Publikationen

Das Internet hat sich als Hauptquelle für aktuelle Nachrichten fest etabliert. Auch im Hinblick auf die Klimakrise ist das Online-Angebot von Massenmedien und Nachrichtenportalen zentral, um über aktuelle Entwicklungen aufzuklären und mögliche Lösungswege aufzuzeigen. Daher stellen wir uns die Frage: Welche Rolle spielt die Klimakrise aktuell im Social-Media-Auftritt von traditionellen Medien, dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk und (rechts-)alternativen Medien?

Publikation vom

Jahresbericht 2023 von RIAS Thüringen

Der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Thüringen wurden 2023 297 Vorfälle gemeldet (2022: 243). 42 Prozent der Vorfälle ereigneten sich nach dem Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023. Weitere Ausführungen, ausführliche Analysen und Einordnungen sowie konkrete Vorfälle sind im Jahresbericht zusammengestellt.

Die Methodenhandreichung stellt Bildungsformate für die schulische und außerschulische Europabildung vor, die auf aktuellen Studien basieren und sich an der Lebenswelt Jugendlicher, ihren Wünschen, Fragen und Interessen orientieren.

Sie wurde herausgegeben von Cornelius Helmert, Jaroscha Pia Steinhauer und Janine Dieckmann.

Publikation vom

Wissen schafft Demokratie (2024), Bd. 15

In demokratiebezogenen Diskursen, in der Demokratieforschung und in der Demokratiearbeit kommen menschenrechtsorientierte Debatten über gesellschaftliche Bilder und Vorurteile gegenüber Behinderung deutlich zu kurz. Das Zusammendenken von Diskursen über Demokratie und ihre Gefährdungen mit Diskursen über Ableismus und seine Auswirkungen auf die Lebensrealitäten vieler Menschen muss intensiviert werden. Dazu möchte der vorliegende Band der Schriftenreihe mit dem Schwerpunkt „Behindernde Gesellschaft“ einen Beitrag leisten.

Digitale Plattformen wie YouTube, Instagram, TikTok oder X sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Sie sind längst in unsere privaten und beruflichen Abläufe integriert und beeinflussen viele Prozesse, wie die politische Willensbildung, in liberalen Demokratien. Doch welche Funktionen übernehmen digitale Plattformen in unseren Demokratien? Wie wirken sich Plattformen, die von Tech-Konzernen organisiert werden, auf die Demokratie aus? Welche Debatten werden über Plattformen und ihren gesellschaftlichen Einfluss geführt und inwiefern gibt es gesellschaftliche Einflussmöglichkeiten auf…

Publikation vom

Thüringer Zustände 2023

Zum vierten Mal in Folge erscheinen die Thüringer Zustände, die ezra, MOBIT, KomRex und IDZ gemeinsam herausgeben. Wie bereits in den Vorjahren fokussieren wir darin Phänomene der Demokratiegefährdung, des Rechtsextremismus, des Rassismus, des Antisemitismus und der Diskriminierung in Thüringen.

Telegram, Steam, TikTok: Wenn rechtsextreme Akteur*innen ‚neue‘ Plattformen erschließen, verbreitet sich in Schule, Politik und Zivilgesellschaft schnell Unsicherheit. Dabei ist die Geschichte digitaler Raumnahme durch den Rechtsextremismus fast so alt wie das Internet selbst. Denn das Internet bietet seinen Akteur*innen schon immer die Möglichkeit, unmittelbar mit vielen Menschen zu kommunizieren. Über die Zeit hat sich ein aufeinander abgestimmtes System von Plattformen entwickelt, deren Reichweite zu politischen Propagandazwecken genutzt wird.

In dieser Kurzanalyse werten wir die Ergebnisse der Stichwahlen der Thüringer Kommunalwahlen und der Europaparlamentswahlen vom 9. Juni 2024 aus – mit Fokus auf die AfD und andere rechtsextreme Akteur*innen sowie mit ersten Schlussfolgerungen für die Landtagswahlen in Thüringen am 1. September 2024. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Auswirkungen der Wahlen auf die Thüringer Zivilgesellschaft.

Abschlussbericht des FGZ-Projektes "Relativierung, Revisionismus, Wiederkehr. Die Abwehr der Erinnerung an den Nationalsozialismus seit 1990" mit kompakten Beiträge zu Kontinuitäten des Antisemitismus, zur geschichtsrevisionistischen Schuldabwehr, neueren Entwicklungen seit dem 7. Oktober 2023 sowie dem Bemühen, Antisemitismus durch Erinnerungskultur entgegenzuwirken.

Vom 6. bis 9. Juni 2024 wird in den Mitgliedstaaten der EU ein neues europäisches Parlament gewählt. Inmitten der wachsenden Dringlichkeit der Klimakrise haben die Wähler*innen die Möglichkeit, die Richtung der EU-Politik für die nächsten fünf Jahre maßgeblich zu beeinflussen. Im aktuellen Beitrag stellen sich Fabian Klinker und Franziska Martini daher die Frage: Welche Rolle spielt die Klimapolitik als zentrale Zukunftsherausforderung im Europawahlkampf der größten Parteien in Deutschland auf Social-Media-Plattformen?

Pressekontakt

Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft

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