Kurzbeschreibung
Dr. Cynthia Freund-Möller arbeitet seit Januar 2024 als wissenschaftliche Referentin am Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft. Sie studierte Volkskunde/Kulturgeschichte, Anglistik/Amerikanistik und Bildung-Kultur-Anthropologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, wo sie auch promovierte. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen vor allem auf dem historischen und gegenwärtigen Rechtsextremismus sowie der Entstehung von kollektiven Identitäten und Narrativen. Ihr Arbeitsschwerpunkt fokussiert auf dem Zusammenhang zwischen Geschlechteridentität und dessen Auswirkung auf die Entwicklung von rechten Ideologien.
Verantwortete Projekte in 2024 u.a.:
Heilige Allianzen: Die gemeinsame Online-Agitation von extremen Rechten und konservativen Christ*innen gegen pluralistische Geschlechter- und Sexualidentitäten.
Im Januar 2025 übernahm sie die Projektleitung des Wissensnetzwerkes für Rechtsextremismusforschung am Standort Jena. Zum 1. September 2025 wurde sie mit der Co-Projektleitung des FGZ-Projektes Ally betraut.
Arbeitsschwerpunkte und Forschungsinteressen
- Historischer und gegenwärtiger Rechtsextremismus
- Kollektive und individuelle (Geschlechter-)Identitäten
- Auswirkungen von Narrativen auf Individuen und Gruppen
- Westliche Kulturgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts