiten und Einschätzungen zum Wahljahr.

Das Positionspapier "Perspektiven und Thesen zur Gefährdung und zum Schutz der demokratischen Kultur in Thüringen" fasst die Herausforderungen zusammen, die sich für die demokratische Kultur in Thüringen ergeben, insbesondere in Hinblick auf die anstehenden Kommunal- und Landtagswahlen 2024 – perspektivisch aber weit darüber hinaus. Auf Basis sozialwissenschaftlicher Forschungsbefunde wird diskutiert, was in den nächsten Monaten und Jahren gegen die fortschreitende Demokratiegefährdung und für die Zukunft eines weltoffenen Thüringens getan werden kann.

Die 7. Ausgabe der ZRex (Jg. 4, Heft 1) ist soeben erschienen und nunmehr beim Barbara Budrich Verlag Open Access abrufbar sowie in gedruckter Form bestellbar.

Für eine Studie zu „Jüdischen Perspektiven in Ostdeutschland“ sucht die Amadeu Antonio Stiftung für das IDZ eine Person zur wissenschaftlichen Mitarbeit auf Honorarbasis im Zeitraum vom 01.04.2024 bis zum 31.05.2024. Wir freuen uns über Angebotseinreichungen bis zum 24.03.2024. Die Studie ist Teil des Forschungsprojekts „Diversität – Engagement – Zusammenhalt: In- und Exklusionserfahrungen gesellschaftlich marginalisierter Gruppen“.

Im zweiten Teil der Analyse "Klimabewegung Online" zeigten wir auf, dass die untersuchten Akteur*innen der Klimabewegung für den Klimavolksentscheid nicht übergreifend mobilisieren konnten. Der Volksentscheid und mit ihm auch ein progressiver realpolitischer Klimaplan scheiterten. Um die Konstellationen von politischen Gruppen, Für- und Gegensprecher*innen und deren inhaltliche Vernetzung im Diskurs aufzeigen zu können, haben wir im dritten Teil die Debatte um den Volksentscheid exemplarisch auf X (ehemals Twitter) mittels des Twitter-Explorers in einem Retweet-Netzwerk untersucht.

Im zweiten Teil des Online-Berichts soll es darum gehen, wie die unterschiedlichen Akteur*innen der Klimabewegung kommunizieren. Welche Themen werden behandelt und vor allem wie werden diese angesprochen? Sind unterschiedliche Kommunikationsstrategien auszumachen und welche Sprache, Bilder und Emotionen sind bei welchen Zielen und Aktionen mehr oder weniger „erfolgreich“ auf den untersuchten Social-Media-Kanälen?

Pressekontakt

Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft

Tatzendpromenade 2a
07745 Jena

E-Mail: presse@idz-jena.de
Telefon: 03641 2719403