Nachrichtenarchiv

Das Schwerpunktheft soll aus wissenschaftlicher und praktischer Perspektive Ursprünge, Tendenzen und Auswirkungen des digitalen Hasses und des digitalen Empowerments mit den Moderationspraktiken der Social- Media-Plattformen und staatlichen Regulierungsversuchen zusammendenken. Insbesondere sollen in den Beiträgen praktische Handlungsspielräume und zivilgesellschaftliche Interventionen sowie Präventionsstrategien aufgezeigt werden, die den digitalen Raum politisieren und die demokratische Netzkultur stärken.

Im Mittelpunkt des Themenschwerpunktes steht die Verknüpfung von Perspektiven der Rechtsextremismusforschung mit der Disziplin Soziale Arbeit.

Im aktuellen Kontext der Aufnahme ukrainischer Geflüchteter und der medialen Kriegsberichterstattung erfahren viele antislawistische Vorurteile eine Re-Aktualisierung. Diese Vorurteile sind nicht neu, sondern haben eine jahrhundertealte Geschichte. Anhand von Beispielen aus der Popkultur sowie spezifisch aus der Politsatire im Kontext des Krieges wird in der Kurzanalyse aufgezeigt, wie und wo Antislawismus permanent reproduziert wird.

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„Deine Erfahrung zählt“

Bundesweite Online-Befragung zu sekundärer Viktimisierung durch Ermittlungs- und Strafverfolgungsbehörden erfolgreich beendet.

Der vorliegende Band versammelt aktuelle Beiträge, die sich mit dem Verhältnis von gesellschaftlichen Zusammenhalt und Rassismus beschäftigen. Der Band dokumentiert die Fachtagung „Gesellschaftlicher Zusammenhalt und Rassismus“, die das IDZ als Teilinstitut Jena des Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt Ende letzten Jahres organisiert hat.

Zivilgesellschaftliche Akteur*innen und Vertreter*innen aus Justiz und Behörden gesucht, die ihre Praxisperspektive in eine der folgenden Sessions einbringen möchten: Session 1: Agitation gegen Gender, Session 2: Hasskriminalität und Gewalt gegen LGBTIQ+, Session 3: Antifeminismus und Rassismus, Session 4: Gewalt gegen Politiker*innen und Aktivist*innen oder Session 5: Antifeministische (Online-)Subkulturen. Einsendeschluss ist der 4. September 2022.

Im Beitrag "Rechte Instrumentalisierungen des Ukraine-Krieges gegen Klimapolitik und Energiewende bei Twitter" zeigen Fabian Klinker, Noah Marschner, Janine Patz und Christoph Richter (Projekt IRÖK) auf, wie rechte, demokratiefeindliche Akteur*innen Desinformation, Verschwörungsideologien und demokratiefeindliche Inhalte verbreiten, um politische Entscheidungen, Regierungshandeln & Prozesse bzgl. ökologischer Transformation und Energiewende zu diskreditieren.

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IDZ-Insights 2/2022

Der aktuelle Newsletter des IDZ ist ab sofort online verfügbar.

Die "Thüringer Zustände" informieren über die aktuelle Situation des Rechtsextremismus, des Antisemitismus und Rassismus, der Abwertung, Diskriminierung und Hassgewalt im Freistaat Thüringen im Jahr 2021. In elf Beiträgen werden wissenschaftliche Analysen sowie Einschätzungen auf Grundlage zivilgesellschaftlicher Expertise und aus der Perspektive von Betroffenen vorgelegt.

In den ersten Kurzanalysen beschäftigen wir uns mit den vielfältigen und langfristigen gesellschaftspolitischen Auswirkungen, die der russische Angriffskrieg auf die Ukraine hat. In der ersten Kurzanalyse „Krieg und Tech“ untersuchen Maik Fielitz und Marcel Jaspert (Projekt Neovex), wie digitale Plattformen auf den russischen Angriffskrieg reagieren. Hierbei stellen sie heraus, dass die getroffenen Maßnahmen eine Neuausrichtung der Moderationspraxis signalisieren, was sich auf zukünftige Konflikte auswirkt.

Pressekontakt

Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft

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