Nachrichtenarchiv

Nachricht vom

IDZ-Insight 2/2023

Mit dem Newsletter geben wir einen Überblick über aktuelle Forschungs- und Transferaktivitäten unseres Instituts, berichten über Neues aus den Projekten und schauen auf Veranstaltungen und Veröffentlichungen im letzten Halbjahr zurück - und wir geben einen Ausblick auf kommende Veranstaltungen.

Der Band vereint Beiträge der gleichnamigen Fachtagung, die 11/2022 in Jena stattfand: Überschneidungen und Schnittmengen von Antifeminismus & Hasskriminalität werden aus wissenschaftlich-theoretischen, empirischen und praxisbezogenen Perspektiven analysiert und diskutiert. Dabei werden die folgenden Themenbereiche in jeweils mehreren Beiträgen mit unterschiedlichen Schwerpunkten bearbeitet: Agitation gegen Gender | Hasskriminalität & Gewalt gegen LGBTIQ+ | Antifeminismus & Rassismus | Gewalt gegen Politiker*innen & Aktivist*innen | Antifeministische (Online-)Subkulturen | Digitale Gewalt.

Policy Paper mit ersten Ergebnissen und Analysen der repräsentativen Befragung zur politischen Einstellung von Menschen in Ostdeutschland, durchgeführt von Wissenschaftler*innen des Else-Frenkel-Brunswik-Institut. Mit Stellungnahmen zur Einordnung der Ergebnisse aus Sicht der Landesforschungsinstitute für Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Thüringen (IDZ Jena).

Nachricht vom

Thüringer Zustände 2022

Rechte und rassistische Gewalt befinden sich auf einem Höchststand! Antidemokratische Protestmobilisierung tragen Verschwörungsdenken, Rassismus & Antisemitismus auf die Straße! Mit Blick auf die Wahlen droht eine massive Krise für die Demokratie mit bundesweiter Ausstrahlung. Zu diesen und weiteren Ergebnissen kommen die Thüringer Zustände 2022.

Der Wahlerfolg des AfD-Kandidaten Sesselmann bei der Landratswahl im Kreis Sonneberg ist nicht überraschend und zeigt, dass es der Partei zunehmend gelingt, politische Unzufriedenheit mit Bundes- und Landespolitik auch auf kommunaler Ebene für Ihre Zwecke zu mobilisieren.

Extrem Rechte setzen zum Teil juristische Mittel strategisch ein, um Gegner*innen zu bekämpfen, was in den vergangenen Jahren stark zugenommen hat. Betroffen sind vor allem vermeintlich vulnerable Personen und Organisationen, die teilweise erhebliche persönliche und berufliche Konsequenzen erleiden.

Für das Jahr 2022 hat die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Thüringen (RIAS Thüringen) 243 antisemitische Vorfälle dokumentiert. Das ist ein Anstieg zum Vorjahr um rund 15 Prozent. Die am häufigsten dokumentierte Erscheinungsform in Thüringen ist der Post-Shoah-Antisemitismus gefolgt vom Modernen Antisemitismus. 87% der gemeldeten Vorfälle sind dem Post-Shoah-Antisemitismus zuordbar. Damit sticht Thüringen im Vergleich zu anderen Bundesländern deutlich hervor.

Für das Heft 7 der ZRex, das im März 2024 erscheinen soll, können bis zum 31. August 2023 Beiträge (full paper) eingereicht werden.

Bürgergenossenschaften sind eine neue und innovative Organisationsform für bürgerschaftliches Engagement. Zumeist sind es Bürger:innen einer Region, die sich zusammenschließen, um bestimmte Versorgungsleistungen oder Infrastrukturen eigenverantwortlich zu übernehmen.

Die vorliegende Studie untersucht das Zusammenspiel von Bürgergenossenschaften und Einrichtungen der Engagementförderung.

Nachricht vom

Studentische*n Mitarbeiter*in gesucht

Für die Erforschung von demokratiefeindlichen und -gefährdenden Phänomenen mit dem regionalen Schwerpunkt auf Thüringen im Rahmen von Situations- und Ressourcenanalysen suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n studentische*n Mitarbeiter*in. Die Stelle hat einen Stundenumfang von 10 Wochenstunden. Sie ist befristet bis zum 31.12.2024.

Pressekontakt

Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft

Tatzendpromenade 2a
07745 Jena

E-Mail: presse@idz-jena.de
Telefon: 03641 2719403